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WUNSTORF (tau). Die Kandidaten für die Wahl zum Sportler des Jahres 2017 stehen fest. Jetzt haben Sie, liebe Leserinnen und Leser des Wunstorfer Stadtanzeigers, das letzte Wort. In der heutigen Ausgabe präsentieren wir Ihnen die Nominierten in der Kategorie "Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher des Jahres".

Wahl der oder des Eh­ren­amt­li­chen des Jah­res Sie kön­nen sich für einen von fünf Vor­schlä­gen ent­schei­den Bild_1: Ger­hard Pa­ru­sel ist ein "Ur­ge­stein" des TSV Lu­the und un­ter sei­nem Spitz­na­men "­Pu­schen" weit ü­ber die Gren­zen des Ver­eins be­kannt. Als ak­ti­ver Fuß­bal­ler, Vor­stands­mit­glied, Mit­glied der Ver­an­stal­ter­ge­mein­schaft für das Lu­ther Schüt­zen­fest, Teil­neh­mer an un­zäh­li­gen Ar­beitseinsät­zen und in vie­len wei­te­ren eh­ren­amt­li­chen Funk­tio­nen hat er sich un­schätz­bare Ver­dienste er­wor­ben. Von 1958 bis 2009, also 51 Jah­re, war er ak­ti­ver Fuß­bal­ler beim TSV. Nach Durch­lauf der Ju­gend­mann­schaf­ten spielte er in der I. Her­ren, der Ü32, der Ü40 und der Ü50 Mann­schaft. Bei den Ü32-Se­nio­ren trug er lange Jahre die Ka­pitäns­bin­de. Von 1987 bis 1993 war Pa­ru­sel als Ju­gend­fuß­ball­trai­ner beim TSV Lu­the tätig und ü­ber­nahm beim Bau der Flut­licht­an­lage für den Lu­ther A-Platz, die der Ver­ein in Ei­gen­re­gie er­rich­tet hat, die Fe­der­führung. Pa­ru­sel war von 1976 bis 1985, von 1997 bis 2009 und von 2014 bis 2018 ins­ge­samt 25 Jahre lang stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des TSV Lu­the. In den ers­ten bei­den Amts­pe­ri­oden en­ga­gierte sich Pa­ru­sel für den TSV auch in der Ver­an­stal­ter­ge­mein­schaft des Lu­ther Schüt­zen­fes­tes und hat die­ses jah­re­lang or­ga­ni­siert und ge­prägt. Außer­dem hat Ger­hard Pa­ru­sel als Be­treuer bei Ju­gend­frei­zei­ten ak­tiv mit­ge­wirkt und küm­mert sich bis heute um das "Wohl­er­ge­hen" des Ver­eins­bus­ses. Bild_2: Heiko Be­cker ist Vor­sit­zen­der des Vor­stan­des des Eis- und Roll­sport Club Wunstorf Li­ons e.V. Er hat ab No­vem­ber 2015 ü­ber­durch­schnitt­lich Zeit, Kraft, Re­cher­che so­wie Weit­sicht und Um­sicht bei der Grün­dung des Ver­eins be­trie­ben. Den Stand­ort des Ver­eins hat er be­wusst an Wunstorf ge­bun­den, wohl wis­send, dass es hier keine Eis­halle gibt, aber Sport­hal­len für ein In­line Ska­ter­hockey Team zu ei­nem späte­ren Zeit­punkt. Die ent­spre­chende Sparte wurde schnell ge­grün­det und er­lebt seit Som­mer 2016 einen ra­san­ten An­stieg der Mit­glie­der (ak­tu­ell 81 Mit­glie­der da­von 61 Ak­ti­ve). Auch die Öf­fent­lich­keits­ar­beit wird pro­fes­sio­nell von Be­cker be­treut und be­glei­tet. Der Ver­ein hat durch Beckers eh­ren­amt­li­ches En­ga­ge­ment weit ü­ber Wunstorfs Gren­zen hin­aus, bis ins Aus­land, einen ü­ber­durch­schnitt­li­chen