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Jägerschaft Neustadt a.Rbge.

Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde

NEU­STADT­/WUN­STORF -pot- Die dies­jäh­rige Brauch­bar­keitsprü­fung (B­PR) für die Hunde der Jä­ger­schaft Neu­stadt fand in den Re­vie­ren Büren für die Fähr­ten­ar­beit und in Bor­denau für die Was­ser­ar­beit statt. Sie wurde un­ter der Auf­sicht der Prü­fer Dr. Harm Gro­en, Do­ris Gro­en, Karl-Heinz Ra­be, Ma­ri­anne Fin­ger und Bar­told Mayer durch­ge­führt. Zur Prü­fung wur­den ins­ge­samt neun Hunde vor­ge­stellt.

Ge­prüft wur­den die vor­ge­stell­ten Hunde nach den Richt­li­nien der Lan­des­jä­ger­schaft Nie­der­sach­sen (L­JN) in den Fächern Ge­hor­sam, Schlep­pen­su­che im Wald und im Feld, Schuss­fes­tig­keit, die Ar­beit auf der Wund­fährte als Ü­ber­nacht­fährte und die Ar­beit im und am Was­ser nach den Prü­fungs­be­stim­mun­gen der LJN.

Um die Prü­fung zu be­ste­hen, ist eine in­ten­sive Aus­bil­dung un­er­läss­lich. Ei­nige Hun­de­füh­rer ar­bei­te­ten des­halb mit ih­ren Hun­den seit An­fang April in ei­nem Lehr­gang der Jä­ger­schaft Neu­stadt auf die­ses Ziel hin. Wie hoch die An­for­de­run­gen sind, die an die Hunde und ihre Füh­rer durch die Prü­fungs­ord­nung ge­stellt wer­den, zeigte das Er­geb­nis. Trotz al­ler Ar­beit, die während der Aus­bil­dung ge­leis­tet wur­de, konn­ten von den neun vor­ge­stell­ten Hun­den lei­der nur sechs die Prü­fung be­ste­hen.

­Die Prü­fung be­stan­den ha­ben: KLM Hün­din Bi­na(Füh­rer Otto Muhs­mann, Neu­stadt); DD Rüde Yago (Füh­rer Wil­fried Kall­meyer, Neu­stadt); WL Hün­din Emma (Füh­rer Dr. Klaus Hil­ker, Garb­sen); GML Rüde Pon­tus (Füh­re­rin Kers­tin Pe­ters, Wunstor­f); DD Rüde Nick (Füh­re­rin Syl­via Be­ke­dorf, Wunstor­f); IT Hün­din Eisha (Füh­rer Pe­ter Clop­pen­burg, Bar­sin­g­hau­sen).

Nach ge­ta­ner Ar­beit saßen alle Be­tei­lig­ten noch eine Weile im Ho­tel Dam­hirsch zu­sam­men, um ü­ber das Er­geb­nis zu spre­chen. Bei al­ler Freude der­je­ni­gen, die es ge­schafft hat­ten, war das Haupt­thema aber die Su­che nach den Grün­den für das "­Durch­fal­len" der an­de­ren. Es ist natür­lich mög­lich, dass es an der Ta­ges­form der Hunde lag. Al­ler­dings müs­sen auch die Füh­rer in sich ge­hen und ü­ber­le­gen, ob der Feh­ler nicht doch bei ih­nen zu su­chen ist.

­Der Ob­mann der Prü­fungs­kom­mis­sion, Karl-Heinz Ra­be, lobte ab­sch­ließend die Aus­dauer und den Fleiß, mit de­nen die Hun­de­füh­rer und ihre Hunde bei der Sa­che wa­ren. Er wünschte ih­nen noch viele Jahre ge­mein­sam die Jagd aus­ü­ben zu kön­nen.

Dr. Ein­hard Wer­hahn, Vor­sit­zen­der der Jä­ger­schaft Neu­stadt, dankte den Re­vie­r­in­ha­bern, die ihre Re­viere für die Aus­bil­dung zur Ver­fü­gung ge­stellt hat­ten, noch ein­mal aus­drück­lich für ihre Hil­fe. Denn ohne diese Un­ter­stüt­zung wäre es un­mög­lich, brauch­bare Jagd­hunde aus­zu­bil­den und zu prü­fen. Fo­to: e.

vom 13.10.2007 | Ausgabe-Nr. 41B

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