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Polizei warnt vor vergifteten Ködern

STEIN­HUDE (gi). Im Wald­ge­biet Ho­hen­holz, ins­be­son­dere in der Nähe des Was­ser­werks, wurde in den ver­gan­ge­nen Ta­gen zwei­mal Fleisch von Hun­den auf­ge­spürt, das mit Ta­blet­ten bestückt war. Es han­delt sich da­bei nicht um eine Maß­nahme der Forst­behör­den zur Wild­tier­he­ge. Die Po­li­zei geht da­von aus, dass ein Un­be­kann­ter im Wald frei her­um­lau­fende Hunde schä­di­gen will. Bei den vor­ge­fun­de­nen Ta­blet­ten konnte ein Me­di­ka­ment iden­ti­fi­ziert wer­den. Es han­delt sich um ein Blut­druck sen­ken­des Mit­tel, das nicht le­bens­ge­fähr­lich für einen Hund sein muss. Die Art ei­nes wei­te­ren ge­fun­de­nen Me­di­ka­men­tes wird noch er­mit­telt. Die Po­li­zei gibt den Rat, Hunde während des Wald­spa­zier­gan­ges an der Leine zu führen. Ein Straf­ver­fah­ren we­gen des Ver­stoßes nach dem Tier­schutz­ge­setz wurde ein­ge­lei­tet.

Wer kon­krete Hin­weise zur Klärung des Sach­ver­hal­tes ge­ben kann, wird ge­be­ten, seine Be­ob­ach­tun­gen bei der Po­li­zei­sta­tion Stein­hude un­ter 05033/5289 oder dem Po­li­zei­kom­missa­riat Wunstorf un­ter 05031/95300 mit­zu­tei­len.

vom 03.03.2012 | Ausgabe-Nr. 9B

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