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Stadt schiebt weiteren
Ausbau von Kitaplätzen an

In Kolenfeld plant Investor Kindertagesstätte / Vorbehaltsfläche in Wunstorf

 

WUNSTOR­F/­KO­LEN­FELD (tau). Beim Aus­bau der Kin­der­be­treu­ung hat die Stadt im So­zi­al­aus­schuss diese Wo­che ei­nige Pläne vor­ge­stellt. Dem­nach soll Ko­len­feld eine zweite Kin­der­ta­gesstätte ein­ge­rich­tet wer­den. Eine ent­spre­chende Vor­lage ist be­reits er­stellt und an die Rats­mit­glie­der ver­sandt wor­den. Darin ist von ei­nem kom­bi­nier­ten Wohn- und Ge­schäfts­ge­bäude an der Ecke Schwa­len­berg Straße/Wun­stor­fer Straße (Ort­sein­gang Ko­len­feld) die Re­de, in dem ein In­ves­tor eine Kin­der­ta­gesstätte zum 1. Au­gust 2019 ein­rich­ten möch­te. Nach meh­re­ren Ge­sprächen mit der Ver­wal­tung gebe es nun ein ab­ge­stimm­tes Ge­bäu­de­kon­zept. Es sol­len zunächst eine Krip­pen­gruppe mit 15 Plät­zen und eine al­ter­sü­ber­grei­fende Gruppe mit 6 Krip­pen- und 13 Kiga-Plät­zen ent­ste­hen. So­mit wür­den 34 neue Plätze an­ge­bo­ten wer­den kön­nen.

Die Grup­pen­räume seien aus­rei­chend groß, so dass alle Be­treu­ungs­mög­lich­kei­ten wie Krip­pe, Kin­der­gar­ten, Hort oder eine In­te­gra­ti­ons­gruppe un­ter­ge­bracht wer­den könn­ten. Der Außen­be­reich mit 491 Qua­drat­me­tern schränkt die Mög­lich­kei­ten al­ler­dings et­was ein. Der Platz er­füllt die An­for­de­rung für eine Krip­pen­gruppe und eine al­ter­sü­ber­grei­fende Grup­pe. Würde man hin­ge­gen zwei Kin­der­gar­ten­grup­pen in Stan­dard­größe mit je 25 Kin­dern be­trei­ben wol­len, rei­che die Fläche nicht aus. Die Grup­pen müss­ten dann klei­ner sein, da­mit die An­for­de­run­gen an den Außen­be­reich aus­rei­chen. Es wird an­ge­strebt, die Kita von ei­nem frei­en/kirch­li­chen Trä­ger be­trei­ben zu las­sen. Wün­schens­wert wäre aus Sicht der Stadt die Ü­ber­nahme durch das DRK, das in Ko­len­feld be­reits eine Kin­der­ta­gesstäte be­treibt. Der In­ves­tor wolle zeit­nah Ge­spräche führen. Das Thema Aus­bau von Kin­der­ta­gesstät­ten nimmt vor dem Hin­ter­grund der durch die Lan­des­re­gie­rung an­ge­streb­ten Bei­trags­frei­heit wei­ter­hin an Fahrt auf. So plant die Stadt, neue Ka­pa­zitäten im Krip­pen- und Kin­der­gar­ten­be­reich zu schaf­fen. Un­ter an­de­rem an der Kita St. Ger­trud (Hein­rich­straße) so­wie auf der­zeit noch un­be­bau­ten Flächen wie Mühle­naue-West und auf dem Gelände zwi­schen Plan­ta­gen­weg und Kö­nig-Lud­wig-Straße. Hier plant ein In­ves­tor eine Wohn­be­bau­ung. Eine Vor­be­halts­fläche für eine KiTa soll da­bei berück­sich­tigt wer­den. Die ent­spre­chende Bau­leit­pla­nung wird der­zeit vor­be­rei­tet und soll im April in den Orts­rat ge­hen, teilt die Stadt auf Nach­frage mit. In Großen­hei­dorn wird eben­falls an ei­ner Nach­fol­gelö­sung für die Außen­stelle der Kita St. Tho­mas ge­ar­bei­tet. Die ist der­zeit in Con­tai­nern ein­ge­rich­tet, die ur­sprüng­lich für die Un­ter­brin­gung von Flücht­lin­gen ge­dacht wa­ren. Fo­to: tau

vom 03.03.2018 | Ausgabe-Nr. 9B

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