<rss version="2.0"><channel><title>Suchergebnisse | Wunstorfer-Stadtanzeiger</title><description></description><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/stichwort/photovoltaik</link><language></language><item><title>Klimaschutz vor Ort</title><description>Die Stiftskirchengemeinde unterstützt das Ziel der Stadt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Mit Photovoltaik, Stromspeicher und einer geplanten Wärmepumpe macht das Gemeindehaus große Schritte hin zu einer klimafreundlichen Energieversorgung und senkt zugleich seine Betriebskosten.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TmpJM05UY3laR010WTJOaYVufghytLaZf2jC3LtNAeAsavE1-0_wj6lfmpZVx-hUcO2qEqKGbagbqIlSFoFOdJHRpCdKxtdqxfB0UoKSLPi49fKjXWlGiqdfR3GYnsfbaTCLkwVLWoTIreaXZKvB8MiZ4ibRiIg_9LZX1lGBeVc=?preset=fullhd" length="463639"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/klimaschutz-vor-ort/cnt-id-ps-28e7994f-39c4-48a6-9e31-7aeb93ca8e2b</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-28e7994f-39c4-48a6-9e31-7aeb93ca8e2b</guid><pubDate>Fri, 27 Feb 2026 09:28:51 +0100</pubDate></item><item><title>Missverständnisse, Gerüchteküche und ein verpatzter erster Aufschlag</title><description>7,5 Hektar groß soll die Freiflächenphotovoltaikanlage werden, die südwestlich der Straße Dachsgang in Krankenhagen entstehen soll. Fünf Millionen will Claus Preuss von der Firma „Planet in Green“ aus Bad Salzufflen dort zusammen mit Investoren verbauen: „Plus Speicher“, wie Preuss betont. Ein Speicher sammelt den erzeugten Sonnenstrom, wenn er im Überfluss da ist, und gibt ihn wieder ab, wenn er gebraucht wird. Doch in Krankenhagen ist man in der Frage der Anlage gespalten. Während die Anwohner des Dachsgang sich mit Forderungen von 100 Meter Abstand der Anlage zu ihrer Wohnbebauung massiv gegen das Projekt wehren und dabei auch den Eigentümer der Flächen, Frank Kuhlmann, direkt angehen, gibt es auch viele Stimmen, die der Investition positiv gegenüberstehen.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TVdVM09EaGhNRFF0T0RKab92hUhsyzARs7JoJl1kVwwly6NgZMvv3JLuk1wZjDsU3TGXMRUQ1F8RLE9-JXG3zQUpSz06gykAPRcn0fDdw3y_59yxEk-v0ieOmPKuyfbCf4BrB7E3ToRkM6o9lOFnCTDQUGnQdbwuDvmU3L2ZLaQ=?preset=fullhd" length="203193"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/missverstaendnisse-geruechtekueche-und-ein-verpatzter-erster-aufschlag/cnt-id-ps-353e8456-4285-4fc1-ba8a-5dd318483a4e</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-353e8456-4285-4fc1-ba8a-5dd318483a4e</guid><pubDate>Thu, 7 Aug 2025 13:57:44 +0200</pubDate></item><item><title>Nach heftigem Bürgerprotest: Projektentwickler lädt ein</title><description>Im Rat der Stadt Rinteln hatte es heftige Bürgerproteste gegen die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage in Krankenhagen gegeben. Jetzt hat der Projektentwickler zu einer Informationsveranstaltung eingeladen und möchte die überarbeiteten Pläne der Öffentlichkeit vorstellen. Die Projektentwicklungsfirma „Planet in Green“ aus Bad Salzuflen lädt daher alle Anwohner sowie interessierte Bürger zur Vorstellung des aktuellen Stands zur geplanten Photovoltaikanlage am Mittwoch, 6. August, 18 Uhr, in den Saal des Pfarramtes Krankenhagen ein. Im Rahmen der Veranstaltung werden die überarbeiteten Pläne des Projekts gezeigt. Besonderes Augenmerk liegt laut Veranstalter dabei „auf den Modifizierungen, die aus den Rückmeldungen der Anwohnerschaft hervorgegangen sind“. Neben dem Projektentwickler wird demnach auch die Stadtverwaltung Rinteln, unter anderem durch Bürgermeisterin Andrea Lange, vertreten sein. Zudem ist das zuständige Planungsbüro vor Ort, um technische und konzeptionelle Aspekte des Vorhabens zu erläutern. Im Anschluss an die Vorstellung besteht die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Beteiligten.