<rss version="2.0"><channel><title>Suchergebnisse | Wunstorfer-Stadtanzeiger</title><description></description><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/stichwort/denkmalschutz</link><language></language><item><title>Eigentümer stellt Bauzäune um denkmalgeschützte Grünanlage</title><description>Mehr als Verwunderung löste die Anlieferung und das Aufstellen von Bauzäunen auf der Grünfläche zwischen dem Grandhotel Esplanade und dem Winkler-Bad aus. Im Handumdrehen stellten die Mitarbeiter des liefernden Unternehmens die Bauzäune rund um die Freifläche und selbst auf Zuwegungen zu den Anliegerwohnungen im Winkler-Bad und zum Hotel auf, ohne das die Anwohner und die städtische Behörde darüber informiert wurde. Klar ist, dass dies nicht auf Anordnung der Stadt geschehen ist und auch in keinem Zusammenhang mit Baumaßnahmen zur Landesgartenschau stehe, so Stadtdirektor Mike Schmidt nachdrücklich.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRjd1l6VmlZVE10TURreYGXw9Y_3stVK7qbUiNBi8SZaiVfSdahprz4WBbZdt7QgE6xq6weQ3NQQ_51m2El_Lp3Yd54AjYPb7aNTuwh-EYP-VERKWRDNvj9Q4Bio3M1ZMHHF29tuqKo58QqtB0XsN1_h0Fq3GCI-mdRct5GvSE=?preset=fullhd" length="357454"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/eigentuemer-stellt-bauzaeune-um-denkmalgeschuetzte-gruenanlage/cnt-id-ps-4030da46-6555-4444-b941-57bc9e9876da</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-4030da46-6555-4444-b941-57bc9e9876da</guid><pubDate>Fri, 24 Oct 2025 14:51:11 +0200</pubDate></item><item><title>Denkmalschutz und Denkmalpflege</title><description>Historische Gebäude sind nicht nur Zeugen längst vergangener Zeiten, sondern zeigen auch wie man früher gelebt und gearbeitet hat. Eines davon ist die historische Kastenmangel in Steinhude. Heute als technisches Denkmal anerkannt. Persönliches Engagement, Verantwortung für die Ortsgeschichte und viele helfende Hände haben diesen Prozess begleitet.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpJM05XSTBOekF0TWpRedXMIyR-cXvjDEEtEMb4LvRWi5a5I4nFIX__NFPMCx6hiIgYfuTmdAMHLjHaXqwlkaq2be-uafXAV0vChdZqOFy0iwcePOo_oQaUIrEsoVfzlX7CcMEEft02WEI6GppWQfoXusluakDMiVGVkCn4nC8=?preset=fullhd" length="248374"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/denkmalschutz-und-denkmalpflege/cnt-id-ps-8e8f62c5-93ad-4111-947b-d72e5a1e3622</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-8e8f62c5-93ad-4111-947b-d72e5a1e3622</guid><pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:49:00 +0200</pubDate></item><item><title>Volker Wehmeyer weiter ehrenamtlicher Baudenkmalpfleger</title><description>Der Diplom-Ingenieur Volker Wehmeyer aus Bückeburg ist weiterhin ehrenamtlich als Berater für die Baudenkmalpflege im Landkreis Schaumburg bestellt worden. Im Kreis der Fachdienste im Kreisverwaltungsgebäude übergab Baudezernent Fritz Klebe die Urkunde für die nächsten vier Jahre. Vier Bauämter gibt es im Landkreis Schaumburg und Wehmeyer unterhält nach eigenen Angaben ein sehr gutes Verhältnis zu den Behörden. Zur Seite des mit denkmalgeschützten Gebäuden sehr erfahrenen Wehmeyer, steht seit einiger Zeit mit Ylva Cohrs-Müller eine Bauingenieurin, die für den Baukulturdienst Weser-Leine-Harz Beratungen koordiniert und durchführt. Wehmeyer ist seit nahezu 25 Jahren bemüht, die Eigentümer baudenkmalgeschützter Gebäude auf „…den richtigen Weg zu schicken…“ und die Ängste vor geplanten Maßnahmen zu nehmen. „Erstberatungen sind sogar kostenlos,“ betonte er. Klebe betonte ebenfalls die gute Zusammenarbeit und dankte Wehmeyer für die erneute Übernahme des Ehrenamtes.