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Die Abdichtung der Halde kostet weniger

Der Umweltausschuss diskutiert den Bericht im Januar / Hinweise auf die Verbesserung der Grundwassersituation

 

WUNSTORF (tau). Nach dem Ab­schluss der Sa­nie­rungs­ar­bei­ten an der As­best­halde auf dem ehe­ma­li­gen Ful­gu­rit-Gelände hat die Re­gi­ons­ver­wal­tung nun einen Ab­schluss­be­richt vor­ge­legt, der im zu­stän­di­gen Aus­schuss für Um­welt und Kli­ma­schutz im Ja­nuar be­ra­ten wird. Dem­nach kos­tet die Bau­maß­nahme rund 550.000 Euro (brut­to) oder rund 15 Pro­zent we­ni­ger, als ur­sprüng­lich im Sa­nie­rungs­plan ge­schätzt. "­Die vor­aus­sicht­li­chen Ge­samt­kos­ten be­lau­fen sich auf 3.117.000 Eu­ro. Durch die ge­genü­ber dem Land Nie­der­sach­sen gel­tend ge­machte För­der­summe von 1.607.061,61 Euro re­du­zie­ren sich die Kos­ten für die Re­gion Han­no­ver auf rund 1,51 Mil­lio­nen Eu­ro", schreibt das Team Bo­den- und Grund­was­ser­schutz West und Ab­fall in sei­nem Be­richt.

Ein­ge­rech­net sind da­bei die noch an­fal­len­den Kos­ten für die nächs­ten zwei Jahre (An­wuchs­pfle­ge, Grund­was­ser­mo­ni­to­ring). Nach Ab­schluss der Ab­dich­tung wurde mit dem Grund­was­ser­mo­ni­to­ring be­gon­nen. Ein be­ste­hen­des Brun­nen­netz ist da­bei durch ge­zielt ge­setzte neue Brun­nen er­gänzt wor­den. Im Zu­strom, in dem die höchs­ten Grund­was­ser­stände zu er­war­ten sind, wurde ein Pe­gel mit ei­nem Mess­gerät aus­ge­stat­tet, das Tem­pe­ra­tur und Was­ser­stand au­to­ma­tisch und kon­ti­nu­ier­lich auf­zeich­net. Außer­dem sind im Jahr 2017 alle zwei Mo­nate Was­ser­pro­ben ent­nom­men wor­den. "In Brun­nen di­rekt auf der Halde und an ih­rem un­mit­tel­ba­ren Rand gibt es erste Hin­weise auf eine Ver­bes­se­rung der Grund­was­ser­si­tua­tion", schreibt die Re­gion. Für einen ab­sch­ließen­den Be­weis sei es al­ler­dings noch zu früh. Es sind auch für 2018 wei­tere Mes­sun­gen ge­plant und be­auf­tragt. Das Grund­was­ser­mo­ni­to­ring wird für wei­tere fünf Jahre fort­ge­führt wer­den. In ei­nem Fa­zit schreibt die Re­gion, dass die Bau­maß­nahme im ge­plan­ten Zeit­rah­men ab­ge­wi­ckelt wer­den konn­te. Die Fa­ser­be­las­tung habe im wei­te­ren Um­feld der Bau­maß­nahme in­ner­halb oder so­gar un­ter­halb des Be­reichs, der nach Ver­gleichs­da­ten in der Bun­des­re­pu­blik üb­lich ist, ge­le­gen. Auch im di­rek­ten Um­feld sei es nicht zu Fa­ser­be­las­tun­gen ge­kom­men, die Passan­ten oder Mit­ar­bei­ter der an­gren­zen­den Be­triebe ge­fähr­det hät­ten. Fo­to: tau

vom 30.12.2017 | Ausgabe-Nr. 52B

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