Die Verwaltung spricht sich für eine Fortsetzung des laufenden Verfahrens zur Innenstadtsanierung aus. Bürgermeister Martin Pavel setzt vor einer politischen Entscheidung auf Gespräche mit Kritikern und Fraktionen. Bis Ende November soll Klarheit über den weiteren Kurs entstehen.
Das Mama-Café Wunstorf lädt für Donnerstag, 12. November, um 10 Uhr zu einem Informationsvormittag zum Thema Sorgeverfügung ein. Die Veranstaltung findet im Projekt Kurze Wege an der Barnestraße 52 in Wunstorf statt. Zu Gast ist die Familienrechtsanwältin Alexandra Buch-Heine, die erläutert, welche Vorsorgemöglichkeiten Eltern für den Fall treffen können, dass sie sich plötzlich nicht mehr um ihre Kinder kümmern können. Im Mittelpunkt steht die Sorgeverfügung, mit der Eltern festlegen können, wer im Ernstfall die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen soll. Zudem informiert die Referentin über rechtliche Rahmenbedingungen und gibt praktische Impulse.
Demenz verändert nicht nur das Leben der Erkrankten, sondern auch den Alltag ihrer Familien. Mit einem neuen Gesprächskreis für Angehörige möchte Diakonin Julia Hespe in Wunstorf Raum für Austausch, Entlastung und Orientierung schaffen.
Der SoVD Hagenburg möchte ein Repair-Café gründen – einen Treffpunkt, an dem Menschen gemeinsam defekte Geräte reparieren, ihr Wissen teilen und damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Dafür werden Mitstreiter gesucht, egal ob bereits eine Reparaturerfahrung besteht. Wer Lust hat, mit anzupacken und etwas Neues aufzubauen, ist gerne gesehen. Gemeinsam können defekte Dinge wieder nutzbar gemacht und Müll vermieden werden. Zu einem ersten gemeinsamen Gedankenaustausch lädt der SoVD am Montag, den 9. November um 17 Uhr in den Jugendtreff Hagenburg (ehemalige Volksbank) ein.
SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke haben sich im Hagenburger Gemeinderat zu einer gemeinsamen Gruppe zusammengeschlossen. Zum Auftakt der neuen Wahlperiode brachte das Bündnis einen Antrag für mehr Transparenz in Rats- und Ausschusssitzungen ein.
Bereits im Februar 2024 hat der Ortsrat Großenheidorn dem Bau einer Flüchtlingsunterkunft zugestimmt. Zunächst sollte die Unterkunft aus Stahlcontainern gebaut werden. Dann stellte sich heraus, dass Stahlcontainer nach dem Niedersächsischen Genehmigungsverfahren nicht mehr dauerhaft genehmigungsfähig sind. Im Oktober 2024 wurde daher die Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft aus Holz beschlossen. Sie sollte im vierten Quartal 2025 fertig sein. Anschließend sollten die Flüchtlinge aus der ehemaligen Graf-Wilhelm-Schule in Steinhude in die neue Unterkunft umziehen. Grundvoraussetzung für eine Nachnutzung des Schulgeländes in Steinhude. Passiert ist nichts. Wie die Verwaltung auf Nachfrage mitteilte, soll die benötigte Bodenplatte noch 2026 gegossen werden. Der Holzbau wird dann je nach Witterung voraussichtlich im Januar starten. Die Gesamtfertigstellung und Inbetriebnahme soll dann 2027 erfolgen. Anschließend kann sukzessive der Umzug der Flüchtlinge aus Steinhude nach Großenheidorn erfolgen. Sukzessive kann auch die Planung und Umsetzung zur Nachnutzung des ehemaligen Schulgeländes in Steinhude erfolgen, wenn Geld vorhanden sein sollte.