<rss version="2.0"><channel><title>Suchergebnisse | Wunstorfer-Stadtanzeiger</title><description></description><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/stichwort/bauhofmitarbeiter</link><language></language><item><title>Irgendwann kommen wir zu jedem</title><description>6:45 Uhr auf dem Rintelner Bauhof. Es herrscht bereits seit 5 Uhr geschäftiges Treiben und das Telefon von Bauhofleiter Klaus-Ulrich Hartmann steht nicht still: „Der Schulhof der Grundschule Süd muss gereinigt werden“, ruft er seinem Team zu. Hartmann hatte zugestimmt, dass das Schaumburger Wochenblatt eine der Schneetouren mitfahren darf. 21 Touren koordiniert Hartmann insgesamt, 15 davon mit Maschineneinsatz, sechs durch Handstreukolonnen. 14 Touren schafft der Bauhof in Eigenregie, für weitere sieben Touren werden Lohnunternehmer eingesetzt: „Goldbeck, Hohenrode, Schaumburg, Deckbergen, Westendorf, Uchtdorf, Volksen, Wennenkamp und Friedrichswald schaffen wir mit unseren Kräften nicht“, so Hartmann. Noch werde zumeist ein Splitt-Salz-Gemisch verstreut, die Zukunft liege jedoch im Aufbringen von flüssiger Sole: „Das ist umweltfreundlicher!“ Sole habe den Vorteil, dass sie quasi auf der Straße festklebe und nicht wegwehe. Rund 500 Tonnen Splitt und Salz lagert der Bauhof in seinem Bunker und der moderne Unimog, mit dem ich gleich mitfahren darf, verfügt auch schon über die Möglichkeit von Soleausbringung. Das Ziel von Bauhofmitarbeiter Björn Saeger als Fahrer des Unimog am heutigen Morgen ist Todenmann: „Da kann man gut erleben, was es heißt steile und auch enge Straßen vom Schnee zu befreien“, so Saeger. Normalerweise ist er mit einem anderen Arbeitsgerät am Unimog zuständig für Heckenschnitt, sogenanntes Straßenbegleitgrün. Doch der Winterdienst hat Vorrang und so bleiben die anderen Arbeiten erst einmal liegen. Rote Seitenbegrenzungsleuchten zeigen, dass das drei Meter breite Schild auch schon auf den ganz normalen Straßen eine Herausforderung ist. Es kann angeschrägt werden, damit sich die Fahrzeugbreite verringert. Das größte Problem sind geparkte Fahrzeuge, so Saeger, denn wenn in den Nebenstraßen in Todenmann gerade einmal die Mindestfahrbahnbreite von drei Metern neben einem parkenden Fahrzeug bleibt, muss er Millimeterarbeit leisten, um die Straße vom Schnee freizuschieben. Geschoben wird nach Dringlichkeitsstufen. Zuerst die Hauptzubringer, dann Hanglagen und Schulwege, dann Wohnviertel. „Irgendwann kommen wir zu jedem“, ist sich Björn Saeger sicher. Die Kreis-, Landes- und Bundesstraßen werden durch die Straßenmeisterei bearbeitet: „Da darf wegen der höheren Geschwindigkeiten auch kein Splitt gestreut werden!“ Für Saeger ist es der dritte Winter beim Rintelner Bauhof und die Maße seines Fahrzeugs kennt er im Schlaf. Auch die Problemstraßen, in die er in weiser Voraussicht häufig rückwärts einfährt. Dann kann er nämlich durch sein eigenes Streuen bereits etwas mehr Traktion auf die Räder bringen: „Fängt mein zwölf Tonnen schwerer Unimog erst an zu rutschen, dann kann auch Allrad die Physik nicht außer Kraft setzen!“ Doch mit Erfahrung und Schleuderketten für Vorder- und Hinterräder ist der Unimog schon ein echtes Allroundtalent für schwierige Situationen. Gefährliche Situationen habe er schon erlebt, so Saeger, doch passiert sei bislang zum Glück noch nichts. Dann muss er sich wieder voll konzentrieren auf das Heben, Senken und die Schrägstellung des Räumschilds, auf die Steuerung der Salzstreuung und natürlich auf den Verkehr, denn nicht immer üben andere Fahrzeugführer Rücksicht. Aber genau diese Abwechslung und Vielfalt in seinem Beruf ist es auch, die Björn Saeger Spaß machen. Dann geht es in die Straße „Am lichten Holz“ in Todenmann, die durch ihre enge Beschaffenheit und die Steigung höchste Konzentration erfordert. Aber es geht auch noch steiler, denn in Schaumburg, Wennenkamp und Friedrichswald gibt es Straßen, die über 20 Prozent Steigung aufweisen und das schafft bei Glätte nicht einmal ein starker Traktor. Da relativiert sich Saegers Spruch „Irgendwann kommen wir zu jedem!“ Nach knapp zwei Stunden muss wieder Salz nachgeladen werden, doch die Tour endet für Saeger noch nicht. Und für die kommenden Tage ist weiterer Schnee angekündigt.