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Hilfestellung, wo es nötig ist

Sozialfonds unterstützt unbürokratisch / Mehr als städtisches Geld zur Verfügung

 

REH­BURG-LOC­CUM (jan). Un­büro­kra­tisch Hilfe leis­ten ist der An­satz des So­zi­al­fonds, den Rat und Ver­wal­tung der Stadt Reh­burg-Loc­cum be­reits vor et­li­chen Jah­ren ein­rich­te­ten. Ge­hol­fen wer­den soll Kin­der, die aus Fa­mi­lien in schwie­ri­gen Le­bens­si­tua­tio­nen kom­men – und das funk­tio­niert so­wohl auf der Neh­mer- wie auch auf der Ge­ber­seite sehr gut.

Un­ter­stüt­zung für Kin­der bie­tet der So­zi­al­fonds in vie­len Be­rei­chen – sei es der Schul­ran­zen, der fi­nan­ziert wird, der Schwimm­kur­sus oder auch mit dem Pro­phy­laxe-Pro­jekt "­Plap­per­kis­te", das den Ü­ber­gang von der Kita zur Grund­schule er­leich­tern soll. 3.000 Euro aus der Stadt­kasse kom­men in je­dem Jahr dem So­zi­al­fonds zu­gute – so lau­tet der Rats­be­schluss und daran ist nie­mals gerüt­telt wor­den. Nach und nach, be­rich­ten Ute Grolms und Bir­git Völ­lers, die in je­nem Be­reich im Rat­haus ar­bei­ten, habe sich aber ge­zeigt, dass der So­zi­al­fonds auch von an­de­ren gerne ge­füllt wer­de. So kön­nen die bei­den Frauen bei der un­büro­kra­ti­schen Hilfe für Kin­der mitt­ler­weile na­hezu si­cher sein, dass sie in je­dem Jahr auf mehr als die 3.000 städ­ti­schen Euro zurück­grei­fen kön­nen. Ei­nige Pri­vat­per­so­nen und auch Ge­wer­be­trei­bende spen­den etwa re­gel­mäßig Geld für den Fonds. An­dere Be­triebe ver­zich­ten schon ein­mal dar­auf, ih­ren Kun­den Weih­nachts­ge­schenke zu ma­chen und ge­ben statt­des­sen Geld dort­hin, wo es benötigt wird. Die Loc­cu­mer Alt­pa­pier­gruppe im Ru­he­stand hat es sich mehr oder we­ni­ger zur Auf­gabe ge­macht, einen Teil der Er­löse aus ih­ren Bücher­flohmärk­ten zu spen­den. So komme ei­ni­ges zu­sam­men und vie­les könne be­wirkt wer­den, sa­gen Völ­lers und Grolms. Wer den So­zi­al­fonds für Kin­der un­ter­stüt­zen möch­te, kann die­ses ü­ber fol­gen­des Konto tun: Spar­kasse Ni­en­burg, IBAN: DE62 2565 0106 0000 2650 17, BIC: NO­LA­DE21­NIB, Ver­wen­dungs­zweck "­So­zi­al­fonds für Kin­der". Für Rück­fra­gen ste­hen im Rat­haus Bir­git Völ­lers un­ter der Num­mer (0 50 37) 97 01-42 und Ute Grolms un­ter (0 50 37) 97 01-36 zur Ver­fü­gung. Fo­to: jan

vom 16.12.2017 | Ausgabe-Nr. 50B

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