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/Wm1aaVkySXdOemt0WXpBeAdjmrPmw4oZFeHjnZoQE97uItcBr1Uj-svauhqtBjCs2HjmJvn0YTpr1g_JKurbDASwygMtkOPwhRV8mVqxEvpX5aT7eaUqMU9nuZvxBR-X8w4ma9GFUMabh_WNbsSnXKTg3SVb19GyhNz0RqGgjI4=?preset=fullhd" length="543337"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/volker-wehmeyer-weiter-ehrenamtlicher-baudenkmalpfleger/cnt-id-ps-7732bfc8-271d-488c-899f-f94326369f94</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-7732bfc8-271d-488c-899f-f94326369f94</guid><pubDate>Thu, 4 Sep 2025 13:51:40 +0200</pubDate></item><item><title>Gartenensemble wieder abgerundet</title><description>Die VGH-Stiftung hat die Sanierung der Laube im Garten Brockmann in Obernkirchen mit 15.000 Euro unterstützt. Das kleine Gebäude fügt sich nun wieder harmonisch in das Gesamtensemble der historischen Gartenanlage ein.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/T1RObVpURTNOMk10WW1OaXjS2ocN8Qji9mwIgxGGS3KCWQyegSBgTkkJvTMmo2AWEPvtOpubB7VtrPA_OvuQ-PfhdU7aHxrxUx8ibBhf5MAzeeDEeZP6kpVzea7cbPtNb3DwEFBLn9AA2g-_Dp158m4VsF1CWe7ugFp5vto08YQ=?preset=fullhd" length="412368"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/gartenensemble-wieder-abgerundet/cnt-id-ps-a5e72683-d7a4-4190-9e85-9481893c84e8</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-a5e72683-d7a4-4190-9e85-9481893c84e8</guid><pubDate>Thu, 14 Aug 2025 12:40:10 +0200</pubDate></item><item><title>Neue Ideen für historische Immobilie</title><description>Lange schien es so, als wenn das Haus „Bahnhofstraße 38“ zur Ruine verkommen würde. Jetzt ist klar: Es gibt mit Arif Sanal einen neuen Eigentümer und der hat auch mehrere Ideen, wie es mit dem zum Teil denkmalgeschützten „Kükerschen Haus“ weitergehen soll. Die ehemalige Eigentümerin des Ensembles, zu dem auch ein weiteres Haus auf dem Grundstück gehört, hat bereits ein Unternehmen beauftragt, den kompletten Müll und die Vegetation im Außenbereich zu räumen. Dadurch wurde auch ein weißes Haus sichtbar, das bislang verborgen hinter Bäumen und Gestrüpp war. Vor vielen Jahren hatten die ehemaligen Eigentümer hier ein Projekt geplant, bei dem Fahrradtouristen eine Unterkunft finden sollten. Verwirklicht wurde es nie. Das Haus soll nun abgerissen werden, verkündete Sanal auf Nachfrage: „Die Fußböden sind durch Wasserschäden komplett verrottet!“ Seit nunmehr zwölf Jahren ist Sanal im Gespräch mit der Familie Breitfeld-Markowski und nutzt bereits den Gewölbekeller des historischen Hauses als Lager. Anfangs, so Sanal, habe er von einem Hotel an dieser Stelle geträumt und im Geist schon den Frühstücksraum im denkmalgeschützten Holzanbau Richtung Bahnhofstraße gesehen. Heute favorisiere er altersgerechte Wohnungen in einer der Bestlagen Rintelns. Dazu habe er bereits Kontakt aufgenommen mit einem Freund aus Bremen, der in genau dieser Branche sehr aktiv sei. So baue er in Cuxhaven gerade einen größeren Komplex für Senioren. Sanal scherzt: „Zuerst, als ich noch jünger war, dachte ich an einen Club im Keller, dann an ein Hotel und jetzt, mit 58, an Seniorenwohnungen!