</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVMk9UazJNREl0T1RRMS4nQTaH3vIHyX9-pLJHU2ARV80_rZ5klWCHgRsStSSY0kuG22AQBBgMMzD4Dohzmbm0_8EthNG-UZCzvoapMojaOisiRt8zomMVw8TOI-_Fosg8AYmoj42OmcY9nFJS3s0rgkAIxOHZq2w0QIsMPzk=?preset=fullhd" length="779048"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/nach-heftigem-buergerprotest-projektentwickler-laedt-ein/cnt-id-ps-cf1f6e57-1e0d-4e8f-92a9-2f0907451d33</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-cf1f6e57-1e0d-4e8f-92a9-2f0907451d33</guid><pubDate>Thu, 31 Jul 2025 08:16:38 +0200</pubDate></item><item><title>Bürgerprotest gegen geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage</title><description>Warum soll eine Freiflächen-Photovoltaikanlage bis zu zehn Meter an bebaute Grundstücke heranrücken? Das fragte Norbert Bei der Kellen aus Krankenhagen auf der letzten Ratssitzung in der Einwohnerfragestunde. In anderen Orten würden Mindestabstände von etwa 100 bis 150 Meter eingehalten und betroffene Bürger aus Krankenhagen hatten bereits einen Entwurfsplan gefertigt, mit dem sie in Koexistenz mit der Freiflächenanlage leben könnten. Sie forderten, dass man vor dem Bau solcher Anlagen im Stadtgebiet zuerst einmal einen Kriterienkatalog erstellen sollte, um Rahmenbedingungen für den Bau festzulegen. Bürgermeisterin Andrea Lange, die bereits einen Gesprächstermin mit den Anliegern im Rathaus vereinbart hatte, bedauerte, dass es bislang zu keinem Kontakt mit den Betroffenen gekommen sei und stellte fest, dass die im Rat zu fällende Entscheidung der Bauleitplanung eine Absichtserklärung und kein abschließender Plan sei und die Feinabstimmungen dann später mit Bürgerbeteiligung stattfänden. Marco Rost, Sabine und Sven Scheu und Norbert Bei der Kellen sahen in den Planungen einen Verlust an Lebensqualität im angrenzenden Umfeld der Anlage und eine Wertminderung ihrer Grundstücke. Die Politik reagierte prombt. Anthony Lees (parteilos) Haltung war ohnehin bereits klar: „PV gehört auf's Dach und nicht auf's Feld!“ Veit Rauch (CDU) forderte ebenfalls den konsequenten Ausbau von Dächern – insbesondere auch Industriehallendächer - mit Photovoltaik, statt damit auf Freiflächen zu gehen. Antje Rinne (RI) wollte wissen wie viel Flächen Rinteln mit Freifächenanlagen bebauen müsse, um Landesvorgaben einzuhalten. Genau diese Frage spaltete am Ende den Rat, denn „müssen“, so Bürgermeisterin Andrea Lange, müsse die Stadt gar nichts. 0,5 Prozent der Landesfläche müssen für Freiflächenanlagen ausgewiesen werden, Vorgaben für Kommunen an Flächenausweisungen gebe es aber nicht. Das war die Initialzündung für CDU/FDP und RI-Fraktion, sich gegen die Aufstellung des B-Plans für eine solche Anlage zu entscheiden. Matthias Wehrung (CDU) brachte es auf den Punkt: „Keine Verpflichtung – Keine Zustimmung!“ Am Ende war es aber nach hitzigen Debatten die Mehrheit im Rat von SPD und Grünen, die für die Aufstellung des Plans stimmten. Allerdings mit der Maßgabe, die von den Krankenhäger Bürgern veränderten Flächen in die Planung einzubeziehen. In einem Pressegespräch machte die Bürgermeisterin in Nachgang zur Ratssitzung noch einmal deutlich, dass die Verwaltung die Ratsmitglieder umfassend darüber informierte, welcher Flächenumfang in Rinteln für Freiflächenanlagen vorgesehen ist. Der Rat hatte nämlich im September 2024 selbst darüber abgestimmt, dass 0,4 Prozent der Stadtfläche für „...geeignete Flächen, naturverträglich und flächenschonend” zur Verfügung gestellt werden sollen (Ratsprotokoll 212/2024). Ein Büro habe daraufhin - ohne Einflussnahme der Verwaltung - Flächen im Stadtgebiet gesucht, die entsprechend geeignet seien. Krankenhagen falle darunter.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/Tnpnd1ptRmhaR010TVRjNJ2NULCgOvKqBZO4lh43mhekJ-8grx0wCEEwAsq5XwUON_2tIzaSvgdFQvyrhSVXHVEGCDaS7NqrcDZGo5w0X6Em3-1rBQcRdTX0jJLHMVna7SouognLOxY34NpEMM2mwsmSSoCm0GY3PgOuTA72ln8=?preset=fullhd" length="565632"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/buergerprotest-gegen-geplante-freiflaechen-photovoltaikanlage/cnt-id-ps-980fae47-f005-40b4-af63-f531804115d8</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-980fae47-f005-40b4-af63-f531804115d8</guid><pubDate>Tue, 1 Jul 2025 15:01:31 +0200</pubDate></item><item><title>Ankündigung umgesetzt</title><description>Das Unternehmen K+S hat seine Ankündigung wahrgemacht und eine PV-Anlage auf einem Teil der Abraumhalde in Form eines Pilotprojekts installiert.