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Völlers im Bundestags-Ausschuss Sitz im Ausschuss für Bildung und Forschung erhalten / Eine Vertretungsaufgabe

REH­BURG-LOC­CUM/­BER­LIN (jan). Die SPD-Bun­des­tags­frak­tion hat fest­ge­legt, wer in wel­chem Aus­schuss mit­ar­bei­ten wird. Die hei­mi­sche SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Marja-Li­isa Völ­lers wird ihre Frak­tion als or­dent­li­ches Mit­glied im Aus­schuss für Bil­dung und For­schung und als stell­ver­tre­ten­des Mit­glied in den Aus­schüs­sen für Ge­sund­heit so­wie Ver­tei­di­gung ver­tre­ten.

Völ­lers er­klärt da­zu: "Ich freue mich sehr ü­ber die Aus­schüs­se, die ich be­kom­men ha­be. Als Leh­re­rin weiß ich, wie wich­tig gute Bil­dung ist. Sie ist die wich­tigste In­ves­ti­tion in un­sere Zu­kunft. Als or­dent­li­ches Mit­glied im Aus­schuss für Bil­dung, For­schung und Tech­nik­fol­gen­ab­schät­zung kann ich jetzt im Bun­des­tag di­rekt an ei­ner ge­rech­ten Bil­dungs­po­li­tik mit­wir­ken. Bil­dung muss al­len Men­schen gleich­be­rech­tigte Teil­habe an un­se­rer Ge­sell­schaft ga­ran­tie­ren kön­nen – und zwar von der Kita ü­ber die Schule bis hin zum Meis­ter und Mas­ter. Die SPD hat in den Son­die­rungs­ge­sprächen mit der Union in Sa­chen Bil­dung rich­tig viel er­rei­chen kön­nen. Es könnte einen ech­ten Auf­bruch in der Bil­dungs­po­li­tik ge­ben. Zum Bei­spiel soll end­lich das Ko­ope­ra­ti­ons­ver­bot auf­ge­ho­ben wer­den. So­mit könnte der Bund die Län­der bei In­ves­ti­tio­nen in die Bil­dungs­in­fra­struk­tur in al­len Kom­mu­nen un­ter­stüt­zen. Zu­dem wer­den wir einen Rechts­an­spruch auf Ganz­tags­be­treu­ung in der Grund­schule ein­führen und 3,5 Mil­li­ar­den Euro in den Aus­bau der Ki­tas und de­ren Qua­lität ste­cken. Daran und an noch vie­lem mehr in Ber­lin mit­wir­ken zu dür­fen, ist eine große Eh­re. Ge­sund­heit ist für jede und je­den wich­tig. Ich habe mir die­sen Aus­schuss ge­wünscht, weil ich die­sen Be­reich für ganz ent­schei­dend für un­sere Hei­mat hal­te. Hier be­steht großer Hand­lungs­be­darf. Der länd­li­che Raum darf nicht ab­ge­hängt wer­den. So et­was wie der Land­arzt­man­gel kann ein­fach nicht sein. Alle ha­ben ein Recht auf eine an­ge­mes­sene und wohn­ort­nahe me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Dafür ma­che ich mich im Bun­des­tag stark. Im Ver­tei­di­gungs­aus­sschuss bin ich, weil die großen Bun­de­wehr­stand­orte in Ni­en­burg, Bücke­burg und Achum in mei­nem Wahl­kreis lie­gen. Die Bun­des­wehr ist ein großer Ar­beit­ge­ber und prägt un­sere Re­gion. Des­halb will ich die In­ter­es­sen, An­lie­gen und Sor­gen der Bun­des­wehr und ih­rer Be­schäf­tig­ten nach Ber­lin trans­por­tie­ren. Ich bin schon ganz ge­spannt auf meine erste Aus­schuss­sit­zung. Da­nach be­ginnt die Fach­ar­beit. Ich bin start­klar."­Fo­to: pri­vat

vom 15.02.2018 | Ausgabe-Nr. 7A

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