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Radierungen, Zeichnungen und Aquarelle von Frank Reimann im Schloss Landestrost

NEU­STADT (so­wi). Be­kannt wurde Frank Rei­mann vor al­lem durch die Se­rie sei­ner Bäume - al­te, knor­rige So­litäre mit aus­la­den­den Kro­nen, de­nen man an­sieht, dass sie sich in ih­rem lan­gen Le­ben ge­gen Wind, Re­gen und Sonne be­haup­ten muss­ten. Schon im­mer war es die Na­tur, die ihn fas­zi­nierte und zu sei­nen sen­si­blen Ra­die­run­gen in­spi­rier­te, in de­nen er mit feins­ten Struk­tu­ren das We­sen von Land­schaf­ten zu er­fas­sen sucht - klein­tei­lig und ge­nau oder großzü­gig-schraf­fie­rend. Die Tu­sche­zeich­nun­gen da­ge­gen zei­gen das Spiel von Licht und Ge­gen­licht in gra­fi­scher Re­du­zie­rung. Frank Rei­mann wurde 1942 in Freit­al/Sach­sen ge­bo­ren. Nach ei­ner kauf­män­ni­schen Aus­bil­dung und ei­nem Gra­fik-De­sign-Stu­dium an der Werk­kunst­schule in Han­no­ver stu­dierte er Kunst­päd­ago­gik und Freie Kunst an der Hoch­schule für Bil­dende Künste in Braun­schweig bei Malte Sar­to­ri­us. Ein Jahr sei­nes Stu­di­ums ver­brachte er als Sti­pen­diat der Deut­schen Stu­dien­stif­tung in Grie­chen­land. Seit 1983 lehrte er als Do­zent für Druck­gra­fik im Fach­be­reich Bil­dende Kunst an der Fach­hoch­schule Han­no­ver

Die Aus­stel­lung im Schloss Lan­des­trost in Neu­stadt, die am Frei­tag, dem 14. Sep­tem­ber, um 19 Uhr eröff­net wird, zeigt einen Ü­ber­blick ü­ber 35 Jahre künst­le­ri­scher Ar­beit. Vom 15. Sep­tem­ber bis zum 21. Ok­to­ber ist sie diens­tags bis sonn­tags von 14 bis 17 Uhr geöff­net.

vom 13.09.2007 | Ausgabe-Nr. 37A

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