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WkRsaU9EUXpZVEl0TUdZNEmqDktUMSCk1ckr9PVGy_GwIdk0OBi6AKV_TM-7Eiy5cJoDQXo5UmuCIxgLD2dRslXTmPYHSrIm6Sik6XGeZlURfEek2Y7fD9XAxbReiuobBh8xwxUQNEMqG8p-luDsL2epawsSyvBbhuRGZTd0oMc=?preset=fullhd" length="536995"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/ankuendigung-umgesetzt/cnt-id-ps-b4bd5799-8c0f-41f3-9f8f-3ff20af64d2c</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-b4bd5799-8c0f-41f3-9f8f-3ff20af64d2c</guid><pubDate>Wed, 20 Nov 2024 09:37:17 +0100</pubDate></item><item><title>Kohlegrus und Teerölfahne – was plant der Landkreis?</title><description>Im April 2022 hatte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil die „Georgschacht-Halde“ besucht und sich ein Bild von einer zu dem Zeitpunkt möglicherweise zu realisierenden größten Freiflächen-PV-Anlage Norddeutschlands zu verschaffen (Wir berichteten).</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TnpFMlptRmpORGd0WW1GbVzc91_dUJ00EYfAkHBB0Ru7HjOHM03_rG-Q92ICtWRIjJ6rpfOOpEKbaES5E7WXNVSfP_4FUU0RbSgqoGeloIShPmLJfrmC45UXIfeDLjwfsEtf41ZGTRgY-YJSHDRiJFdUrh6wuYW_IPvV9qqlFbI=?preset=fullhd" length="268156"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/kohlegrus-und-teeroelfahne--was-plant-der-landkreis/cnt-id-ps-003fba77-b922-4269-948b-9feb63060e72</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-003fba77-b922-4269-948b-9feb63060e72</guid><pubDate>Fri, 15 Nov 2024 10:41:52 +0100</pubDate></item><item><title>Nutzung ermöglichen</title><description>Bis 2035 soll die Region Hannover klimaneutral sein, so der Beschluss der Regionsversammlung im Oktober 2021. Ein Ziel, das nur mit dem Engagement der Kommunen, der Privatwirtschaft, zu der auch Wohnungsunternehmen gehören, und der Bürger gelingen kann.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WXpJek9HUmtPV010WVdWaUNaY9SH3ldHaxqrcI35p3kJDgjLolzav7OXfUTP2AQbJH-nwB0hohjpV2g9Wwdy4Zu_ykCCoC_AsSplPJvyfDUEswSPek1Wi5xYCU9s2QuOiR8DOqn-Wl9hs9WND5Fv8uwaYL9tS6nauIrDsuWzAtQ=?preset=fullhd" length="184375"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/nutzung-ermoeglichen/cnt-id-ps-7f23c4d5-76bc-4b6b-ad8b-3b98b81c01da</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-7f23c4d5-76bc-4b6b-ad8b-3b98b81c01da</guid><pubDate>Sun, 1 Sep 2024 22:19:15 +0200</pubDate></item><item><title>Alles wieder auf Anfang?</title><description>Zwei voneinander unabhängige Flächen zwischen Schachtstraße und Am Georgschacht beschäftigen seit spätestens Mitte 2023 Fachleute, Politiker und Umweltschützer. Zum einen befindet sich längs zur Straße am Georgschacht ein Gelände, auf dem im Zuge der Verkokung der in Stadthagen geförderten Kohle, bis 1961 sogenannter „Kohlengrus“ abgelagert wurde. Nach einer Begutachtung durch das Unternehmen „Dr. Röhrs &amp; Herrmann“, handelt es sich dabei um circa 8.000 Tonnen des gesundheitsgefährdenden Stoffes mit einem Volumen von etwas über 6.000 Kubikmetern. Die Gefahr dieses Stoffes liegt in seiner krebserregenden Eigenschaft, die durch polyzyklische aromatisierte Kohlenwasserstoffe (PAK) hervorgerufen wird. Verwehungen in Trockenzeiten, in denen Staub in bewohnte Bereiche geweht werden können, erfordern ebenso Handeln, wie der Umstand, dass durch Starkregenereignisse mittlerweile auch Auswaschungen in einen nahegelegenen Bach gelangen. Bei dem zweiten Untersuchungsobjekt handelt es sich um etwa vier Hektar ungenutzten Baumbestand sowie bewirtschaftete Felder im Nahbereich der Kohlengrus-Halde. Die Gutachten hatten festgestellt, dass sich vom Gelände der ehemaligen Kohlechemie eine Abstromfahne teerölhaltigen Wassers in Richtung der Enzer Straße entwickelt hatte. In diesem Fall wird durch die frühere Kohleförderung und- Verarbeitung das Grundwasser gefährdet.