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Sozialausschuss von der Arbeit des Kinder- und Jugendzentrums begeistert

CDU/UWG-Gruppe fordert erneut Abschaffung des Sportstättennutzungsentgelts

WUNSTORF -pot- Bei ei­ner Führung, die ei­ner Sit­zung vor­aus­ging, zeig­ten sich die Mit­glie­der des So­zial- und Sportaus­schus­ses von den An­ge­bo­ten und der Ar­beit des Kin­der- und Ju­gend­zen­trums "­Bau-Hof" sehr an­ge­tan. Un­ter der Lei­tung sei­nes Vor­sit­zen­den, Ul­rich Trosch­ke, be­sich­tigte der Aus­schuss so­wohl das Außen­gelände der na­hezu aus­sch­ließ­lich durch das Eh­ren­amt ge­tra­ge­nen Ein­rich­tung, wie auch die zahl­rei­chen Räume mit ih­ren viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten für eine krea­tive und sinn­volle Frei­zeit­ge­stal­tung der Kin­der und Ju­gend­li­chen. In der an­sch­ließen­den Aus­spra­che wurde deut­lich, dass der Aus­schuss ge­schlos­sen hin­ter der Ar­beit des Kin­der- und Ju­gend­zen­trums steht. Zu Be­ginn des öf­fent­li­chen Teils der Sit­zung, die in der Ca­fe­te­ria des Zen­trums statt­fand, teilte Wunstorfs So­zi­al­de­zer­nent Fe­lix Be­cker mit, dass sich die Stadt beim Deut­schen Fuß­ball­bund um die Ein­rich­tung ei­nes Bolz­plat­zes im Be­reich der Al­bert-Schweit­zer-Schule be­wor­ben hat. Hin­ter­grund dafür ist, dass der Fuß­ball­bund eine Ak­tion ge­st­ar­tet hat, mit der er Kom­mu­nen bei der Ein­rich­tung von Bolz­plät­zen mit ei­nem Zu­schuss un­ter­stütz­t.Ei­nen von der CDU-Frak­tion ge­stell­ten An­trag auf Ab­schaf­fung des Sport­stät­ten­nut­zungs­ent­gelts nahm der Aus­schuss ohne Ab­stim­mung ebenso zur Kennt­nis wie den Haus­halts­plan für das Jahr 2008. Ent­schei­dend dafür war, dass so­wohl die SPD/FDP-Gruppe wie auch die Grü­nen ihre Vor­schläge für den kom­men­den Haus­halt erst nach ih­ren Klau­sur­ta­gun­gen vor­le­gen wol­len. Die CDU/UWG be­grün­dete ih­ren An­trag auf Ab­schaf­fung des Sport­stät­ten­nut­zungs­ent­gelts un­ter an­de­rem da­mit, dass die Wunstor­fer Ver­eine und Or­ga­ni­sa­tio­nen, die zur Rea­li­sie­rung ih­res Ü­bungs­be­trie­bes städ­ti­sche Spor­tein­rich­tun­gen nut­zen, ü­ber­wie­gend auf eh­ren­amt­li­cher Ba­sis und vor­bild­lich für das All­ge­mein­wohl ar­bei­ten. In An­er­ken­nung die­ser Tat­sa­chen sollte man sie des­we­gen nicht mit zu­sätz­li­chen fi­nan­zi­el­len For­de­run­gen be­las­ten. Eine Ab­schaf­fung des Sport­stät­ten­nut­zungs­ent­gelts würde den Ver­ei­nen die Mög­lich­keit bie­ten, noch mehr in ihre wich­tige Ju­gend­ar­beit zu in­ves­tie­ren. Fakt sei, so die Grup­pe, dass das Sport­stät­ten­nut­zungs­ent­gelt in ers­ter Li­nie Fa­mi­lien und Men­schen mit ge­rin­gem Ein­kom­men als Mit­glie­der der Ver­eine be­las­tet. Außer­dem sei der er­for­der­li­che Ver­wal­tungs­auf­wand dafür so groß, dass un­ter dem Strich so­viel wie gar nichts für das Stadt­sä­ckel ü­b­rig blie­be. Fo­to: pot Sicht­lich be­geis­tert wa­ren die Aus­schuss-Mit­glie­der von der Ar­beit in der Krea­tiv-Werk­statt, in der die Kin­der und Ju­gend­li­chen un­ter Lei­tung von Anne Lin­dena Herbst­blät­ter aus Ton her­stell­ten.

vom 17.11.2007 | Ausgabe-Nr. 46B

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