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"Der Baum ist nun weg"

Der gefällte Baum, die Kuhle und der Hügel Thema im Ortsrat

LOC­CUM (jan). "­Der Baum vor der Klos­ter­mauer ist weg – da gab es keine Dis­kus­sion mehr." Man­cher Loc­cu­mer hatte es womög­lich schon vor der Mit­tei­lung, die Reh­burg-Loc­cums Bür­ger­meis­ter Mar­tin Franke dem Loc­cu­mer Orts­rat mach­te, be­merkt, dass die große Kas­ta­nie we­nige Me­ter links von der Ein­fahrt auf das Gelände des Klos­ters Loc­cum nur noch als Baum­stumpf exis­tent ist. Der Baum habe schnell ge­fällt wer­den müs­sen, ohne Wenn und Aber, weil Ge­fahr be­stan­den ha­be, fügte Franke hin­zu. Leich­tes Be­dau­ern kam aus dem Orts­rat und der Vor­schlag, an je­ner Stelle einen Baum als Er­satz zu pflan­zen. Diese Idee nahm die Ver­wal­tung auf – gar so groß werde der neue Baum an­fangs aber nicht sein, merkte Franke an.

Eine wei­tere Ver­än­de­rung in Loc­cum sei für die ehe­ma­lige Haus­müll­de­po­nie zu er­war­ten, die am Orts­aus­gang in Rich­tung Leese als grü­ner Hü­gel zu se­hen ist. Ein In­ves­tor wolle dort in größe­rer An­zahl Pho­to­vol­taik-An­la­gen auf­stel­len. Für die Sand­kuhle am Ahr­berg teilte Franke hin­ge­gen mit, dass drei Hauf­werke des be­las­te­ten Ma­te­ri­als ab­ge­fah­ren wor­den sei­en. Im ver­gan­ge­nen Jahr hatte die Sand­kuhle für Schlag­zei­len ge­sorgt, als be­kannt wur­de, dass Ma­te­rial dort an­ge­fah­ren wor­den war, das nicht den An­for­de­run­gen der Ge­neh­mi­gung des Be­trei­bers ent­sprach. Mehr Bo­den werde noch ab­ge­fah­ren, sagte Franke wei­ter. Die Wit­te­rung habe dem Vor­ha­ben vor­läu­fig einen leich­ten Strich durch die Rech­nung ge­macht. So­bald das Wet­ter mil­der sei, werde aber auch der Rest des be­an­stan­de­ten Bo­dens auf eine De­po­nie bei Güters­loh ge­fah­ren. Eine An­frage kam zu­dem in der Ein­woh­ner­fra­ge­stunde nach den Be­stre­bun­gen der Stadt, die Nut­zung der Loc­cu­mer Markt­straße ins­be­son­dere für Fahr­rad­fah­rer un­ge­fähr­li­cher zu ge­stal­ten. Dazu habe es ab­schlä­gige Be­scheide von den ent­spre­chen­den Äm­tern ge­ge­ben, sagte Fran­ke. Für das An­le­gen ei­nes Fahr­rad­schutz­strei­fens sei die Straße an ei­ni­gen Stel­len zu schmal be­zie­hungs­weise die Gosse in ei­nem zu schlech­ten Zu­stand, um dem Schutz­strei­fen zu­ge­schla­gen wer­den zu kön­nen. So­bald Straßen­bau­maß­nah­men an­stün­den, würde die Stadt das Land aber er­neut auf ihr An­lie­gen hin­wei­sen. Für den Wunsch nach Tempo 30 hin­ge­gen gebe es keine Rechts­grund­la­ge. Fo­to: jan

vom 01.03.2018 | Ausgabe-Nr. 9A

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