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpjNFlqTmxZVFV0WW1GaVZgfBF8zEqNCqVPGiDw70C654S6rzDMWxrZYE_A0HHG2gVi_AmuV503jqODu7sKt9gv9bDFbi8QoLUKq-EzU0BnOFvcRwrfFqNRf1m6a5ULtHrzDOweW99kurq2C8xUbQNCLu04PlexFSDxh3ISbS4=?preset=fullhd" length="545287"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/alles-wieder-auf-anfang/cnt-id-ps-39aa67f2-546f-467d-bbe3-c2aecb360b76</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-39aa67f2-546f-467d-bbe3-c2aecb360b76</guid><pubDate>Thu, 25 Jul 2024 13:16:50 +0200</pubDate></item><item><title>Vortrag PV</title><description>Am Freitag, dem 23. Februar, bietet die Volkshochschule Schaumburg, Schlossplatz 3, Bückeburg um 19 Uhr einen Vortrag über die Technik moderner Photovoltaikanlagen und deren finanzielle Förderung. Der Referent geht auch auf den Selbstbau und die Betriebsdaten von Mini-Solaranlagen für Balkone und Terrassen, ein. Die Gebühr beträgt 11 EUR. Anmeldung bis 9. Februar. unter 05721/703-7100 oder www.vhs-schaumburg.de.</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVMk9UazJNREl0T1RRMS4nQTaH3vIHyX9-pLJHU2ARV80_rZ5klWCHgRsStSSY0kuG22AQBBgMMzD4Dohzmbm0_8EthNG-UZCzvoapMojaOisiRt8zomMVw8TOI-_Fosg8AYmoj42OmcY9nFJS3s0rgkAIxOHZq2w0QIsMPzk=?preset=fullhd" length="779048"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/vortrag-pv/cnt-id-ps-e8181ab0-a0be-44d8-92f6-46b2f2a90adb</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-e8181ab0-a0be-44d8-92f6-46b2f2a90adb</guid><pubDate>Mon, 5 Feb 2024 09:57:21 +0100</pubDate></item><item><title>27 Mega-Watt-PV-Anlagen entstehen entlang der A2</title><description>Der Sonnenenergie-Spezialist Enviria plant in Rehren entlang der A2 insgesamt auf bis zu 45 Hektar drei neue Flächen-Fotovoltaikanlagen (kurz PV-Anlagen) zu bauen. Das Unternehmen plant eine Reihe an ähnlichen großen Anlagen in ganz Deutschland und stellte die Pläne jetzt beim Bauausschuss in Auetal vor. Interessant dabei: Enviria plant eine 500 Mega-Watt Fotovoltaik-Pipeline durch ganz Deutschland zu bauen. Der Platz an der A2 in Niedersachsen ist dabei strategisch gewählt und bietet Vorteile für die Gemeinde Auetal und deren Einwohner, so der Projektverantwortliche Johannes Bock, der die Pläne des Unternehmens vor kurzem in Auetal vorstellte.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TXpBd00ySmtOVEF0TjJFM9VczHO8AdBLAmHUnzxJE0gKQKlnZBcdGpJjvDKTfBe2WHd35-s5z9G1teR-9n3UjpQH-nAHnsu8UnFH0Fj4at0l-4lTdWVI53oLvm3B5WXLUcRtq_1-4zpfHE3Y2bqyBj7iOQEwbFSJi8gp7ACfhlY=?preset=fullhd" length="1790077"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/27-mega-watt-pv-anlagen-entstehen-entlang-der-a2/cnt-id-ps-e95a0b5d-36ac-4b85-a75e-468fe0335a06</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-e95a0b5d-36ac-4b85-a75e-468fe0335a06</guid><pubDate>Thu, 18 Jan 2024 14:01:57 +0100</pubDate></item><item><title>Drei historische Häuser vor dem Abriss gerettet</title><description>Mitten in der Stadthäger Innenstadt entstanden in insgesamt vier Gebäuden 13 neue Wohnungen. Das Besondere daran ist der Umstand, dass drei historische Häuser an der Klosterstraße saniert und durch einen Innenhof mit einem kompletten Neubau an der Kurzen Straße verbunden wurden. Die drei markanten Altbauten aus dem 16. Jahrhundert waren 2018 schon für den Abriss vorgesehen, um danach auf dem Areal zwischen der Wallstraße (einem damaligen Behelfsparkplatz) und der Klosterstraße, einen Neubau zu errichten. Wie Volker Wehmeyer in seinem kurzen Rückblich beschrieb, wandte sich damals der Denkmalpfleger an ihn und fragte nach Möglichkeiten der Sanierung. Nach eingehender Prüfung sowie der Zusage von Mitteln zum Städtebaulichen Denkmalschutz, entschloss sich Volker Wehmeyer mit Sohn Jonas, das Projekt in Angriff zu nehmen. Da sich niemand sonst in das Vorhaben einbringen wollte, übernahm die Familienstiftung Wehmeyer die umfangreiche Sanierung. Unter anderem, so schilderte Volker Wehmeyer, musste ein Dachgeschoß von einer etwa fünf Zentimeter dicken Schicht Taubenkot gereinigt werden. Allein diese Maßnahme schlug mit 25.000 Euro zu Buche. In Anwesenheit von Familienmitgliedern, Handwerkern, Politik und Verwaltung, dem Notar, sowie einigen schon eingezogenen Mietern, begrüßte auch Bürgermeister Oliver Theiß die circa 30 interessierten Zuhörer. „Das Projekt ist wichtig für die Stadt“, betonte er und bedankte sich bei Wehmeyer für dessen Engagement sowie sein Gespür und Geschick bei der Umsetzung. Der Wohnkomplex sei wichtig für die Belebung der Innenstadt und:“… wir sind besonders glücklich, dass wir das heute so präsentieren können.