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Modernisierung des Radwegnetzes

Von dem Bauprogramm profitieren auch Ortsteile in Wunstorf

WUNSTORF (tau). Die Re­gion Han­no­ver will in die­sem Jahr wei­ter in den Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes in­ves­tie­ren. Dafür sol­len 10 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. Ein Teil des Gel­des fließt da­bei auch nach Wunstorf. Die Re­gion plant, die Orts­durch­fahr­ten Klein Hei­dor­ner Straße (Kreiss­traße 331 in der Kern­stadt) und Ni­en­bur­ger Straße (Kreiss­traße 344 in Lu­the) ent­spre­chend für den Rad­ver­kehr zu er­tüch­ti­gen.

Da eine Sa­nie­rung der Kreiss­traßen­ab­schnitte in die­sem Jahr oh­ne­hin an­steht, wer­den die Rad­wege gleich mit­ge­macht. Die Klein Hei­dor­ner Straße wird da­bei vom Kreu­zungs­be­reich Neustäd­ter Straße bis zum Orts­aus­gang neu ge­stal­tet. Im Juni sol­len die Ar­bei­ten be­gin­nen und da­mit ein Jahr später als ur­sprüng­lich ein­mal ge­plant. So­wohl auf der Klein Hei­dor­ner Straße wie auch an der Ni­en­bur­ger Straße – dort soll es be­reits im Früh­jahr mit der Sa­nie­rung los­ge­hen – will die Re­gion al­ler­dings die neuen Fahr­rad­strei­fen auf die Fahr­bahn le­gen. Das se­hen viele Be­ob­ach­ter we­gen des ho­hen Ver­kehrs­auf­kom­mens auf den Straßen eher kri­tisch. Den­noch sagt die Lei­te­rin des Fach­be­reichs Ver­kehr der Re­gion Han­no­ver Elke van Zadel: "Das Rad­fah­ren in der Re­gion Han­no­ver soll schnel­ler, be­que­mer und si­che­rer wer­den." Zu­min­dest beim Thema Si­cher­heit gibt es durch­aus auch an­dere Auf­fas­sun­gen. Al­ler­dings las­sen sich se­pa­rate Rad­wege ne­ben den Straßen, wie sie bei­spiels­weise vom Orts­rat Lu­the an der Ni­en­bur­ger Straße ge­wünscht wer­den, aus Platz­grün­den nicht im­mer ver­wirk­li­chen. "Da müs­sen wir zäh­ne­knir­schend die Lö­sung mit Rad­strei­fen auf der Straße ak­zep­tie­ren", so Lu­thes Orts­bür­ger­meis­ter Rolf Hoch. "Un­ser Ziel ist ein hoch­wer­ti­ges, ganz­jäh­rig nutz­ba­res Wege­sys­tem für Fahr­ten im All­tag: Dies be­zieht nicht nur die Rad­wege an den Kreiss­traßen, son­dern auch Rou­ten an Ge­meinde-, Lan­des- und Bun­dess­traßen ein", sagt Elke van Zadel. Das "Vor­rang­netz für den All­tags­r­ad­ver­kehr" soll flächen­de­ckend eine Ge­samt­länge von rund 800 Ki­lo­me­tern um­fas­sen, die zen­tra­len Orte der Städte und Ge­meinde er­schließen und auch ü­ber die Re­gi­ons­grenze hin­aus Ver­bin­dun­gen in die be­nach­bar­ten Land­kreise schaf­fen. Die An­lage von Que­rungs­stel­len an Orts­ein­gän­gen gehört eben­falls zum Aus­bau­pro­gramm. Sie die­nen auch zur Tem­po­re­du­zie­rung des Au­to­ver­kehrs. Sol­che Que­rungs­hil­fen sind ent­lang der Klein Hei­dor­ner Straße eben­falls ge­plant. Auf der Ni­en­bur­ger Straße soll eine be­reits be­ste­hende Que­rungs­in­sel ver­setzt wer­den. Fo­to: tau/pri­vat

vom 24.02.2018 | Ausgabe-Nr. 8B

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