<rss version="2.0"><channel><title>Suchergebnisse | Wunstorfer-Stadtanzeiger</title><description></description><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/stichwort/suchtberatung</link><language></language><item><title>Lesung mit Borowka und Fest der Selbsthilfe</title><description>Das Diakonische Werk der Landeskirche Schaumburg-Lippe und die kooperierenden Selbsthilfegruppen feiern das 50-jährige Bestehen der Suchthilfe im Landkreis Schaumburg. Dazu organisieren sie in den kommenden Wochen drei Veranstaltungen, zu der auch eine Lesung gehört, in der Ex-Werder-Star Uli Borowka aus seinem Buch „Volle Pulle – Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker“ vorträgt.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TW1SbE9XUTFOMlV0WWpjM9a3v-FkiULiTHnFK3GRwxo6Pa3bKRI99ibKzXbRkyA6-p-je37YWxhE09a6QvRbJjUKoglAMuzH0HVxGtNKpBEAjJXIl8oyDsXhBPWxU5OQ5nXRcBCXn-0dmmEOzqIcuNtLKUeQ9aHDrEY3d-P5TLE=?preset=fullhd" length="387840"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/lesung-mit-borowka-und-fest-der-selbsthilfe/cnt-id-ps-6c8c33f8-c6f4-45f4-8cd8-d7eb652cea86</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-6c8c33f8-c6f4-45f4-8cd8-d7eb652cea86</guid><pubDate>Wed, 14 Aug 2024 13:48:15 +0200</pubDate></item><item><title>Schluss mit „Stößchen“ ab 14 Jahren</title><description>Niedersachsen hat sich dem Vorstoß aus Mecklenburg-Vorpommern angeschlossen und will das „Begleitete Trinken ab 14 Jahren“ abschaffen, das bislang im Paragrafen 9 des Jugendschutzgesetzes geregelt ist. Noch in diesem Jahr sollen Gesetzesvorschläge vorliegen. Der Gedanke hinter dem „Begleitenden Trinken“: Wenn Minderjährige im Beisein ihrer Eltern erste Alkoholerfahrungen machen, wird ihr Umgang mit Alkohol bewusster. Doch auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist erklärtermaßen kein Freund davon und will die Grenze auf 16 Jahre anheben. Das SW wollte von Betroffenen wissen, wie ihre Einstellung dazu ist und fragte nach bei der Schaumburg-Lippischen Diakonie, die im Auftrag des Landkreises Schaumburg für Suchtberatung zuständig ist. Stefan Heinze vermittelte an Alexandra und Sven (beide wollen ihre Nachnamen nicht veröffentlicht sehen), die eine offene Selbsthilfegruppe (Alexandra) und die Gruppe „Alkohol im Straßenverkehr“ (Sven) leiten.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/Wm1ZMU1UQXhOamd0TldWbYRe5bGYa47sVLfsjpaQL8bKILbqxA128SS00Tq8rjji05IBLkUuJSZHPHKV3tgS3CGk7oD79YkLXlLUVopnZ6RcbajnAj_dVlUx0w7b9AsEjaKGLgbI2w9uq4L6DeU9fFsKGGyVs1UOKka0Bl4uT5s=?preset=fullhd" length="178456"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/schluss-mit-stoesschen-ab-14-jahren/cnt-id-ps-c54e04fc-02a3-40dd-b797-f629747ffdea</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-c54e04fc-02a3-40dd-b797-f629747ffdea</guid><pubDate>Thu, 18 Jul 2024 10:20:05 +0200</pubDate></item><item><title>Was ist Sucht und wann fängt Sucht an?</title><description>Am Mittwoch, 20. März beginnt um 19 Uhr in den Räumen der Volkshochschule in Bückeburg, Schlossplatz 3 C, die Veranstaltung „Was ist Sucht und wann fängt Sucht an?