“ Im Laufe der Voruntersuchungen prüften Fachleute die verbauten Balken und kamen zu dem Ergebnis, dass die Altbauten teilweise aus dem Jahr 1558, sowie nach dem Vergleich einer Holzkernbohrung mit Vergleichsproben aus dem Jahr 1591 stammen. Viele der alten Eichenbalken sind in einem so guten Zustand, dass sie weiterhin als tragende Konstruktion im Innenraum Verwendung finden. Etwa fünf Millionen Euro hat Wehmeyer insgesamt investiert und schloss seine Begrüßung beim Tag der offenen Tür mit den von einem Schmunzeln begleiteten Worten:“ Das sind die beiden längsten Baustellen. Ich hoffe, es wiederholt sich nicht nochmal!“ Energetisch sind der Neubau sowie die historischen Gebäude auf dem neusten Stand. Acht Tiefbohrungen auf über 140 Meter versorgen die Geothermie-Anlage mit ausreichend Energie für die Heizung beider Komplexe. Im Sommer können die Wohnungen damit gekühlt werden. Eine Photovoltaikanlage auf dem Neubau liefert elektrische Energie. Von den sieben Neubauwohnungen sind bereits drei verkauft und eine vermietet. Drei weitere Wohnungen stehen noch zum Verkauf. Im Gespräch mit dem Schaumburger Wochenblatt bestätigte Volker Wehmeyer, dass sich bereits am Tag der offenen Tür, weitere Interessenten gemeldet hatten.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/T0RjMFl6Sm1ZbVV0WldObM_xuQURGtGN8A9fFT372BuWrVbkk2d-iNzYr4lQAtqtS7YuhDVP1XKXezMW1fc-V0jQ1v1knpCx57sgkFdI6sErqSFVYghD-LGRkRWCYqh8PYGXARFFKQz9UirPbn2JGvMJKHHRb2-gWrYgVYUBrTw=?preset=fullhd" length="282277"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/drei-historische-haeuser-vor-dem-abriss-gerettet/cnt-id-ps-0d4ce5fc-7e3d-4e43-b353-8afdadb17996</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-0d4ce5fc-7e3d-4e43-b353-8afdadb17996</guid><pubDate>Thu, 14 Sep 2023 16:17:14 +0200</pubDate></item><item><title>Wasserstoffregion Schaumburg – was ist geblieben von der Idee?</title><description>Damit könnten nach heutigen Schätzungen zwischen 30 und 50 Prozent des Bedarfes abgedeckt werden. Wie die Situation in unserem Landkreis aussieht, besprach das Schaumburger Wochenblatt mit dem Wasserstoffmanager bei der Energieagentur Schaumburg, Martin Wilkening. Der Ingenieur wurde im November 2021 als Fachmann für Regenerative Energien mit einem Schwerpunkt auf Wasserstoff eingestellt. Im Rahmen der Ausschreibung eines Förderprojektes des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) 2019, wurde der Landkreis Schaumburg als eine von neun HyLand-Regionen in Deutschland ausgewählt. In der Kategorie HyStarter stand die Entwicklung eines Wasserstoffkonzeptes sowie die Herausbildung eines Akteurs-Netzwerkes im Vordergrund. Besonders bei der Netzwerkbildung und -erweiterung kann Wilkening auf eine sehr erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Auch wenn die Projekt-Förderung bereits 2021 ausgelaufen war, steht der Ingenieur mit einer Reihe von Fachleuten, Projektplanern und engagierten Privatleuten im engen Kontakt. Mitte der Woche besuchte Wilkening die „Spatenstich-Veranstaltung“ von Dieter Ahrens in Bückeburg. Nach sehr viel Vorarbeit, innovativen Ideen und einer hohen Investitionssumme, entsteht an seinem Firmensitz das Endlos-Energie-Zentrum (EEZ), ein zukünftig komplett energieautarkes Firmengebäude (Siehe Seite Bückeburg). Die Grundidee ist auch eines der zukunftsweisenden Ziele des Wasserstoffmanagers, nämlich eine geschlossene Wasserstoffwertschöpfungskette