“ Und Sanal ergänzt: „Da könnte ich mir schon sehr gut vorstellen selbst zu wohnen!” Doch was genau am Standort entstehen wird, hängt auch von Verhandlungen mit potenziellen Investoren zusammen. Eines verspricht Sanal aber schon heute: „Der schön verzierte Holzvorbau von etwa 1890 bleibt und dazu suche ich noch einen Tischlerbetrieb, der sich eine Sanierung zutraut!“ Einen genauen Zeitplan für die Umsetzung der Ideen gibt es noch nicht. Das hängt ab von den Investoren und dem genauen Plan für die weitere Nutzung. Fest steht allerdings: Es geht voran!</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRoak5XWm1Nemd0TW1aaz8kNV4P_cMDJ6t1g22AKmcPtcAlxgPbW9f4VfMwGBuhYH_z1nA8GA892ARcbt-820dmNQVlT61h0wkeQ9RCAi57QolxHkCs8XcKm2Amw0M8k0C8Rci2ctBKlaEvMfQ2Y6Ys0NQUUYMNVctqTOoB1xU=?preset=fullhd" length="459099"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/neue-ideen-fuer-historische-immobilie/cnt-id-ps-84d31af5-3596-4f70-aa70-eb3f9e391530</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-84d31af5-3596-4f70-aa70-eb3f9e391530</guid><pubDate>Fri, 4 Apr 2025 07:30:13 +0200</pubDate></item><item><title>Denkmäler im Fokus</title><description>Der Energietreff geht in die vierte Runde und beschäftigt sich am Dienstag, den 12. November um 18 Uhr im Ratssaal mit dem Thema Denkmäler. Die Veranstaltung richtet sich an Eigenheimbesitzer. Mit dem Energietreff bietet Stadt regelmäßig die Gelegenheit, sich lokal, kostenfrei und unverbindlich zu informieren. Fragen zur Umsetzung von energetischen Sanierungsfragen und zur Nutzung erneuerbarer Energien beantwortet im Energietreff die Energieberaterin Claudia Knappert.</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVMk9UazJNREl0T1RRMS4nQTaH3vIHyX9-pLJHU2ARV80_rZ5klWCHgRsStSSY0kuG22AQBBgMMzD4Dohzmbm0_8EthNG-UZCzvoapMojaOisiRt8zomMVw8TOI-_Fosg8AYmoj42OmcY9nFJS3s0rgkAIxOHZq2w0QIsMPzk=?preset=fullhd" length="779048"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/denkmaeler-im-fokus/cnt-id-ps-9e67f0da-1e6c-46f5-b22e-19e121ee6960</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-9e67f0da-1e6c-46f5-b22e-19e121ee6960</guid><pubDate>Sat, 9 Nov 2024 10:09:00 +0100</pubDate></item><item><title>Historische Schlosserei: Ein Kleinod im neuen Glanz</title><description>Das Kulturfenster Obernkirchen hat in einer kleinen Feierstunde den Abschluss der Restaurierung der Eingangstüren der Schlosserei Bornemann gewürdigt. Die Historische Schlosserei Bornemann in der Neumarktstraße hat über 200 Jahre lang ein Leben im Schattendasein geführt, bis im Jahr 2020 das davorstehende Gebäude abgerissen wurde. Seither kämpft die Fassade der alten Schlosserei mit der Witterung – und das zeigte sich schneller als gedacht in Schäden an den alten Holztüren. „Warum also diese Einladung hier und heute“, startete Heinz-Jürgen Brandt vom Obernkirchener Verein Kulturfenster in seiner Funktion als Museumsleiter und erzählte: Nach der Sanierung der Schlosserei in den Jahren 2007/2008 war das Haus noch versteckt und geschützt, doch nachdem das davorstehende Gebäude abgerissen war, zeigte sich ein massiver Verfall. „Wir mussten etwas tun”, so Brandt. Nur allein die Türen aufzuarbeiten, hätte wenig gebracht, denn ohne einen Wetterschutz, der jetzt in Form eines Glasvordaches eingeweiht wurde, hätte man in ein paar Jahren wieder morsche Türen beklagen müssen. Das Dach schützt fast die gesamte Häuserfront und sieht auf den ersten Blick zwar modern aus, hat aber auch sehr filigrane und beinahe antik wirkende Elemente, die man extra für den Standort so ausgewählt hat. Insgesamt