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"Damit wir Klarheit haben!"

Stadtbrandmeister mahnt Brandschutzbedarfsplan an

 

REH­BURG-LOC­CUM (jan). Eine ge­wisse Tra­di­tion liegt dar­in, dass der Stadt­brand­meis­ter Reh­burg-Loc­cums dem Aus­schuss für So­zia­les, Ju­gend, Sport und Feu­er­wehr einen Jah­res­be­richt der Ar­beit der Feu­er­weh­ren vor­trägt. Die drin­gendste Bitte an Rat und Ver­wal­tung von Stadt­brand­meis­ter Eik Lüb­ke­mann ist es ge­we­sen, den Brand­schutz­be­darfs­plan end­lich zu ver­ab­schie­den. "Da­mit wir Klar­heit ha­ben." Wis­sen, was auf die Feu­er­weh­ren zu­kommt, was der Brand­schutz­be­darfs­plan, des­sen Auf­stel­lung eine Pflicht­auf­gabe für die Kom­mu­nen ge­wor­den ist, für Reh­burg-Loc­cum be­sagt, das ist das An­lie­gen von Lüb­ke­mann. Ein Ent­wurf liegt der Stadt seit meh­re­ren Mo­na­ten vor - und die Feu­er­weh­ren bit­ten nun in­stän­dig dar­um, dass darü­ber im Rat ent­schie­den wird. Gut auf­ge­stellt sei die Feu­er­wehr in Reh­burg-Loc­cum, fügte der Brand­meis­ter hin­zu. Ge­nauso sei aber auch klar, dass an man­chen Feu­er­wehr­gerätehäu­sern und Fahr­zeu­gen Hand­lungs­be­darf be­ste­he. "Für uns ist wich­tig: er (der Brand­schutz­be­darfs­plan) muss ver­ab­schie­det wer­den", be­tonte Lüb­ke­mann. Reh­burg-Loc­cums Bür­ger­meis­ter Mar­tin Franke stimmte ihm im Prin­zip zu. Den­noch müsse das sorg­fäl­tig be­dacht wer­den, denn in dem Plan "ist schon Feuer drin"– et­li­che In­ves­ti­tio­nen seien für die Stadt also dar­aus zu er­war­ten. Franke ver­wies dar­auf, dass die Ver­wal­tung den Ent­wurf an den be­auf­trag­ten Pla­ner noch ein­mal mit zwei An­mer­kun­gen zurück­ge­ge­ben ha­be. Zum einen habe sie an­ge­merkt, dass jede der fünf Orts­feu­er­weh­ren darin nur für sich be­trach­tet wor­den sei. Die eine oder an­dere Auf­gabe könne aber ebenso ü­ber­grei­fend von Orts­teil zu Orts­teil wahr­ge­nom­men und nicht al­les müsse in je­dem Ort vor­ge­hal­ten wer­den. Zu­dem, sagte Fran­ke, solle noch eine Prio­ritäten­liste auf­ge­stellt wer­den. Nicht al­les, was der Plan vor­se­he, könne so­fort um­ge­setzt wer­den – wes­we­gen es gut sei zu wis­sen, was vor­ran­gig be­han­delt wer­den sol­le. Bis Ende Ok­to­ber solle der ü­ber­ar­bei­tete Plan vor­lie­gen. Das Ziel sei es, dass der Rat ihn bis zum Jah­res­ende ver­ab­schie­de. 
­Fo­to: jan

vom 21.10.2017 | Ausgabe-Nr. 42B

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