Be­kannt­heits­grad in den Fach­spar­ten-, Ver­bän­den so­wie -ver­ei­nen er­wor­ben. Dank ihm wird die Ver­bands­ta­gung des Nie­der­säch­si­schen Eiss­port­ver­ban­des 2018 in Wunstorf statt­fin­den (ein No­vum, wenn man be­denkt, dass Wunstorf keine Eis­halle hat). Die Ge­win­nung von Sport­lern und Eh­ren­amt­li­chen gehört ge­nauso zu sei­nen Fähig­kei­ten wie die Be­reit­schaft sich zu­sätz­lich aus­bil­den zu las­sen un­ter an­de­rem im Be­reich Zeit­neh­mer, OIO und Fi­nanz­ex­per­te. Beckers Hart­nä­ckig­keit, Ver­hand­lungs­ge­schick so­wie Weit- und Um­sicht brin­gen Wunstorf eine neue Sport­art in die Stadt, die große Be­geis­te­rung und kurz­wei­lige Ver­an­stal­tungs­tage ver­spre­chen. Fi­nan­zi­ell sind Un­ter­stüt­zer, Spon­so­ren und Spen­der an­ge­steckt vom Li­ons-Gen und ma­chen die junge Er­folgs­ge­schichte des Ver­eins un­ter der Lei­tung des Vor­stands aber ins­be­son­dere von Heiko Be­cker als des­sen Vor­sit­zen­den zu ei­nem Senk­recht­star­ter. Herr Be­cker hat als Ver­eins­motto "Re­spekt und To­le­ranz" aus­ge­ge­ben. Re­spekt und An­er­ken­nung ist es, was Heiko Be­cker für seine bis­lang ge­lei­tete eh­ren­amt­li­che Tätig­keit ver­dient. Bild_3: Jens Lietz war in frühe­ren Jah­ren ein sehr gu­ter Leicht­ath­let und Hand­bal­ler, als Eh­ren­amt­li­cher in den un­ter­schied­lichs­ten Funk­tio­nen ist er nicht mehr weg­zu­den­ken. Lietz ist seit ü­ber 20 Jah­ren ak­tiv mit dem Hand­ball­sport in der Re­gion Wunstorf ver­bun­den, als Eh­ren­amt­li­cher beim MTV Iden­sen und als All­roun­der, wenn hel­fen­den Hände ge­braucht wer­den, ob beim Sport­fest, Hand­ball­ta­gen, Ern­te­feste oder die Be­treu­ung des Ver­eins­bus­ses. Seit meh­re­ren Jah­ren ist der 39-Jäh­rige Ver­ant­wort­li­cher für den ein­wöchi­gen Ja­pa­nisch-Deut­schen Si­mul­tanaus­tausch der Deut­schen Sport­ju­gend, das heißt 24-Stun­den Ja­pa­ni­sche Kul­tur/­Kom­mu­ni­ka­tion – li­ve. Ver­einsü­ber­grei­fend ist Lietz im Rah­men der GIW Meer­hand­ball/ HSG Iden­sen/Wun­stor­f/MTV Großen­hei­dorn als Be­treuer und Un­ter­stüt­zer der 1. Her­ren­mann­schaft Hand­ball und meh­re­rer Ju­gend­mann­schaf­ten der GIW tätig. Seit meh­re­ren Jah­ren ist er außer­dem eh­ren­amt­li­cher La­ger­hel­fer un­ter an­de­rem als "Fahr­rad­war­t". Er meis­tert auch die all­täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen rund um das Zelt­la­ger der Nie­der­säch­si­schen Sport­ju­gend auf der Nord­seein­sel Lan­ge­oog. Bild_4: Das Aus­bil­dungs­team des Tauch­sport­clubs Wunstorf be­steht aus fünf Eh­ren­amt­li­chen, die sich ge­mein­sam zur Wahl stel­len. Ne­ben dem Trai­ning und der Aus­bil­dung von Er­wach­se­nen zu Sport­tau­che­rIn­nen ist ein Schwer­punkt des Tauch­sport­clubs Wunstorf das Trai­ning und die Aus­bil­dung von Kin­dern und Ju­gend­li­chen. Das Ju­gend­trai­ning wird seit vie­len