Der Energietreff informiert am Dienstag, den 6. Oktober über aktuelle Fördermöglichkeiten für die energetische Sanierung von Wohngebäuden. Die kostenfreie Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Saal der Abtei an der Wasserzucht 1. Zur besseren Planung bittet die Stadt um eine Anmeldung per E-Mail an Klimaschutz@wunstorf.de. Wer sein Haus energetisch modernisieren möchte, steht häufig vor vielen Fragen: Sollte zunächst gedämmt, die Heizung ausgetauscht oder in neue Fenster investiert werden? Welche Förderprogramme stehen derzeit zur Verfügung? Und wann muss ein Förderantrag gestellt werden? Die Rahmenbedingungen für die energetische Sanierung befinden sich auf Bundesebene im Wandel. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz wurden im Juli 2026 gesetzliche Vorgaben angepasst. Gleichzeitig unterstützen die Förderprogramme des Bundes weiterhin zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen. Für Hausbesitzer kann es sich daher lohnen, geplante Vorhaben jetzt genauer zu prüfen.
Der Energietreff bietet die Möglichkeit, sich vor Ort und unverbindlich über Gebäudemodernisierung und den Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren. Der kommende Termin steht unter dem Motto „Fördermittel für energetische Sanierung“. Ein erfahrener Energieberater gibt einen verständlichen Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen und Förderprogramme. Er erläutert, welche Neuerungen für die energetische Sanierung relevant sind und wie Eigentümer die nächsten Schritte ihrer Modernisierung planen können. Außerdem ist ein Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern vorgesehen. Das Angebot kehrt damit zu seiner ursprüngliche Form zurück. Der Versuch eines familienfreundlichen Beratungsangebots „Mein KlimaCoach” Ende August auf dem Bau-Hof habe nicht so gut funktioniert. Die verstärkt adressierte jüngere Zielgruppe blieb weitgehend fern. Das teilte die Verwaltung zuletzt im Bauausschuss mit. Auch eine Radtour musste mangels Interesses in diesem Jahr ausfallen.
Der Energietreff ist ein Angebot der Stadt Wunstorf für Hausbesitzer. Die Beratung ist Teil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Klimaschutzagentur Region Hannover unterstützt die Umsetzung im Rahmen ihrer Beratungskampagne sowie der Kooperation mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Eine stationäre Energieberatung wird darüber hinaus im Innenstadtbüro angeboten.