hat das Projekt „nachhaltige Restaurierung der Eingangstüren” rund 18.000 Euro gekostet, wobei durch viel Eigenleistung und Spenden die Belastung für den Verein deutlich geringer ausfällt. So steuerten die Schaumburger Landschaft, der Rotary Club und auch viele private sowie Unternehmens-Förderer einen ordentlichen Anteil bei. Das niedersächsische Programm für kleine Kultureinrichtungen stockte das Budget zudem auf, sodass klar war, dass man sich die Lösung mit einem Vordach leisten kann. So wird das Museum auch in den kommenden Jahren seine einladende Front zeigen und Besucher anlocken.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WWpNNU9EbGhPV010WldVMIWVUmz-oKn4D1_HpnmkawjG_Trjr9ihLHbvO_WME8aQc7iYYcD1vOOUYx7PMlEQWkCqe1k7-53DE71ly3I_7d_C_do4mi2RCRaybwI_ix63U3GA36_RmwRylE6sQXgr2La3vR3iA_F4it8VqUNo9Hk=?preset=fullhd" length="477581"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/historische-schlosserei-ein-kleinod-im-neuen-glanz/cnt-id-ps-4d789162-5d7a-45bc-8b25-1f8f80ae6aa6</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-4d789162-5d7a-45bc-8b25-1f8f80ae6aa6</guid><pubDate>Thu, 23 May 2024 15:51:47 +0200</pubDate></item><item><title>Baustein zum Erhalt der historischen Altstadt</title><description>Die Modernisierungsrichtlinie zur Städtebauförderung „Städtebaulicher Denkmalschutz“ wurde jetzt vom Rat der Stadt Rinteln verabschiedet. Für Matthias Wehrung (CDU), der sich sehr intensiv für den Erhalt historischer Bauten in der Stadt einsetzt, ist dieser Beschluss ein Baustein zum Erhalt der historischen Altstadt. Besonders die erhöhte Förderquote für Baudenkmäler von bis zu 40 Prozent der Erhaltungsmaßnahmen (höchstens 50.000 Euro) sei positiv zu bewerten und motiviere Hauseigentümer dazu, ihre Immobilie weiter in ihrer Form zu erhalten. In der Sache stimmte auch Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser dem zu, kritisierte allerdings rechtliche Fehler in der Richtlinie.</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVMk9UazJNREl0T1RRMS4nQTaH3vIHyX9-pLJHU2ARV80_rZ5klWCHgRsStSSY0kuG22AQBBgMMzD4Dohzmbm0_8EthNG-UZCzvoapMojaOisiRt8zomMVw8TOI-_Fosg8AYmoj42OmcY9nFJS3s0rgkAIxOHZq2w0QIsMPzk=?preset=fullhd" length="779048"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/baustein-zum-erhalt-der-historischen-altstadt/cnt-id-ps-27c33d68-b751-415b-be27-8ea99f471268</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-27c33d68-b751-415b-be27-8ea99f471268</guid><pubDate>Thu, 14 Mar 2024 10:52:46 +0100</pubDate></item><item><title>Beratung und Erfahrungsaustausch</title><description>Die Interessengemeinschaft Bauernhaus (IgB) hat sich bei einer Veranstaltung über ihren zukünftigen Kurs ausgetauscht. Weiterhin wird die IgB-Außenstelle ein Beratungsangebot für Besitzer historischer Gebäude organisieren und den internen Austausch pflegen.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/T1dVMU5qWTNZbVV0TkRCabmX9OaHeuphgfMWJbWeUT7_qNrTGOUzQNbqjZh61NQZo_6ce_PiHbqLs_wY_LG8WjLBG3nr67Zumg0ccSDtWqDy-OFPWEG-4pxnXpti3fo-pJJltPe_yFY3DvoA9FRvqeISt1fpAVXbiqnZ6Z7uHW4=?preset=fullhd" length="237584"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/beratung-und-erfahrungsaustausch/cnt-id-ps-8f47d2b5-4477-42f5-87b2-627ea35dc24d</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-8f47d2b5-4477-42f5-87b2-627ea35dc24d</guid><pubDate>Mon, 11 Mar 2024 14:22:30 +0100</pubDate></item><item><title>Drei