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Mit 82 Einsätzen gibt es keinen Arbeitsmangel

Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Steinhude / Bei neun Brandeinsätzen entstand ein Schaden von 500.000 Euro

 

STEIN­HUDE (gi). "Ü­ber Ar­beits­man­gel konn­ten wir uns im ab­ge­lau­fe­nen Jahr nicht be­kla­gen", sagte Orts­brand­meis­ter Ralph Nel­le­sen auf der Haupt­ver­samm­lung der Orts­wehr. Es wa­ren 82 Einsät­ze, vor größe­ren Einsät­zen blie­ben die Wehr­leute je­doch ver­schont. Es gab neun Brand­einsät­ze, bei de­nen ein Scha­den von circa 500.000 Euro ent­stan­den ist. Dem ge­genü­ber stan­den er­hal­tene Werte von circa 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro. Mit­glie­der hatte die Orts­wehr 481, die Zahl der Ak­ti­ven stieg auf 73 an, der An­teil der Frauen fiel auf zehn. Drei Ka­me­ra­den ha­ben eine dop­pelte Mit­glied­schaft, da­von ei­ner mit Wohn­ort in Stein­hu­de. Der Al­ters­durch­schnitt der Wehr stieg von 35,5 auf 36,8 Jahre an. Die Ju­gend­feu­er­wehr setzt sich aus 16 Jun­gen und sechs Mäd­chen und die Kin­der­feu­er­wehr aus 17 Jun­gen und drei Mäd­chen zu­sam­men. "Wir kön­nen wei­ter im ak­ti­ven, im ko­ope­ra­ti­ven aber auch im Be­reich der Kin­der- und Ju­gend­feu­er­wehr mehr Mit­glie­der ge­brau­chen", so Nel­le­sen. Gut zu tun hatte die Wehr mit 23 Einsät­zen auf dem Stein­hu­der Meer, bei al­len Einsät­zen wa­ren die Ka­me­ra­den 1113 Stun­den im Ein­satz. Ins­ge­samt leis­tete die Wehr mit Kin­der- und Ju­gend­feu­er­wehr eine Summe von 18760 Stun­den, die eh­ren­amt­lich ge­leis­tet wur­den. Der Fahr­zeug­park sei dank der Geräte­warte in ei­nem ta­del­lo­sen Zu­stand. Mit dem LF20 Kat-s sei der Fahr­zeug­park wie­der ein Stück mo­der­ner ge­wor­den. "­Nun müsse nur noch der Bund end­lich nach­zie­hen und sein ü­ber 30 Jahre al­tes Fahr­zeug aus­tau­schen", be­rich­tet der Orts­brand­meis­ter. Die Lösch­was­ser­ver­sor­gung sei in Ord­nung, auch weise die Alar­mie­rung keine Pro­bleme auf. Das Gerätehaus sei in ei­nem zu­frie­den­stel­len­den Zu­stand, ei­nige Män­gel wur­den ab­ge­stellt. Mit dem Boots­haus gibt es keine Pro­ble­me, doch pro­ble­ma­tisch sei die Ver­schlam­mung im Be­reich des Sü­du­fers. Der För­der­ver­ein hat 167 Mit­glie­der, Vor­ha­ben für die­ses Jahr sind die Kom­plet­tie­rung der Aus­rüs­tung und die För­de­rung der Aus­bil­dung. Bür­ger­meis­ter Rolf-Axel Eber­hardt machte deut­lich, dass die Stadt und der Rat voll hin­ter der Feu­er­wehr stün­den. Es werde wie bis­her für die not­wen­dige Aus­rüs­tung ge­sorgt. Wenn Men­schen die Ar­beit der eh­ren­amt­li­chen Hel­fer be­hin­dern soll­ten, dann sei die Po­li­zei zu in­for­mie­ren, da­mit die Da­ten für eine Straf­an­zeige er­mit­telt wer­den kön­nen. Für Eber­hardt ist ein An­griff auf die Feu­er­wehr auch ei­ner auf die öf­fent­li­che Si­cher­heit. Ge­gen diese Aus­wüchse gelte es sich zu weh­ren. Be­son­ders dankte Eber­hardt al­len Wehr­leu­ten, die trotz der ho­hen Ge­fah­ren beim Or­kan "Frie­de­ri­ke" im Ein­satz wa­ren. Er sei stolz auf die Feu­er­wehr, auf die Kräfte könne sich je­der Bür­ger ver­las­sen. Auch brachte der Bür­ger­meis­ter einen Aus­zug aus dem Stadt­an­zei­ger mit. Er hob die aus­führ­li­che Be­richt­er­stat­tung ü­ber den Or­kan und die Mei­nun­gen im Kom­men­tar und in der Ko­lumne her­vor. Fo­to: gi

vom 27.01.2018 | Ausgabe-Nr. 4B

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