zu schaffen. Von der Erzeugung grünen Stroms durch Windenergie (WE) und Photovoltaik (PV), über die Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse und die Verwendung dieses Elementes in Brennstoffzellen zur Gewinnung von Strom in Zeiten, in denen WE und PV nicht genügend Energie leisten. Ein zweites Ziel von Wilkening ist die Schaffung eines leitungsgebundenen Transportsystems – idealerweise regional (50 – 100 Kilometer Radius). Der Transport über weite Strecken mittels Lkw ist uneffektiv und ein neues Leitungsnetz extrem teuer. In der konkreten Planung der Bundesregierung ist derzeit ein Wasserstoff-Kernnetz mit einer Strecke von circa 11.000 km. Damit sollen bis 2032 die großen Einspeiser mit den großen Verbrauchern verbunden werden. Diese sind insbesondere bei der Stahlindustrie, der chemischen Industrie sowie bei den heutigen Gaskraftwerken zu finden. Auf der Karte dieses Wasserstoffkernnetzes ist der Landkreis Schaumburg nicht vertreten.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WVRVMFptWXpOVGN0WkdJei6XZyA-EwHz8tm1kdNz2SKDy0mO2Oj5m_OXHt2Mo9arsmlRSs-7xRVyitJFo0JE-lgI9DXryHzcuvUbjQhVc-w66I86AU7DbSmMTpI4ZctiTGebUyiVo_9rbz_JtcUhYmrONH3BEAZOBo8rkXNr3nA=?preset=fullhd" length="241194"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/wasserstoffregion-schaumburg--was-ist-geblieben-von-der-idee/cnt-id-ps-e4f9546e-0736-442e-848a-45a5d11b5177</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-e4f9546e-0736-442e-848a-45a5d11b5177</guid><pubDate>Wed, 23 Aug 2023 19:08:11 +0200</pubDate></item><item><title>Bergmanns Plauderecke


„Was ich schon immer mal sagen wollte…“</title><description>Millionen Deutsche sind derzeit irgendwo anders als zuhause. Von der Nordseeküste bis nach Südafrika, von Skandinavien bis zum Indischen Ozean verbringen sie ihre Erholungszeit mit Unternehmungen, sportlichen Aktivitäten, Kultur oder einfach nur zum Entspannen in anderer Atmosphäre. Viele Reisen werden selbstverständlich mit dem eigenen Auto unternommen, einige nutzen die Bahn, einige wenige auch den Fernbus. Spätestens, wenn es aber in die südeuropäischen Länder – Italien, Spanien, Griechenland, etc. – geht, dann ist das Flugzeug die erste Wahl. Es ist preiswert (oder auch billig), geht schnell und ist in der Regel gut durchorganisiert und dann auch zuverlässig (zumindest das Argument ist bei der Bahn nicht immer zutreffend). Spätestens bei der Frage, ob ich mein Reiseziel auch mit einem anderen Verkehrsmittel erreichen kann, stoße ich hier an meine Grenzen – und selbst wenn es ginge, wäre ich mehrere Tage unterwegs. Nun stehen meine Frau und ich vor der Entscheidung, zum Jahresende eine Fernreise zu unternehmen. Da stellt sich die Frage nach Alternativen nicht. Gern kann man sich dazu ja einmal Reiseberichte von Menschen zu Gemüte führen, die ohne Flugzeugnutzung nach Indien gereist sind! Tatsächlich entstand während unserer Urlaubsplanung eine Diskussion über das Thema Umweltschädigung und damit auch über die Frage nach Flugscham. An dieser Stelle wieder einmal etwas „Thekenwissen“: Das Wort ist eine sprachliche Neuprägung, die in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist (Neologismus). Seit 2020 ist es im Duden zu finden, nachdem es erst 2017 – aus Schweden kommend (flygskam) – hier auftauchte. Der Wertewandel vor dem Hintergrund eines gestiegenen Umweltbewusstseins half bei der Geburt der Wortschöpfung. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts drängte es den Menschen, die Welt kennenzulernen, die eigenen vier Wände einmal zu verlassen und sich auf dem Globus umzuschauen – und an der Stelle war auch für uns klar – wir wollen uns nicht schämen, für eine Reise über 10.000 km wieder das Flugzeug zu benutzen. Ich habe es da mit der Argumentation recht einfach; mein erklärtes Hobby ist das Tauchen und da bieten sich weder Nord- oder Ostsee, noch das Steinhuder Meer an (alles mit dem Auto oder Zug erreichbar). „Es ist in Ordnung, einen Flieger zu nehmen, wenn man anders nicht an sein Wunschziel kommt!