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Mit Tai Chi auf die globale Wirtschaftskrise vorbereiten

 

IDEN­SEN (so­wi). Bernd Hil­de­brandt war als Ge­schäfts­füh­rer und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der ei­nes Hight­ech-Un­ter­neh­mens ein gest­res­ster Ge­schäfts­mann; er ent­wi­ckelte die Firma mit meh­re­ren Mit­ar­bei­tern im­mer wei­ter, bis er merk­te, dass er auf die Dauer mit sei­nem Kör­per so nicht wirt­schaf­ten kann. Als Aus­gleich und zur Stress­be­wäl­ti­gung suchte er eine me­di­ta­tive Sport­art: ein biss­chen Pfer­de­sport und Kutsch­fahr­ten, ein biss­chen Ten­nis und schließ­lich nahm er an ei­nem Tai Chi-Schnup­per­kurs teil. Er stellte fest, dass Tai Chi als eine im Wirt­schafts­le­ben an­ge­wandte Phi­lo­so­phie von vie­len Men­schen, er­folg­rei­chen Ge­schäfts­leu­ten und Ma­na­gern, an­ge­wandt wird. Mit zahl­rei­chen Ü­bun­gen, Tipps und An­re­gun­gen setzte er seine Fir­men­stra­te­gie auf dem Weg an die Börse um. Er fand Hilfe für schwie­rige Ver­hand­lun­gen und kri­ti­sche Si­tua­tion, ge­wann Ener­gie und ge­sund­heit­li­ches Wohl­be­fin­den. Er er­lebte ein­drucks­voll die po­si­ti­ven Aus­wirk­lun­gen von Tai Chi auf sei­nen Be­ruf und sein Pri­vat­le­ben. Bernd Hil­de­brandt tritt erst­mals als Buch­au­tor in Er­schei­nung. In "­Mit Tai Chi an die Bör­se) schreibt er ü­ber den po­si­ti­ven Ein­fluss sei­ner Tai Chi-Lehrer­tätig­keit auf Ma­na­ge­ment und Bör­sen­gang.

"Ta Chi war und ist für mich der Schlüs­sel zu mei­nem Er­folg. Ich habe ge­lernt, das Tai Chi einen sehr gu­ten Ein­fluss auf das psy­chi­sche Be­fin­den ha­ben kann - und auf die kör­per­li­che Be­last­bar­keit. Er­staun­lich ist für mich, bei den ver­schie­dens­ten An­läs­sen und Vor­gän­gen zu er­fah­ren, dass die Prin­zi­pien der al­ten Taois­ten eins zu eins auf un­sere Busi­ness­welt ü­ber­trag­bar sin­d", sagt Hil­de­brandt.

­Mitt­ler­weile lehrt Hil­de­brandt schon fast 15 Jahre Tai Chi an der Volks­hoch­schule und hat jetzt sein Buch "­Mit Tai Chi an die Bör­se" her­aus­ge­ge­ben. Da­bei geht es um die Be­zie­hung von Tai Chi zu ef­fi­zi­en­te­rem Ma­na­ge­ment, bes­se­rem Lea­der­ship, aber auch zu ei­nem aus­ge­wo­ge­nem, glück­li­chen Pri­vat­le­ben. "Da­mit muss man kein Meis­ter der chi­ne­si­chen Kampf­kunst wer­den. Je­der Mensch be­sitzt die in­nere Kraft. Er muss sie nur auf­spüren und sinn­voll ein­set­zen", sagt Hil­de­brand. Er hat die Prin­zi­pien so ein­fach und klar be­schrie­ben, dass auch wir West­eu­ropäer Zu­gang fin­den. In sei­nem Buch regt er an, sich auf die kom­mende glo­bale Wirt­schafts­krise mit völ­lig neuen An­sät­zen und ei­ner ver­än­der­ten in­ne­ren Ein­stel­lung vor­zu­be­rei­ten.

Wei­ter In­for­ma­tio­nen gibt es un­ter ww­w.tu­is­hou-ver­lag.­de.

Fo­to: sowi

vom 25.04.2009 | Ausgabe-Nr. 17B

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