“. Sucht hat viele Gesichter und ist kein Randproblem unserer Gesellschaft. Von Sucht ist ausnahmslos jeder Mensch betroffen, ob als Süchtiger, Angehöriger, Freund, Kollege oder als Außenstehender. Dabei sind mit dem Begriff „Sucht“ nicht nur die Abhängigkeitserkrankungen gemeint, sondern die Gesamtheit von riskanten, missbräuchlichen und abhängigen Verhaltensweisen. Der Vortrag will sowohl informieren über Suchtrisiken und Auswirkungen, über die Co-Abhängigkeit als auch mögliche Angebote der Suchthilfe aufzeigen. Die Dozentin ist Suchtberaterin. Die Kursgebühr beträgt 3 Euro. Anmeldung und Information für Kurs-Nr.: 24A944202 unter www.vhs-schaumburg.de oder 05721-7037100.</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/WmpVMk9UazJNREl0T1RRMS4nQTaH3vIHyX9-pLJHU2ARV80_rZ5klWCHgRsStSSY0kuG22AQBBgMMzD4Dohzmbm0_8EthNG-UZCzvoapMojaOisiRt8zomMVw8TOI-_Fosg8AYmoj42OmcY9nFJS3s0rgkAIxOHZq2w0QIsMPzk=?preset=fullhd" length="779048"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/was-ist-sucht-und-wann-faengt-sucht-an/cnt-id-ps-c1fedae5-3003-439b-b25b-62a3f54c5d3f</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-c1fedae5-3003-439b-b25b-62a3f54c5d3f</guid><pubDate>Tue, 12 Mar 2024 11:26:10 +0100</pubDate></item><item><title>Möglichst keine Zeit verlieren</title><description>Vorweg gesagt: Es ist wohl das Wichtigste, abgesehen von der Bekämpfung des Problems, wenn ein Suchtkranker im Straßenverkehr auffällig geworden ist, egal ob mit Alkohol- oder Drogenproblemen, er sich sofort auch Hilfe in den geeigneten Selbsthilfegruppen holt. Denn wer erst darauf wartet, das sein Fahrverbot im Straßenverkehr rechtswirksam wird, der hängt locker noch einmal ein Jahr daran, bis er zur MPU (Medizinisch-Psychologischen Untersuchung) zugelassen werden kann. Seit über 30 Jahren gibt es den Verein (AiS - Alkohol im Straßenverkehr, DiS Drogen im Straßenverkehr) in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk der Schaumburg-Lippischen Landeskirche in Rinteln und Stadthagen. Hier gibt es spezielle Hilfsangebote, wie man sich auf die MPU vorbereiten kann, aber auch Rückhalt durch Gespräche mit Gleichgesinnten. 2003 formierte sich die Gruppe neu und Friedrich-Wilhelm Möhring begleitet die Gruppe als ehrenamtlicher Suchtberater. Corinna Beckschäfer ist hauptamtlich als Diplom-Sozialpädagogin sowie Sozial- und Gruppentherapeutin mit dabei. Jeder ist hier herzlich willkommen, egal ob es die Unsicherheit ist durch erste Anzeichen eines Suchtproblems, oder bei einer bereits bestehenden Suchtmittelabhängigkeit. Inhaltlich geht es in dem Projekt um die Aufarbeitung des eigenen Trinkverhaltens, der Achtsamkeit gegenüber sich selbst, indem man sich mit dem Thema konfrontiert. In der Gruppe haben alle das gleiche Problem und so auch ein höheres gegenseitiges Verständnis für die anfallenden Probleme. „Die anfängliche Scham und Peinlichkeit der Teilnehmer wird in der Gruppe schnell überwunden, da alle sehr ähnliche Probleme haben”, berichtet Corinna Beckschäfer. In den kostenfreien Gruppensitzungen, in denen im Durchschnitt zwölf Personen anwesend sind, bringt sich jeder bei den Gesprächen mit ein. Selbstverständlich gibt es hier die Gruppenschweigepflicht für alle. „Wie bei anderen Selbsthilfegruppen auch, hilft hier vorallem das Erleben von Gemeinschaft”, berichtet Möhring als einer von vier ehrenamtlichen Suchtberatern. Die geschulten Suchtberater (je zwei Frauen und zwei Männer) wissen aus eigenen Erfahrungen