“ (Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer 2019 in der Bild). Ich entscheide mich nicht aus Prinzip oder weil Andersdenkende es von mir erwarten, gegen eine Flugreise – auch nicht in die Südeuropäischen Urlaubsländer. Was aber spricht gegen einen Ausgleich durch eine CO2 – Steuer auf Kerosin – dann kostet der Flug eben ein paar Euro mehr, aber in anderen energieintensiven Bereichen funktioniert es doch auch. Im Übrigen stehe ich auf dem Standpunkt, dass wir uns nicht jegliche Freude – hier meine ich die Urlaubsreisen – versagen müssen. Klimakleber, Flughafenblockierer, Flugzeugbeschmierer, Autobahnbesetzer, Restaurantdemolierer…, könnten sich einmal mit dem Gedanken beschäftigen, wie ihre eigene Gesamtklimabilanz, natürlich in einem adäquaten Verhältnis zur gesamtdeutschen Bevölkerung, aussieht. Auf einer Reise zu den Malediven entstehen ungefähr fünf Tonnen CO2. Auf jeden Fluggast umgerechnet, entspricht das etwa der Hälfte der Jahresbilanz pro Person. Ich habe dennoch ein gutes Gewissen, wenn ich ein- zweimal im Jahr eine Fernreise per Flugzeug unternehme, dabei aber zuhause eine Photovoltaikanlage betreibe, Kurzstrecken mit dem Fahrrad erledige und eine hohe fünfstellige Summe in die energetische Sanierung unseres Hauses investiere und damit meine Gesamtklimabilanz wieder ausgleiche. Flugzeuge sind für etwa 2,5 Prozent des gesamten CO2 – Ausstoßes verantwortlich, bei einer Fernreise entspricht der CO2 – Ausstoß pro Person und Kilometer circa dem eines mit 1,5 Personen besetzten Pkw (Statista). Auch ich werde zukünftig weiterhin versuchen, meinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern – vielleicht nächstes Mal ein E-Auto oder eines mit grünem, türkisfarbenem oder blauem Wasserstoffantrieb kaufen, aber – Flugscham- nein! Wenn ich ein Flugzeug benutze, dann nicht einfach deshalb mache, weil ich es kann, sondern weil ich anders nicht an mein Wunschziel gelange.</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVMk9UazJNREl0T1RRMS4nQTaH3vIHyX9-pLJHU2ARV80_rZ5klWCHgRsStSSY0kuG22AQBBgMMzD4Dohzmbm0_8EthNG-UZCzvoapMojaOisiRt8zomMVw8TOI-_Fosg8AYmoj42OmcY9nFJS3s0rgkAIxOHZq2w0QIsMPzk=?preset=fullhd" length="779048"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/bergmanns-plaudereckewas-ich-schon-immer-mal-sagen-wollte/cnt-id-ps-8f3feed0-34d8-47b2-92f2-484b9bcfc4df</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-8f3feed0-34d8-47b2-92f2-484b9bcfc4df</guid><pubDate>Tue, 1 Aug 2023 14:35:24 +0200</pubDate></item><item><title>Photovoltaik bringt das Dachdeckerhandwerk aufs Dach</title><description>(akz-o) Der Run auf Photovoltaik-Anlagen hat begonnen, denn viele Bauherren möchten von den Steuererleichterungen und Förderungen profitieren, aber auch die Klimawende mitgestalten. In einigen Bundesländern sind PV-Anlagen auf Dächern mittlerweile sogar verpflichtend. Allerdings gibt es bei der Montage von PV-Anlagen auf Dächern einiges zu beachten. Mittlerweile häufen sich die Schadensmeldungen durch unsachgemäßes Arbeiten. So werden Solaranlagen auf bauphysikalisch nicht geeigneten Unterkonstruktionen montiert. Daher sollte vor der Installation einer PV-Anlage geprüft werden, ob das Dach die notwendigen Eigenschaften erfüllt oder vorher ertüchtigt werden muss. Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) geht davon aus, dass unsanierte Dächer oft vor Ablauf der Amortisationszeit der PV-Anlagen von 20 Jahren saniert werden müssen. „Die vorhandene PV-Anlage muss dann abgebaut und während der Sanierungszeit außer Betrieb genommen werden. Dadurch entstehen für den Bauherrn unnötige Zusatzkosten, die in vielen Fällen vermieden werden könnten, wenn Sanierung und Aufbringen der PV-Anlage gleichzeitig vorgenommen werden,“ erklärt Jan Redecker, Experte für Photovoltaik und Solarenergie beim ZVDH.