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"Romantik-Vergnügen" soll wieder kommen

Veranstaltung muss sich etablieren

REH­BURG-LOC­CUM (jan). Das "Ro­man­tik-Ver­gnü­gen" soll auch im kom­men­den Jahr in der "Ro­man­tik Bad Reh­bur­g" aus­ge­rich­tet wer­den. Der Kul­turaus­schuss der Stadt will der zweitä­gi­gen Mi­schung aus Markt und Kul­tur auf dem Gelände des En­sem­bles Zeit ge­ben, sich zu eta­blie­ren.

Als "­po­si­ti­ves Ele­ment für die Ge­samt-An­la­ge" hat An­dreas Schnacken­berg, Pro­jekt­lei­ter der "Ro­man­ti­k", das Fest be­zeich­net. Der Ver­an­stal­ter, der die Or­ga­ni­sa­tion ü­ber­nom­men ha­be, sei be­reit, auch in den kom­men­den Jah­ren ein "Ro­man­tik-Ver­gnü­gen" aus­zu­rich­ten. Klei­nere Än­de­run­gen müsse es ge­ben, die Grun­di­dee bleibe aber be­ste­hen. Wich­tig sei es da­bei, er­neut kul­tu­relle Höhe­punkte wie Thea­ter im Park oder Ak­tio­nen mit bil­den­den Künst­lern in­mit­ten der Be­su­cher an­zu­bie­ten.

Auch mit dem Kul­Tour-Ver­ein be­fasste sich der Aus­schuss. Der jähr­li­che Zu­schuss der Stadt in Höhe von 2.000 Euro stand zur Dis­kus­sion. Die Vor­sit­zende Anne Sa­tor stellte "ih­ren" Ver­ein vor. Wenn­gleich die Fi­nan­zen von Kul­Tour recht gut aus­sähen, könne eine ein­zige miss­lun­gene Ver­an­stal­tung die Ri­si­korück­lage auf­fres­sen, sagte sie. Der Zu­schuss sei not­wen­dig, um das an­spruchs­volle und zu­gleich un­ter­halt­same Pro­gramm wei­ter­hin an­bie­ten zu kön­nen. Bür­ger­meis­ter Die­ter Hü­se­mann un­ter­stützte Sa­tor. Kul­Tour leiste her­vor­ra­gende Ar­beit, die Re­du­zie­rung des Kul­tur­be­griffs auf die ört­li­chen Schüt­zen­feste rei­che auf Dauer nicht aus, meinte er. Der Aus­schuss ge­währte den Zu­schuss nicht nur für 2008, son­dern bis auf Wi­der­ruf.

­Mit dem Le­se­netz­werk "La­Ma­z" wurde ein wei­te­res eh­ren­amt­li­ches En­ga­ge­ment in der Stadt, das eben­falls un­ter den Kul­tur­be­griff fällt, von des­sen Vor­sit­zen­der Ju­dith We­ber vor­ge­stellt. 15 Ak­tive ar­bei­ten seit Ja­nuar 2006 an dem Auf­bau des Netz­wer­kes. Mit Vor­trä­gen für El­tern von Kin­dern mit Lese-Recht­schreib-Schwäche, Vor­le­se­clubs in den ört­li­chen Büche­rei­en, mit dem Auf­bau ei­ner ei­ge­nen Er­leb­nis­büche­rei in Mün­che­ha­gen und dem­nächst mit der Aus­bil­dung von Le­se­lern­hel­fern hat das Netz­werk be­reits viel be­wegt. Fi­nan­ziert werde "La­Ma­z" durch Spen­den, ei­nige Zu­sa­gen lä­gen vor – un­ter an­de­rem von der Stadt mit 750 Euro – wei­tere An­träge lie­fen noch. Seit kur­zem ist der Ver­ein als ge­meinnüt­zig an­er­kannt – Spen­den sind nun ab­zugs­fähig. Fo­to: jan

vom 04.10.2007 | Ausgabe-Nr. 40A

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