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Wohnheim hat eine neue Leitung

Lena Finch übernimmt Aufgabe von Pia Liebermann / Festigung der bereits vorhandenen Strukturen

WUNSTORF (tau). Das Wohn­heim für Flücht­linge im Lu­ther Weg hat seit dem 1. Fe­bruar 2018 eine neue Lei­te­rin. Lena Finch ü­ber­nimmt die Auf­gabe von Pia Lie­ber­mann, die be­ruf­lich nach Braun­schweig wech­sel­te, wie der Trä­ger Jo­han­ni­ter Un­fall-Hilfe e.V. mit­teilt. "Wir sind sehr froh mit Lena Finch so schnell eine neue Lei­tung für un­ser Wohn­heim ge­fun­den zu ha­ben", er­klärt Dienst­stel­len­lei­ter Bernd Stüh­mann. "­Sie ist un­sere ab­so­lute Wunsch­be­set­zung ge­we­sen und hat sich auch schon mit dem be­ste­hen­den Team wun­der­bar zu­sam­men­ge­fun­den."

Lena Finch wurde im Jahr 1987 in Gehr­den ge­bo­ren und stu­dierte nach ih­rer Schul­zeit An­glis­tik und po­li­ti­sche Wis­sen­schaft in Han­no­ver und schloss mit dem Ba­che­lor ab. Ih­ren Mas­ter­ab­schluss ab­sol­vierte sie dann in Bre­men zum Thema Trans­kul­tu­relle Stu­dien. "Während mei­nes Stu­di­ums habe ich drei Mo­nate lang in Costa Rica an ei­ner Vor­schule ge­ar­bei­tet, eine Stu­di­en­reise nach Russ­land ge­macht und eine Dok­to­ran­din bei ih­rer Re­cher­che in Is­rael und Paläs­tina be­glei­tet", erzählt Fin­ch. "Nach dem Stu­dium habe ich als Tu­tor in ei­ner Eng­lisch-Sprach­schule ge­ar­bei­tet und habe während­des­sen als Sprach­trai­ne­rin für Deutsch als Fremd­spra­che bei ei­nem pri­va­ten Bil­dungs­trä­ger an­ge­fan­gen. Da­nach war ich für den glei­chen Trä­ger als Ge­sund­heits­coach tätig, be­vor ich meine Ar­beit als Lehr­kraft für Er­st­ori­en­tie­rungs­kurse bei den Jo­han­ni­tern in Wunstorf im Sep­tem­ber 2017 be­gon­nen ha­be." Zum 1. Fe­bruar ar­bei­tet sie nun als Ein­rich­tungs­lei­tung im Flücht­lings­wohn­heim, und man merkt ihr die Freude ü­ber die neue Her­aus­for­de­rung an. Wich­tig sind ihr die Zu­sam­men­ar­beit mit ih­rem Team und ebenso die Ko­ope­ra­tio­nen mit ver­schie­de­nen Behör­den, In­sti­tu­tio­nen und Eh­ren­amt­li­chen. Die da­mit ver­bun­dene Netz­werk­ar­beit liegt ihr per­sön­lich be­son­ders am Her­zen. Für die Zu­kunft möchte sie neue Im­pulse set­zen und eine Fes­ti­gung der be­reits vor­han­de­nen Struk­tu­ren vor Ort er­rei­chen. Fo­to: pri­vat

vom 22.02.2018 | Ausgabe-Nr. 8A

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