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Feuerwehr warnt vor dem Betreten der Eisflächen

WUNSTORF (gi). Trotz der ak­tu­el­len Mi­nu­stem­pe­ra­tu­ren sind viele Eis­flächen noch dünn, warnt die Feu­er­wehr. "Wer die Eis­flächen be­tritt, be­gibt sich in Le­bens­ge­fahr", so Feu­er­wehr­pres­se­spre­cher Mar­cel Nel­le­sen. Vor al­lem die Eis­flächen von natür­li­chen Ge­wäs­sern, wie dem Stein­hu­der Meer oder von Flüs­sen, seien be­son­ders ge­fähr­lich. Durch die Strö­mun­gen kann an man­chen Stel­len die Eis­de­cke noch dün­ner sein als an­dern­orts fest­ge­stellt. "­Des­halb wird das Stein­hu­der Meer auch nicht zum Be­ge­hen frei­ge­ge­ben", fährt Nel­le­sen fort. Aber auch die Di­cke der Eis­flächen an­de­rer Ge­wäs­ser, wie zum Bei­spiel der Wunstor­fer Re­gen­rück­hal­te­be­cken in der Kern­stadt und in ein­zel­nen Orts­tei­len, reich­ten nicht aus, um diese zu be­tre­ten. In­ner­halb kur­zer Zeit er­schlaff­ten in dem ei­si­gen Was­ser die Mus­keln und der Mensch gehe un­ter. Wer die Eis­flächen trotz­dem be­tritt und ein­bricht, sollte ver­su­chen, sich vor­sich­tig am Eis fest­zu­hal­ten oder dar­auf zu zie­hen. Wenn das Eis bricht, kann sich mit Fäus­ten oder El­len­bo­gen ein Weg zum Ufer frei­schla­gen wer­den. Hel­fer soll­ten sich nicht selbst in Ge­fahr brin­gen son­dern un­ver­züg­lich die Feu­er­wehr ü­ber 112 be­nach­rich­ti­gen. Ein­ge­bro­chene soll­ten in warme De­cken oder Ja­cken gehüllt und vor­sich­tig er­wärmt wer­den. Fo­to: gi

vom 03.03.2018 | Ausgabe-Nr. 9B

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