historische Häuser vor dem Abriss gerettet</title><description>Mitten in der Stadthäger Innenstadt entstanden in insgesamt vier Gebäuden 13 neue Wohnungen. Das Besondere daran ist der Umstand, dass drei historische Häuser an der Klosterstraße saniert und durch einen Innenhof mit einem kompletten Neubau an der Kurzen Straße verbunden wurden. Die drei markanten Altbauten aus dem 16. Jahrhundert waren 2018 schon für den Abriss vorgesehen, um danach auf dem Areal zwischen der Wallstraße (einem damaligen Behelfsparkplatz) und der Klosterstraße, einen Neubau zu errichten. Wie Volker Wehmeyer in seinem kurzen Rückblich beschrieb, wandte sich damals der Denkmalpfleger an ihn und fragte nach Möglichkeiten der Sanierung. Nach eingehender Prüfung sowie der Zusage von Mitteln zum Städtebaulichen Denkmalschutz, entschloss sich Volker Wehmeyer mit Sohn Jonas, das Projekt in Angriff zu nehmen. Da sich niemand sonst in das Vorhaben einbringen wollte, übernahm die Familienstiftung Wehmeyer die umfangreiche Sanierung. Unter anderem, so schilderte Volker Wehmeyer, musste ein Dachgeschoß von einer etwa fünf Zentimeter dicken Schicht Taubenkot gereinigt werden. Allein diese Maßnahme schlug mit 25.000 Euro zu Buche. In Anwesenheit von Familienmitgliedern, Handwerkern, Politik und Verwaltung, dem Notar, sowie einigen schon eingezogenen Mietern, begrüßte auch Bürgermeister Oliver Theiß die circa 30 interessierten Zuhörer. „Das Projekt ist wichtig für die Stadt“, betonte er und bedankte sich bei Wehmeyer für dessen Engagement sowie sein Gespür und Geschick bei der Umsetzung. Der Wohnkomplex sei wichtig für die Belebung der Innenstadt und:“… wir sind besonders glücklich, dass wir das heute so präsentieren können.“ Im Laufe der Voruntersuchungen prüften Fachleute die verbauten Balken und kamen zu dem Ergebnis, dass die Altbauten teilweise aus dem Jahr 1558, sowie nach dem Vergleich einer Holzkernbohrung mit Vergleichsproben aus dem Jahr 1591 stammen. Viele der alten Eichenbalken sind in einem so guten Zustand, dass sie weiterhin als tragende Konstruktion im Innenraum Verwendung finden. Etwa fünf Millionen Euro hat Wehmeyer insgesamt investiert und schloss seine Begrüßung beim Tag der offenen Tür mit den von einem Schmunzeln begleiteten Worten:“ Das sind die beiden längsten Baustellen. Ich hoffe, es wiederholt sich nicht nochmal!“ Energetisch sind der Neubau sowie die historischen Gebäude auf dem neusten Stand. Acht Tiefbohrungen auf über 140 Meter versorgen die Geothermie-Anlage mit ausreichend Energie für die Heizung beider Komplexe. Im Sommer können die Wohnungen damit gekühlt werden. Eine Photovoltaikanlage auf dem Neubau liefert elektrische Energie. Von den sieben Neubauwohnungen sind bereits drei verkauft und eine vermietet. Drei weitere Wohnungen stehen noch zum Verkauf. Im Gespräch mit dem Schaumburger Wochenblatt bestätigte Volker Wehmeyer, dass sich bereits am Tag der offenen Tür, weitere Interessenten gemeldet hatten.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/T0RjMFl6Sm1ZbVV0WldObM_xuQURGtGN8A9fFT372BuWrVbkk2d-iNzYr4lQAtqtS7YuhDVP1XKXezMW1fc-V0jQ1v1knpCx57sgkFdI6sErqSFVYghD-LGRkRWCYqh8PYGXARFFKQz9UirPbn2JGvMJKHHRb2-gWrYgVYUBrTw=?preset=fullhd" length="282277"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/drei-historische-haeuser-vor-dem-abriss-gerettet/cnt-id-ps-0d4ce5fc-7e3d-4e43-b353-8afdadb17996</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-0d4ce5fc-7e3d-4e43-b353-8afdadb17996</guid><pubDate>Thu, 14 Sep 2023 16:17:14 +0200</pubDate></item><item><title>Denkmalsanierung abgeschlossen – Gedenktafel angebracht

