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"Selten gemeckert – wir haben gemacht!"

Seniorenbeirat verbessert das Leben der älteren Mitbürger durch konstruktive Arbeit / Vorbereitung auf Wahlen

REH­BURG-LOC­CUM (jan). "Wir im Se­nio­ren­bei­rat ha­ben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die Stadt­ver­wal­tung und den Rat sel­ten ge­nervt. Wir ha­ben sel­ten ge­me­ckert. Wir ha­ben ge­macht!" Dem Schluss­wort, das Otto Lüer sei­nem Be­richt ü­ber die Ar­beit des Se­nio­ren­bei­ra­tes im So­zi­al­aus­schuss der Stadt an­füg­te, fand all­ge­meine Zu­stim­mung – al­ler­hand habe der Bei­rat seit sei­ner Grün­dung in 2009 an­ge­packt und um­ge­setzt.

Ge­nau so sei auch sein Ein­druck, sagte Reh­burg-Loc­cums Bür­ger­meis­ter Mar­tin Fran­ke. Ü­ber­all dort, wo das Gre­mium nicht ver­sucht ha­be, die große weite Welt zu ret­ten, son­dern klein­tei­lig das Le­ben der äl­te­ren Mit­bür­ger zu ver­bes­sern, wür­den diese An­ge­bote wirk­lich gut an­ge­nom­men. Wie etwa das Tanz-Café im Reh­bur­ger Bür­ger­saal, das be­reits zum 17. Mal statt­finde und das ganz of­fen­sicht­lich ein An­ge­bot sei, das den Se­nio­ren ge­rade recht kom­me. An­fangs seien viele im Rat doch skep­tisch ge­we­sen, fügte Jür­gen Wag­ner, Vor­sit­zen­der der Reh­burg-Loc­cu­mer SPD, hin­zu. Von ei­ner Art "­Ne­ben-Par­la­ment" sei die Rede ge­we­sen und was das denn sol­le. Diese Stim­men habe der Se­nio­ren­bei­rat durch seine kon­struk­tive Ar­beit aber ü­ber­zeugt und sei mitt­ler­weile eta­bliert. Mo­men­tan be­steht der Se­nio­ren­bei­rat aus neun Mit­glie­dern, die aus sämt­li­chen Orts­tei­len der Stadt kom­men und de­ren Vor­sit­zende die Bad Reh­bur­ge­rin In­ge­lore Aust ist. Elf Mit­glie­der kann der Se­nio­ren­bei­rat ma­xi­mal ha­ben – bei der jüngs­ten Wahl in 2014 fan­den sich al­ler­dings nicht mehr In­ter­es­sierte für diese Ar­beit. Dar­auf, die An­zahl wie­der auf­sto­cken zu kön­nen, hoffe er, sagte Lüer – und das kann schon bald ge­sche­hen, denn am 5. Juni die­ses Jah­res wird neu ge­wählt. Im Vor­feld schreibt die Stadt Ver­eine und Grup­pie­run­gen der Al­ten­ar­beit so­wie die Se­nio­ren­heime in der Stadt an, um sie ü­ber die Mit­wir­kungs­mög­lich­kei­ten an der Wahl zu in­for­mie­ren. Sie kön­nen auch Vor­schläge zur Wahl des Se­nio­ren­bei­rats ab­ge­ben. Aus die­sem Kreis wer­den zu­dem die De­le­gier­ten für die Wahl ge­stellt. Zwei wei­tere De­le­gierte kön­nen Se­nio­ren, die in den ge­nann­ten Grup­pie­run­gen nicht or­ga­ni­siert sind, stel­len – sie wer­den in ei­ner Wahl­ver­samm­lung am 14. Mai be­stimmt. Fo­to: jan

vom 08.03.2018 | Ausgabe-Nr. 10A

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