Jah­ren zu­ver­läs­sig und kom­pe­tent je­den Frei­tag im Hal­len­bad in Wunstorf ver­an­stal­tet. Dort bie­ten Theo Breuer als Ko­or­di­na­tor, Gun­ter Hent­schel, Joa­chim Schul­ze, Hans Sched­ler und Rein­hardt Teich­ner Kin­dern und Ju­gend­li­chen ab 9 Jah­ren die Mög­lich­keit, den Tauch­sport ken­nen­zu­ler­nen, zu trai­nie­ren und die ent­spre­chende Aus­bil­dung zu ab­sol­vie­ren, um als Sport­tau­che­rIn ak­tiv sein zu kön­nen. Das Be­son­dere am Tauch­sport ist, dass er wett­kampf­frei statt­fin­det. Tau­chen ist ein Sport, der min­des­tens zu zweit oder in der Gruppe ge­macht wird. Des­halb wer­den die Kin­der und Ju­gend­li­chen ganz be­son­ders darin ge­schult, im­mer mit dem Blick auf den "­Bud­dy" zu tau­chen. Das Mit­ein­an­der steht im Vor­der­grund. Tau­chen er­for­dert Um­sicht, weil die Part­ner im Not­fall exis­ten­ti­ell auf­ein­an­der an­ge­wie­sen sind. Rück­sicht­nah­me, Auf­merk­sam­keit und Sorg­falt sind des­halb we­sent­li­che Aspek­te, die im Ver­lauf des Trai­nings und der Aus­bil­dung den Kin­dern und Ju­gend­li­chen na­he­ge­bracht wer­den. Das Trai­ning wird al­ters­gemäß und den Fähig­kei­ten ent­spre­chend in klei­nen Grup­pen or­ga­ni­siert. Die Tauch­aus­rüs­tung stellt der Ver­ein für die Ju­gend­li­chen be­reit. Trans­port und Pflege des Equip­ments gehören auch zu den Auf­ga­ben des Teams. Bild_5: Birte Kip­ping ist die Lei­te­rin der Am­bu­lan­ten Herz­sport­gruppe beim TuS Wunstorf und Be­auf­tragte für Reha und Be­hin­derte im TuS-Ge­samt­vor­stand. Aus­dau­erü­bun­gen, Ko­or­di­na­tion und Kar­dio­trai­ning fin­det in den mitt­ler­weile 12 Herz­sport­grup­pen mit je­weils bis zu 20 Teil­neh­mern jede Wo­che statt. Als Birte Kip­ping vor 15 Jah­ren als Ü­bungs­lei­te­rin beim TuS Wunstorf an­fing, wa­ren es vier Herz­sport­grup­pen mit je­weils fünf bis sechs Teil­neh­mern. Die po­si­tive Ent­wick­lung der Am­bu­lan­ten Herz­sport­grup­pen ist da­her un­trenn­bar mit dem Na­men Birte Kip­ping ver­knüpft. "Ich hatte früher nie et­was mit Sport am Hut, habe dann aber durch den TuS eine Lei­den­schaft dafür ent­wi­ckel­t", so Kip­ping. Sie or­ga­ni­siert für die Ab­tei­lungs­mit­glie­der und die Mit­glie­der der Herz-Re­ha­grup­pen zu­sätz­lich meh­rere Ver­an­stal­tun­gen im Jahr. Zum Bei­spiel einen Grill­nach­mit­tag, den es auch in die­sem Jahr am 23. Juni wie­der ge­ben wird, wenn die Herz­sport­gruppe ih­ren 30. Ge­burts­tag fei­ert. Außer­dem fin­den un­ter der Re­gie von Kip­ping Ver­an­stal­tun­gen wie Sup­pen­es­sen, Weih­nachts­fei­ern so­wie Kaf­fee- und Ku­chen-Nach­mit­tage statt. Die 47-jäh­rige Er­zie­he­rin lei­tet seit meh­re­ren Jah­ren auch Ko­ope­ra­ti­ons­grup­pen mit der DRK-Kin­der­ta­gesstätte "E­leo­nore von Un­ger". Tex­t/­Fo­to: tau/pri­vat

vom 17.02.2018 | Ausgabe-Nr. 7B

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