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WkdabU5tVTNZbVV0WXpVMIj85MEvbyLIJDxNWGY2HTyzfXnmzr-h1VkRnkkmgDoCHfkGyWuaQ0Ynzzsi87ZHDack6A_9yXSKsGXo2yuBAfRqyYRyfNG19BFAj--AeCWSNN5PBghiZPzxDo-vqrwfekAst8iDzGOvx-xtM1NuPKc=?preset=fullhd" length="1542221"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/photovoltaik-bringt-das-dachdeckerhandwerk-aufs-dach/cnt-id-ps-d4a281ef-f987-421e-b6e8-dd16f8e13d02</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-d4a281ef-f987-421e-b6e8-dd16f8e13d02</guid><pubDate>Mon, 24 Jul 2023 15:00:40 +0200</pubDate></item><item><title>„Solar vom eigenen Dach“!</title><description>Mit diesen Worten fasste der Geschäftsführer der Energieagentur Schaumburg, Horst Roch, das Ziel der neuen Kampagne zusammen. Mit dem aktuellen Angebot will die Agentur in einer Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und der Verbraucherzentrale Hauseigentümerinnen und -eigentümer animieren, ihre Dächer mit Photovoltaik (PV) zu bestücken. Unter dem Motto: „Solar vom eigenen Dach2 bietet die Klimaschutzagentur Beratungen auf verschiedenen wegen an. Erste Informationen können die Interessenten bereits telefonisch erfragen. Für Vorträge, Basisveranstaltungen, teilweise online, teilweise im Gebäude am ehemaligen Stadthäger Krankenhaus, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Fachlich versierte Klimaschutzberater geben Auskunft über technische, wirtschaftliche, aber auch finanzielle Aspekte. Gerade in dem letzten Bereich hat sich in der letzten Zeit vieles geändert. Für einen Großteil der neuen PV-Anlagen wird keine Umsatzsteuer mehr berechnet, was bedeutet, dass Module und Speicher ohne Mehrwertsteuer angeschafft werden können. Roch und seine Mitarbeiterin Elena Gellermann zeigten anhand einer Reihe von Beispielen auf, welche Vorteile eine eigene PV-Anlage, auch bei den mittlerweile niedrigen Einspeisevergütungen, für den Hauseigentümer hat. „Energie, die wir selbst erzeugen, müssen wir nicht teuer dazukaufen“, umschreibt der Geschäftsführer die Grundidee. PV sei in einem so dicht besiedelten Bereich, wie Schaumburg die erste Wahl, weil es für Windräder zu viele Einschränkungen gäbe. Eine Übersicht über geeignete Dächer kann sich jedermann über das frei zugängliche Solarportal Schaumburg verschaffen. Die selbst erzeigte Energie aus Sonnenkraft sei „gnadenlos günstig“, so Roch, sein Wunsch sei es, in 10 Jahren alle Dächer, die möglich sind, mit PV auszustatten. Zurzeit sei ein Sinken der Materialkosten zu beobachten, so Roch, ein Problem sei jedoch der anhaltende Mangel an Personal im Handwerk. Neben den Vorteilen für den Nutzer ist die massive Erhöhung der Zahl privater PV-Anlagen für das Erreichen der Ziele zur Energiewende dringend nötig. Wie das Schaumburger Wochenblatt in einer der letzten Ausgabe grafisch dargestellt hatte, ist für das Erreichen der gesetzlichen Klimaziele in Niedersachsen die Installation von circa 13.000 PV-Anlagen pro Woche in den Jahren 2022 bis 2030 erforderlich (Quelle: bdew). Vorläufig bis Ende Juni können sich Hauseigentümerinnen und -eigentümer für die Solar-Kampagne anmelden. Neben den telefonischen Beratungen und der Teilnahme an Informationsveranstaltungen, bietet die Agentur zusätzlich eine individuelle Beratung vor Ort an – diese ist nicht kostenlos, wie alle anderen Angebote, sondern wird mit einem Anteil von 30 Euro berechnet. Weitere Informationen zur Solar-Kampagne finden Sie unter: www.energieagentur-shg.de. Anmeldemöglichkeiten zu den Veranstaltungen gibt es telefonisch unter 05721/96718-60 sowie per Mail unter: info@energieagnetur-shg.de.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TkRrek1EWTBOVEl0TWpVM1giz5-Kd5pgwXfQOM_E0M0OJUO0733bNj_AV5zbOAwdBc0C__p6njZ7oUNhNDnU0XhegUbPgANg8Hl_x76k7AToVediL8CPZ8w0Bo1QUVj1lYSeglrh9B6JxxtyycvYhm_TcnR7PhKvYmaV7GVjPak=?preset=fullhd" length="193067"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/solar-vom-eigenen-dach/cnt-id-ps-8f2ad18e-b4ef-42d7-ba45-e2e1204f9238</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-8f2ad18e-b4ef-42d7-ba45-e2e1204f9238</guid><pubDate>Wed, 17 May 2023 17:06:50 +0200</pubDate></item></channel></rss>