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WTJRNE9HTmhOVFF0TVdFM_oO-Dozy4r56TToOu59PdiAyvVm8pVsk4nrcmaIsiTcsA6Y9PlHWEPJk0RI5vIjVyy0am9cP-XKL99MitN5w-gjL5yVA8hPo0bxHugObHfNF9oyLNc2KavsfOIlI3CQ1U4S7J7wR_iZbX9idi7mprI=?preset=fullhd" length="355550"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/irgendwann-kommen-wir-zu-jedem/cnt-id-ps-2c2f22ce-efb3-4577-a805-7e72f756f3d3</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-2c2f22ce-efb3-4577-a805-7e72f756f3d3</guid><pubDate>Tue, 6 Jan 2026 11:17:18 +0100</pubDate></item><item><title>Müll, leidende Bäume, Verwahrlosungsmentalität und mehr</title><description>Klaus-Ulrich Hartmann stellte sich als Leiter des Rintelner Baubetriebshofs und Chef über 48 Mitarbeitende jetzt vor dem Bauausschuss den Fragen der Mitglieder. Den Anstoß dazu hatte unter anderem Antje Rinne von der RI-Fraktion gegeben, die insbesondere die Ortsteile als „abgehängt von den städtischen Leistungen“ sah. Hartmann erläuterte, was der Bauhof mit seinen Mitarbeitenden alles leisten müsse und warum die Menpower es einfach nicht schaffe, mit der früher eingesetzten Chemie mitzuhalten.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TjJVd1l6UTNZelV0TldSbZUZNJH059rpReuVrnWKjJtWl2RuTprcP8kGjCClMC4GmujZovTTfldqLpRnEazfNmUqjYlL3BIfKogNaMd2on-gxbg7rXwjs3hmFHQymeDcqLeV8e9z82UFtr01LeTzrcbc_8eEY6qpvQAa2k6m5GA=?preset=fullhd" length="330210"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/muell-leidende-baeume-verwahrlosungsmentalitaet-und-mehr/cnt-id-ps-0b61dc2e-e436-49a6-9d36-dc36a26d554d</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-0b61dc2e-e436-49a6-9d36-dc36a26d554d</guid><pubDate>Wed, 15 Oct 2025 15:08:16 +0200</pubDate></item><item><title>„Wir pflanzen, Sie pflegen“</title><description>„Sie möchten, dass die öffentlichen Grünflächen vor Ihrer Haustür besser gepflegt werden? Wir auch. Dann tun wir uns doch zusammen,“ lädt Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf Bürgerinnen und Bürger ein. Unter dem Motto „Wir pflanzen, Sie pflegen“ bietet die Samtgemeinde den Menschen in der Samtgemeinde an, eine Patenschaft für Grünflächen zu übernehmen, „die sie sich schöner wünschen“, erklärt der Verwaltungschef.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TTJVM1lUVTRZakF0Tm1FMewvT2NDzYD0UOJXqWnfpgsHF2TM9iTXR1LsVU2zhT3vES-Z37DaKjLLeOmKyygXJmjkMjZSxjde7YteFcVL_GwnvsR0s1Z2iT8v1uUFReOoiDlxGAIYitUFSoz-dyb9nJ2DDBv2ZVHvuA-T9d2NkaY=?preset=fullhd" length="550335"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/wir-pflanzen-sie-pflegen/cnt-id-ps-8cf2c767-ca8c-4af1-95a1-75b86ae5ad4b</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-8cf2c767-ca8c-4af1-95a1-75b86ae5ad4b</guid><pubDate>Thu, 8 May 2025 14:36:59 +0200</pubDate></item><item><title>Bauhofmitarbeiter werden zunehmend verbal angegriffen</title><description>In jüngster Zeit erhielt nach Mitteilung des Samtgemeindedirektors Mike Schmidt die Leitung des Bauhofs Bad Nenndorf vermehrt Hinweise ihrer Kollegen, dass diese während ihrer Arbeit immer häufiger von Bürgern zum Teil verbal angegriffen werden. „Grund hierfür ist scheinbar, dass diese sich an den zu erfüllenden Arbeiten massiv stören“, so Schmidt. Hierbei handelt es sich in erster Linie um notwendige und unvermeidbare Baumfällungen oder umfangreiche Rückschnitte, erklärte er dazu.„Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Arbeiten ausschließlich an Bäumen ausgeführt werden, die aufgrund von Krankheit oder der vermehrt sehr trockenen Witterung abgestorben oder derart geschädigt sind, dass deren Entnahme oder extremer Rückschnitt unumgänglich ist. Würden diese Maßnahmen nicht ergriffen werden, wäre dies nicht nur aus optischen Gründen unzuträglich, sondern es bestünde unter Umständen gar eine Gefahr für Leib und Leben, wodurch die Verkehrssicherheit erlösche.“</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVMk9UazJNREl0T1RRMS4nQTaH3vIHyX9-pLJHU2ARV80_rZ5klWCHgRsStSSY0kuG22AQBBgMMzD4Dohzmbm0_8EthNG-UZCzvoapMojaOisiRt8zomMVw8TOI-_Fosg8AYmoj42OmcY9nFJS3s0rgkAIxOHZq2w0QIsMPzk=?preset=fullhd" length="779048"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/bauhofmitarbeiter-werden-zunehmend-verbal-angegriffen/cnt-id-ps-09f37fc1-729c-4b69-9b40-17292cf64ef0</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-09f37fc1-729c-4b69-9b40-17292cf64ef0</guid><pubDate>Thu, 12 Jan 2023 12:15:57 +0100</pubDate></item></channel></rss>