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Annemarie und Erwin Lohmann feiern ihre diamantene Hochzeit

"Wir haben uns einfach nie aus den Augen verloren"

LU­THE (gi). Schon als Kin­der kann­ten sich An­ne­ma­rie und Er­win Loh­mann. Er­win wohnte mit sei­nen El­tern in Reth­mar bei Pei­ne. Auf der Flucht aus Ost­preußen nach dem 2. Welt­krieg kam die Mut­ter mit An­ne­ma­rie und ih­rer Schwes­ter nach Reth­mar. An­ne­ma­rie und Er­win sa­hen sich täg­lich, ba­de­ten ge­mein­sam im Mit­tel­land­ka­nal und lern­ten sich so näher ken­nen. Dann gin­gen die Wege der bei­den je­doch aus­ein­an­der. An­ne­ma­rie und ihre Mut­ter zo­gen al­lein nach Helms­tedt. So hatte An­ne­ma­rie al­len Grund, ihre Schwes­ter in Reth­mar 1954 zu be­su­chen. Und das er­fuhr Er­win. "Wir ha­ben uns von da an nicht mehr aus den Au­gen ver­lo­ren", sag­ten sie. Zwei Jahre später wurde sich ver­lobt und am 8. März 1958, vor ge­nau 60 Jah­ren, in Helms­tedt ge­hei­ra­tet. Dar­auf folgte ein Um­zug nach Han­no­ver. Ende der 1980er Jahre ver­schlug es einen der zwei Söhne nach Lu­the. Es wur­den zwei Großkin­der ge­bo­ren, die sie vor 21 Jah­ren be­gan­nen zu be­treu­en. Lu­the ge­fiel ih­nen auf An­hieb und so wurde be­schlos­sen, in der Kö­nigs­ber­ger Straße ein Haus zu bau­en. Die bei­den fühlen sich in Lu­the sehr wohl und ge­hen seit 20 Jah­ren ei­nem ge­mein­sa­men Hobby nach, Wan­dern in der Wan­der­sparte des TSV. Der 86-Jäh­rige und seine 80 Jahre alte Frau schlos­sen im Laufe der Jahre viele Freund­schaf­ten. Die Feier der dia­man­te­nen Hoch­zeit be­ginnt mit ei­ner An­dacht in der Kir­che und ei­nem an­sch­ließen­den Es­sen. An­ge­mel­det als Gra­tu­lant hat sich un­ter an­de­rem Orts­bür­ger­meis­ter Rolf Hoch. Fo­to: gi

vom 08.03.2018 | Ausgabe-Nr. 10A

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