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Ein Dank an alle Ehrenamtler

Neujahrsempfang mit rund 150 Gästen / Neue Nachfolge für Pastor gesucht

HA­GEN­BURG (gi). "Wir sa­gen danke für die Ar­beit der vie­len Eh­ren­amt­li­chen in un­se­rer Ge­mein­de", sag­ten Pas­tor Mar­kus We­se­loh und Kir­chen­vor­stands­vor­sit­zende Do­rit Gün­ther. Je­des Jahr wer­den Men­schen aus­ge­zeich­net, die sich un­ei­gennüt­zig für an­dere ein­setz­ten. Stell­ver­tre­tend für sie alle sei Anke Schir­mer ge­nannt. Sie er­hielt eine Rose für 22 Jahre lange Mit­ar­beit im Ge­mein­de­bo­ten. Sie sei die "Schnitt­stel­le" ge­we­sen, aus per­sön­li­chen Grün­den hat sie auf­gehört. Groß war die Re­so­nanz zum Neu­jahrs­emp­fang der Kir­chen­ge­meinde Al­ten­ha­gen-Ha­gen­burg und der po­li­ti­schen Ge­meinde mit rund 150 Gäs­ten. We­se­loh und Gün­ther mach­ten auch in ei­ge­ner Sa­che Wer­bung. In der neuen "Jung­schar" tref­fen sich frei­tags Kin­der von zehn bis 13 Jah­ren. Bür­ger­meis­ter Die­ter Eidt­mann spannte einen Bo­gen von der Wahl des Bun­desprä­si­den­ten Stein­mei­er, die des US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump ü­ber die Bun­des­tags- und die Land­tags­wahl in Nie­der­sach­sen bis zum Fle­cken Ha­gen­burg. Dort stehe noch vor Os­tern die Ent­schei­dung ü­ber das ISEK-För­der­pro­gramm für das in­te­grierte städ­te­bau­li­che Ent­wick­lungs­kon­zept an, ein neues Bau­ge­biet mit 93 Bau­plät­zen ver­bin­det künf­tig Ha­gen­burg mit Al­ten­ha­gen und Mo­or­gar­ten und die Brü­cke ü­ber den Ka­nal wird sa­niert. Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Jörn We­de­meier ging auf ein ganz be­son­de­res Jahr der Kir­chen­ge­meinde in Ha­gen­burg ein. Nicht nur Neu­wah­len des Kir­chen­vor­stan­des im März son­dern auch die Nach­folge für Pas­tor Axel San­d­rock stün­den auf der Agen­da. Genü­gend Kan­di­da­ten für den Kir­chen­vor­stand zu ak­ti­vie­ren, sei in Schaum­burg im­mer die Auf­gabe ei­nes je­den Pas­tors. San­d­rock werde das ge­lin­gen. Mit ei­ner ge­wis­sen Span­nung werde die Nach­fol­ge­re­ge­lung ver­folgt. "­Der Lan­des­bi­schof hat Mitte letz­ten Jah­res schon ver­spro­chen, dass es ü­ber­haupt kein Pro­blem sein wird, eine her­vor­ra­gende Be­wer­be­rin oder Be­wer­ber zu ge­win­nen", sagte We­de­mei­er. Ein Schwer­punkt in der Ar­beit der Samt­ge­meinde sei die Nach­mit­tags­be­treu­ung der Grund­schul­kin­der ge­we­sen. Mit der Aus­wei­tung der Ganz­tags­schule konnte ein ge­bühren­freies An­ge­bot für alle Grund­schul­kin­der ge­schaf­fen wer­den. Be­schlos­sen habe die Lan­des­re­gie­rung die Ge­bühren­frei­heit in den Kin­der­gär­ten. In­ten­siv werde die Samt­ge­meinde mit dem Land­kreis, dem Land aber auch dem Bund ü­ber die Kos­ten­ver­tei­lung ver­han­deln müs­sen. In die­sem Jahr werde die Samt­ge­meinde circa eine halbe Mil­lion Euro mehr aus­ge­ben, als sie ein­nimmt. In­ves­ti­tio­nen sind da­bei nicht berück­sich­tigt. Win­fried Gbu­rek von der St. Bo­ni­fa­ti­us­ge­mein­de: "Ich bringe nicht nur die bes­ten Wün­sche für das neue Jahr, son­dern be­son­ders die Zu­sa­ge, dass die Wunstor­fer St. Bo­ni­fa­tius-Pfarr­ge­meinde mit ih­rem Pas­to­ral­team für die Ö­ku­mene steht. Ent­we­der wir Kir­chen wer­den ö­ku­me­nisch, oder wir wer­den gar nicht sein."­Fo­to: gi

vom 18.01.2018 | Ausgabe-Nr. 3A

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