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Ambulanter Hospizdienst DASEIN im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

Gründung eines offenen Gesprächskreises in Neustadt

 

WUNSTORF -ca­ho- Am Diens­tag, 25. Sep­tem­ber, fin­det um 17.30 Uhr erst­mals in der Bi­blio­thek des Sankt Ni­co­lai­stif­tes (Sil­bern­kamp 6, Ein­gang Lin­den­straße), in Neu­stadt ein of­fe­ner Ge­sprächs­kreis mit dem Na­men "DA­SEIN für Trau­ernde und Hin­ter­blie­be­ne" statt. Zu dem Tref­fen ist je­der Trau­ernde so­wie Hin­ter­blie­bene ein­ge­la­den. Nach dem erst­ma­li­gen Zu­sam­men­kom­men fin­det der Ge­sprächs­kreis je­den vier­ten Diens­tag im Mo­nat zur sel­ben Zeit und am glei­chen Ort statt. Der Am­bu­lante Hos­piz­dienst DA­SEIN er­wei­tert da­mit sein An­ge­bot und bie­tet Be­trof­fe­nen auf diese Wei­se, ne­ben dem in Wunstorf statt­fin­den­den Trau­er­treff, nun auch in Neu­stadt die Mög­lich­keit, sich aus­zut­au­schen und Trost zu er­fah­ren.

Diese neue In­sti­tu­tion soll trau­ernde Men­schen, die einen An­gehö­ri­gen ver­lo­ren ha­ben, un­ter­stüt­zen, mit ih­rer schwe­ren Ver­lust­si­tua­tion fer­tig zu wer­den. Ziel des Krei­ses ist es einen Raum zu bie­ten, in dem die Trau­ern­den ge­mein­sam und in der Ge­bor­gen­heit ei­ner Gruppe so sein dür­fen, wie sie sich fühlen.

An die­sem Abend kön­nen Trau­ernde Ab­schied neh­men, ü­ber ihre ver­stor­be­nen An­gehö­ri­gen spre­chen, ein­fach nur schwei­gen und wei­nen. Hier ler­nen sich Men­schen ken­nen, die in ei­ner ähn­lich schwie­ri­gen Si­tua­tion sind und bei den ge­mein­sa­men Tref­fen er­fah­ren, dass sich die schwere Last ge­mein­sam leich­ter tra­gen lässt.

Cor­dula Mül­ler ist eh­ren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin im Hos­piz­dienst DA­SEIN und wird den of­fe­nen Ge­sprächs­kreis in Neu­stadt lei­ten. Sie hat einen Vor­be­rei­tungs­lehr­gang zur Ster­be­be­glei­te­rin ab­sol­viert und macht zur­zeit eine Aus­bil­dung zur Trau­er­be­glei­te­rin, die im Ja­nuar 2008 mit ei­nem Zer­ti­fi­kat ab­ge­schlos­sen sein wird. Seit gut ei­nem Jahr be­glei­tet sie auch den "­Trau­er­treff" in Wunstorf.

Eine Kon­fes­si­ons- oder Re­li­gi­ons­zu­gehö­rig­keit ist keine Be­din­gung, die Teil­nahme ist je­der­zeit nach per­sön­li­chem Be­dürf­nis mög­lich und kos­ten­frei. Alle Ge­spräche wer­den selbst­ver­ständ­lich ver­trau­lich be­han­delt.

Frau Mül­ler steht außer­dem auch für Ein­zel­be­glei­tun­gen zur Ver­fü­gung. Die Kon­takt­auf­nahme er­folgt ü­ber das Büro des Am­bu­lan­ten Hos­piz­diens­tes (Tel.-Nr. 05032/914507) oder di­rekt te­le­fo­nisch mit Frau Mül­ler (05032/63593 ab 14 Uhr).

Fo­to: e.

vom 15.09.2007 | Ausgabe-Nr. 37B

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