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Zweimal die Bestnote eins

LTG überreicht Zeugnisse an 28 Fluggerätmechaniker und Elektroniker

WUNSTORF (gi). Das Luft­trans­port­ge­schwa­der (LTG) 62 ist stolz. In ei­nem fei­er­li­chen Rah­men wur­den in der Of­fi­ziers­heim­ge­sell­schaft an 19 Flug­gerät­me­cha­ni­ker und neun Elek­tro­ni­ker des Ein­stel­lungs­jahr­gan­ges 2014 die Aus­bil­dungs­zeug­nisse ü­ber­reicht. Da­von ha­ben be­reits sechs Prüf­linge auf­grund gu­ter Leis­tun­gen ihre Prü­fung im Som­mer 2017 ab­ge­legt. Drei Fach­ar­bei­ter blei­ben am Stand­ort Wunstorf, ei­ner wird Sol­dat auf Zeit und ei­ner Tech­ni­scher Be­am­ter. Das sind lei­der nur fünf junge Men­schen, die der Bun­des­wehr er­hal­ten blei­ben. Bis zum Ein­tritt in die schu­li­sche Aus­bil­dung oder dem Be­ginn ei­ner Be­schäf­ti­gung er­hal­ten 13 Prüf­linge auf An­trag eine Ü­ber­brü­ckungs­be­schäf­ti­gung bei der Bun­des­wehr. Zehn Prüf­linge ha­ben sich für den Be­such wei­ter­führen­der Schu­len oder einen an­de­ren Ar­beit­ge­ber ent­schie­den. Erst­ma­lig ha­ben vier Ab­sol­ven­ten im Aus­bil­dungs­be­ruf Flug­gerät­me­cha­ni­ker als prak­ti­sche Prü­fung einen In­stand­hal­tungs­auf­trag am A400M durch­ge­führt. Mit der Best­note eins wur­den durch Kom­mo­dore Oberst Lud­ger Bette und den Lei­ter der Aus­bil­dungs­werk­statt, Gün­ter Mein­ders, Mi­chael Schwab (Elek­tro­ni­ker aus Bad Mün­der) und Pa­trick Schütze (Flug­gerät­me­cha­ni­ker aus Clin­gen) aus­ge­zeich­net. Aus Neu­stadt kom­men die Flug­gerät­me­cha­ni­ker Sa­brina-Ta­nee Scholz und Tim Büs­sel­berg und aus Wunstorf die Flug­gerät­me­cha­ni­ker Flo­rian Ha­ge­mann und Marc Rud­lof. Aus Ha­gen­burg stam­men die Elek­tro­ni­ke­rin Jas­min Schü­ne­mann und der Elek­tro­ni­ker To­bias Kurt Hein­rich Schild. "Ihre Prü­fungs­er­geb­nisse le­gen ein Zeug­nis da­von ab, dass Sie die Zu­kunft gut ge­plant ha­ben", sagte Bet­te. Mit die­ser be­son­de­ren Leis­tung seien die Fach­ar­bei­ter in der Be­rufs­welt an­ge­kom­men. Der er­lernte Be­ruf bei der Bun­des­wehr habe eine große Zu­kunft, er sei her­aus­for­dernd und auf­re­gend, so Bette wei­ter. Mit dem er­wor­be­nen Wis­sen sei je­der in der La­ge, sich er­folg­reich durch­zu­set­zen. In der mo­der­nen Ar­beits­welt gebe es kei­nen Still­stand. "­Sie dür­fen stolz auf Ihre Aus­bil­dung sein", sagte die stell­ver­tre­tende Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Neu­stadt, Chris­tine Noth­baum. Das Ziel ei­ner an­stren­gen­den Zeit sei er­reicht. "­Sie wer­den Ihre Aus­bil­dung nicht ver­ges­sen, Sie gehören jetzt zu den Bes­ten", sagte der stell­ver­tre­tende Bür­ger­meis­ter der Stadt Wunstorf, Ul­rich Trosch­ke. Die Lei­te­rin des Bun­des­wehr­dienst­leis­tungs­zen­trums, Chris­tine Rhein, gab den jun­gen Men­schen mit auf den Weg, dass es nun gel­te, auf den er­lern­ten Be­ruf auf­zu­bau­en. "­Sie sind eine hoch­qua­li­fi­zierte Fach­kraft und wer­den nun auf dem Ar­beits­markt Ih­ren Mann ste­hen", so Rhein. Die stän­dige Wei­ter­bil­dung sei je­doch un­er­läss­lich. Die Aus­bil­dungs­werk­statt der Bun­des­wehr ging 1960 mit 13 Lehr­lin­gen an den Start. Bis heute ha­ben 1339 junge Men­schen ihre Aus­bil­dung mit Er­folg ab­ge­schlos­sen. Der­zeit be­fin­den sich 90 Azu­bis in der Aus­bil­dung, da­von seien sie­ben weib­lich. Fo­to: gi

vom 08.02.2018 | Ausgabe-Nr. 6A

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