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Antrittsbesuch des A400M

Airbus-Testpiloten loben das Transportflugzeug / Zahlreiche Schaulustige

 

WUNSTORF (m­k). Es wurde viel ge­re­det, es wurde viel spe­ku­liert - nun konn­ten sich die Wunstor­fer erst­mals selbst ein Bild von dem "­Neu­en" ma­chen, wenn auch nur aus der Fer­ne. Der A400M flog zu ei­nem An­tritts­be­such ein und be­wies schon beim Lan­de­an­flug, dass er größer, aber auch lei­ser ist als die Tran­sall. Die vier Luft­schrau­ben mit je 850 Tou­ren sind erst zu hören, wenn der "Vo­gel" schon in Sicht­weite ist. 174 Be­stel­lun­gen lie­gen Air­bus vor, der erste A 400 M wird im zwei­ten Quar­tal des kom­men­den Jah­res nach tech­ni­schen Pro­ble­men, aber auch po­li­ti­schen Dis­kus­sio­nen, an Frank­reich aus­ge­lie­fert. In Deutsch­land muss sich die Luft­waffe noch bis Ende 2014 ge­dul­den, wie Nor­vert Kol­ven­bach, Lei­ter der deut­schen Pres­se­ab­tei­lung bei Air­bus Mi­li­ta­ry, mit­teil­te. Trotz al­ler Dis­kus­sio­nen, auch um die im­mer­hin um fünf auf 25 Mil­li­ar­den Euro ge­stie­ge­nen Kos­ten für das Pro­gramm, kommt der A400 M gut an. Test­pi­lot Karl-Heinz Mai lobte das Flug­zeug als pi­lo­ten­freund­lich und fle­xi­bel. Bei der Tan­sall ha­ben alle im­mer von "­the pi­lots air­craft" ge­spro­chen, dies gelte auch für die Air­bus­ma­schi­ne. Es seien be­reits zahl­rei­che Pi­lo­ten mit dem Air­bus ge­flo­gen, so Mai, "je­der ist ab­so­lut be­geis­tert vom Hand­ling, vom Flie­gen, aber auch vom Cock­pit." Der Be­treib er­folgt mit nur zwei Pi­lo­ten und ei­nem La­de­meis­ter, mo­derne Com­pu­ter­un­ter­stüt­zung und "Fly-by-Wi­re" ma­chen es mög­lich. Aus­führ­li­cher Be­richt auf Seite 5. ­Fo­to: os

vom 08.09.2012 | Ausgabe-Nr. 36B

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