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Handwerkerdienst für Senioren geplant

Ehrenamtliche und ein Koordinator gesucht / Arbeiten, die sich für Unternehmen nicht lohnen

WUNSTORF (tau). Ein Hand­wer­ker­dienst auf eh­ren­amt­li­cher Ba­sis soll dem­nächst star­ten. "Wir wol­len da­mit ört­li­chen Be­trie­ben keine Kon­kur­renz ma­chen, son­dern eher Ar­bei­ten er­le­di­gen, die für sie nicht loh­nend sin­d", be­tont Timo Brü­ning, Lei­ter des Eh­ren­am­tes im Wunstor­fer Orts­ver­band der Jo­han­ni­ter. Der Dienst sei viel­mehr als Er­satz zur Nach­bar­schafts­hilfe kon­zi­piert, die in­zwi­schen im­mer sel­te­ner prak­ti­ziert wür­de, so Brü­ning wei­ter. Das An­ge­bot soll in ers­ter Li­nie Se­nio­ren hel­fen, aber auch für an­dere da sein, die zum Bei­spiel Un­ter­stüt­zung beim Aus­tausch de­fek­ter Leucht­mit­tel in Kühl­schrän­ken oder Tief­kühl­tru­hen benöti­gen. Die Eh­ren­amt­li­chen des Hand­wer­ker­diens­tes könn­ten aber auch Löcher boh­ren oder ver­schließen, Schrän­ke, Stühle und Ti­sche re­pa­rie­ren so­wie Farbe aus­bes­sern, Toi­let­ten­sitze aus­wech­seln und Re­gale oder Spie­gel auf­hän­gen. Aus­ge­schlos­sen sind da­ge­gen Fußbö­den ver­le­gen oder Ar­bei­ten an Elek­tro­geräten so­wie Win­ter­dienste und Gar­ten­ar­bei­ten.Im­mer wie­der er­rei­chen An­fra­gen zu klei­nen hand­werk­li­chen Tätig­kei­ten von äl­te­ren Men­schen ver­schie­dene Stel­len in Wunstorf. Und ge­nau die­sem Thema wol­len sich da­her Dia­ko­nie, das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus und der Ar­beits­kreis Asyl un­ter der Trä­ger­schaft der Jo­han­ni­ter des Orts­ver­ban­des Wunstorf-Stein­hu­der Meer an­neh­men. Mit im Boot und ein­ge­bun­den ist natür­lich auch der Se­nio­ren­ser­vice der Stadt Wunstorf.

Der Zeit­auf­wand für die eh­ren­amt­lich täti­gen Hand­wer­ker soll auf zwei Stun­den pro Ein­satz be­grenzt sein, er­klärt Brü­ning. Dafür er­hal­ten die Frei­wil­li­gen 5 Euro für ihre Fahrt­kos­ten vom Auf­trag­ge­ber. Ver­mit­telt wer­den die Auf­träge von ei­nem Ko­or­di­na­tor. Diese Rolle ist zum mo­men­ta­nen Stand aber noch nicht ver­ge­ben. In­ter­es­sen­ten kön­nen sich hierzu gerne mit den Jo­han­ni­tern in Ver­bin­dung setz­ten. Die Hil­fe­ge­su­che von Se­nio­ren wer­den werk­tags in der Zeit von 9 bis 14 Uhr von den Jo­han­ni­tern te­le­fo­nisch un­ter 05031/9523- ent­ge­gen­ge­nom­men. Auch wei­tere eh­ren­amt­li­che Hand­wer­ker wer­den noch ge­sucht. Die müs­sen le­dig­lich ein er­wei­ter­tes Führungs­zeug­nis vor­wei­sen und Freude daran ha­ben, an­de­ren zu hel­fen. Auch hier ste­hen die Jo­han­ni­ter als An­sprech­part­ner be­reit. Fo­to: tau

vom 08.02.2018 | Ausgabe-Nr. 6A

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