mit der MPU, wie man Praxisnähe vermittelt. Neue Mitglieder können also direkt zu den Gruppenabenden kommen, wenn möglich melden sie sich bei den Gruppenleitern an. Kontaktdaten findet man auf der Internetseite der Diakonie Grafschaft Schaumburg. Für das Erkennen einer Sucht berichtet Corinna Beckschäfer von sechs Merkmalen, die sich beginnend mit starkem Verlangen über den Kontrollverlust, der Abstinenzunfähigkeit, der Toleranzbildung bis hin zu Entzugserscheinungen und dem Rückzug aus dem Sozialleben erstrecken. Bevor die betroffene Person dann aber am AiS/DiS Programm teilnehmen kann, steht im Vorfeld immer das kostenlose Vorgespräch mit den Mitarbeitern der Beratungsstellen in Rinteln oder Stadthagen. Das Ziel des Gespräches ist es herauszufinden, ob eine Suchtmittelabhängigkeit oder ein Suchtmittelmissbrauch vorliegt. Bei einer Abhängigkeit ist die regelmäßige wöchentliche Teilnahme an den Gruppen erst nach einer Therapie möglich. In den Gruppen herrscht absolute Nüchternheit. Auch bietet die Diakonie den Betroffenen vertraglich gebundene Einzelgespräche zu Festpreisen an. Bei der MPU arbeitet die Gruppe mit dem TÜV Hessen zusammen. Hier werden die Berater durch regelmäßige Treffen immer auf dem aktuellen Stand gehalten und können so den Gruppenteilnehmern die Informationen weitergeben. Wichtig ist es, so Beckschäfer und Möhring, sich seinem Problem zu stellen und nach einer Fahrauffälligkeit sich rasch in Beratung zu begeben; und das möglichst innerhalb von vier bis sechs Wochen. Denn nach der Sperrfrist für den eigenen Führerschein folgen noch Abstinenznachweise (Abhänig von der Promillezahl) und es vergeht in der Regel ein Jahr bis der Führerschein wieder ausgehändigt wird. Das alles ist verbunden mit hohen Kosten. Gründe für eine MPU sind mehr als 1,6 Promille im Straßenverkehr, wiederholtes Führen eine Fahrzeuges unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss sowie ein negatives MPU-Gutachten. Die offenen Gruppen für Suchtmittelabhängige oder Menschen mit riskantem Konsumverhalten (beispielsweise Spielsucht) finden in Rinteln dienstags von 17 bis 18.30 Uhr im SHG Treff in der Mühlenstraße 5 und montags von 18.30 bis 20 Uhr in der Bahnhofsstraße 16 in Stadthagen statt. Die AiS Gruppe „Selbstbewusst zur MPU” trifft sich montags von 18.30 bis 20 Uhr in Stadthagen in der Bahnhofsstraße 16 und mittwochs von 17 bis 19.45 Uhr im SHG-Treff in der Mühlenstraße 6. Dazu bietet die Volkshochschule Schaumburg am 9. März von 18.30 bis 20.45 Uhr einen Kurs zum Thema „Lieber gut beraten zur MPU” für fünf Euro Kursgebühr (Anmeldung erforderlich) in der Klosterstraße 26 in Rinteln an.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/api/asset/public/media/TUdNM01HUmlNekl0Tm1NMBH7hnDZCL5HMH8aoUZ4jqmfLKxl6MWx71sxfPdMe6j88o2KTg2PsUijptt6KfOFwluvmmODmVoWjg7VE_afX04ie2WQO1cuqGU_SKhsZxFt1beCm2LSXplEkGr5p5J6W1c63P7AVx9EOZZt6Uqlmq4=?preset=fullhd" length="481620"/><link>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/moeglichst-keine-zeit-verlieren/cnt-id-ps-0c8a7ae8-e232-4066-9935-ec32360a594a</link><guid>https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/article/id/ps-0c8a7ae8-e232-4066-9935-ec32360a594a</guid><pubDate>Wed, 1 Feb 2023 16:30:11 +0100</pubDate></item></channel></rss>