Den gemeldeten Stellen stehen quantitativ und aufgrund der jeweiligen Anforderungen qualitativ unterschiedlich gut geeignete Arbeitssuchende gegenüber. Ein Arbeitslosen- Arbeitsstellen-Verhältnis von unter 3:1 wird als ein Indikator für einen Engpass am Arbeitsmarkt definiert. In den Berufsbereichen Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung mit 2,6 Arbeitslosen je gemeldeter Stelle besteht ein Engpass am Arbeitsmarkt. Im Bereich der Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung, mit 3,6 Arbeitslosen je ge- meldeter Stelle deutet sich ein Engpass an. Im Bereich der Zeitarbeit gab es weiterhin eine hohe Nachfrage. Die Suche nach Versicherungsfachleuten für das Jahresendgeschäft startet derzeit bei den Zeitarbeitsfirmen. Bei der Ausbildungsvermittlung fällt der Bedarf in den Handwerksberufen auf, der schwer zu decken ist. Zur Deckung der Nachfrage am Arbeitsmarkt aktiviert die Agentur für Arbeit Hannover Jugendliche und Fachkräfte.