Uneinigkeit beim Wohnungsbau | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Uneinigkeit beim Wohnungsbau

Angespannter Wohnungsmarkt: Die Parteien ringen um den richtigen Kurs. (Foto: tau)
Angespannter Wohnungsmarkt: Die Parteien ringen um den richtigen Kurs. (Foto: tau)
Angespannter Wohnungsmarkt: Die Parteien ringen um den richtigen Kurs. (Foto: tau)
Angespannter Wohnungsmarkt: Die Parteien ringen um den richtigen Kurs. (Foto: tau)
Angespannter Wohnungsmarkt: Die Parteien ringen um den richtigen Kurs. (Foto: tau)

Ergebnisse aus der Ratssitzung vom 23. September: Diskussionsbedarf gab es zum Tagesordnungspunkt „BauTurbo“. Das Ziel, bezahlten Wohnraum zu schaffen, blieb unbestritten. Doch zu welchem Prozentsatz preisgebundener Wohnraum eingeplant werden muss, wurde unterschiedlich beurteilt. Ratsherr Martin Ehlerding sah keine Mehrheit für die eine oder andere Sache, darum schlug er eine Vertagung des Tagesordnungspunktes vor. Ehlerding setzt auf einen Kompromiss des neuen Rates, sein Antrag wurde bei einer Enthaltung angenommen. Ein Beschluss über die „Leitplanken für Baugebiete“ führte erwartungsgemäß auch zu unterschiedlichen Auffassungen.

Christiane Schweer (CDU) schlug vor, diesen Tagesordnungspunkt ebenfalls zu schieben. Sie wolle erst einen Kompromiss in der CDU suchen, so wie der Beschluss auf dem Tisch liege, werde er von der CDU abgelehnt. Ratsfrau Kirsten Riedel betonte, es sei alles gesagt, der Vorgang könne nicht verschoben werden. Es müsse schnell gehandelt werden, weil Baugebiete in der Planung sind. Marvin Nowak (Grüne) hält die Vorlage für eine gute Lösung, seine Fraktion werde zustimmen. Eine Mehrheit im Rat entschied sich gegen eine Absetzung des Tagesordnungspunktes, für den anschließenden Beschluss über die Leitplanken gab es dann eine größere Mehrheit. Abgesetzt wurden die Tagesordnungspunkte Zweckentfremdungssatzung sowie der Antrag der Grünen über die Schutzstellung von ortsbildprägenden Bäumen. Dem Antrag von CDU, Grünen und dem Ratsherrn Klaus-Jürgen Maurer (FDP) zum Fortgang der Sanierung Innenstadt wurde mit Mehrheit zugestimmt.

Wieder gewählt wurde die stellvertretende Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk II der Stadt (Klein Heidorn, Großenheidorn und Steinhude), Annegret Hoyer, für weitere fünf Jahre. Die Amtszeit des bisherigen hauptzuständigen Schiedsmannes, Harald Brandes, endet im Februar 2027. Annegret Hoyer hat sich bereit erklärt, das Hauptamt dann übernehmen zu wollen. Alle anderen Beschlüsse in der Sitzung wurden überwiegend einstimmig getroffen. Die letzte Sitzung des Rates in der zu Ende gehenden Wahlperiode war auch die letzte des Ratsvorsitzenden Rolf Herrmann. Er hatte diese Position 15 Jahre lang inne, prägte den Sitzungsstil und war bei den Fragen der Einwohner nicht immer so streng mit den Regularien.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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