</title><description>Das aus der Mitte des 18. Jahrhundert stammende „Durchgangsdielenhaus“ und frühere Schmiede konnte durch Fördermittel aus den Programmen „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie „lebendige Zentren“ zu je einem Drittel vom Bund, vom Land Niedersachsen und der Stadt Stadthagen erhalten werden, schilderte Theiß in seiner Eröffnung. Eingebettet in das Gesamtprojekt „Wohnen am Nordwall“, dient es zukünftig als Eingangsbereich für insgesamt 15 neu geschaffene Wohnungen, die vermutlich im September von der Kreiswohnungsbaugesellschaft vermietet werden. Mit dem Abschluss des größten Teils der Bauarbeiten wurde am Gebäude eine Gedenktafel mit dem Hinweis auf jüdische Vorfahren der Schriftstellerin Dagmar Nick angebracht. Die 1926 geborene, auch international bekannte Schriftstellerin, hatte in einem ihrer Werke – Eingefangene Schatten. Mein jüdisches Familienbuch – ihre Familiengeschichte veröffentlicht. Im Rahmen ihrer jahrelangen Recherchen konnte sie die Wurzeln ihrer Familie bis auf das Grundstück in der Krummen Straße zurückverfolgen. Hier hatte bereits 1575 ihr Vorfahr, der aus Spanien vertriebene Natan Moses Spanier, den ersten jüdischen Gebetsraum Stadthagens unterhalten. Die Familien standen zu der Zeit unter dem Schutz des Schaumburger Grafen. 1619 heiratete eine Tochter des Natan Moses Spanier den Jobst Johann Goldschmidt-Hameln. Das Paar gilt als die Stammeltern einer Reihe von berühmten Dichtern, Musikern und Wissenschaftlern. Christiana Erck und Stephan Goldschmidt, Verwandte von Dagmar Nick, waren zu der Zeremonie angereist und Christina Erck schilderte eindrucksvoll, welche Persönlichkeiten aus dieser Verbindung im 17. Jahrhundert hervorgegangen waren. Zur Erinnerung an die Familiengeschichte, die bis auf das historische Gebäude zurück verfolgbar ist, hatte Dagmar Nick eine Gedenktafel gespendet. Auf der im Eingangsbereich angebrachten Tafel finden sich 12 bekannte Namen wieder: Heinrich Heine, Joseph Joachim, Theodor Lessing, Max Born, Walter Benjamin, Albrecht Haushofer, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Karl Wolfskehl, Carl Sternheim, Ludwig Wittgenstein, Günther Anders und Fritz Stern sind hier verewigt. Für eine musikalische Abwechslung zwischen den Wortbeiträgen sorgten Dietmar Post (Gitarre) und Mohamed Alhaj Moustafa (Violine). Für Fragen zur Städtebauförderung, wie auch zu Möglichkeiten der Förderung von privaten Maßnahmen, steht Arne Rörtgen bei der Stadt zur Verfügung. Telefonisch unter : 05721/782124 sowie per Mail: a.roertgen@stadthagen.de</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TVRsa00ySmpNRGd0T1dOalygl70G4Dn1EET8obyaQouPCatqGCDnTksXh1zxdYFl8I5gBahbdVNggtR1SRly43Am_qb2cddD6EV2YbFOWp4MuJ11HXb8ByWClThLe6JdNcRZwmsMD2gIOKMbDcv--ZcOcKOSj-mg12nuJjF9KI0=?preset=fullhd" length="367562"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/denkmalsanierung-abgeschlossen--gedenktafel-angebracht/cnt-id-ps-891ec86a-2ebb-49d7-b383-7f5197d0058d</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-891ec86a-2ebb-49d7-b383-7f5197d0058d</guid><pubDate>Thu, 4 May 2023 10:43:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>