Drei dreimal vier Meter großen Plakate warnen jetzt besonders die Lkw-Fahrer dreisprachig, zunächst auf der A 2 in Fahrtrichtung Westen, vor den Unfallgefahren durch zu geringen Sicherheitsabstand. Die Schilder zeigen eine inhaltlich zusammenhängende Serie: 1. Eine Stausituation, 2. Zu dicht auffahrende Lastwagen, 3. Einen Lkw-Unfall. Die Plakatserie ist im ersten Schritt im Bereich des Rasthofes Lehrter See aufgestellt. Das Besondere an diesen Plakaten: Sie sind an verschiedenen Orten einsetzbar, können und sollen auch an anderen Autobahnbaustellen in Niedersachsen eingesetzt werden – jeweils dort, wo Staus und eine erhöhte Unfallgefahr zu erwarten sind. Aktuell wird bei Langenhagen die nächste Baustelle auf der A 2 eingerichtet, daher der Beginn der Plakat-Aktion zum jetzigen Zeitpunkt und an dieser Stelle. An drei bisherigen A2-Baustellen (Hämelerwald Richtung Braunschweig, Bothfeld und bei Herrenhausen in Richtung Westen) werden die Arbeiten jetzt beendet. Die Polizei hat auf der A 2 die Verkehrsüberwachung verstärkt. In den vergangenen Wochen haben vier Abstands- und Geschwindigkeitskontrollen auf der A 2 im Raum Hannover stattgefunden. Dabei hat die Polizei insgesamt rund 700 Verdachtsfälle registriert. Eine weitere Maßnahme ist das Einrichten von Tempolimits schon im Vorfeld von Baustellen. Bei größeren Baumaßnahmen auf der A 2 wird je nach Situation jetzt schon einige Kilometer vor Beginn der Baustelle ein Tempolimit (60 km/h für Lastkraftwagen, Tempo 100 für Pkws) angeordnet. Das führt dazu, dass der Verkehr langsamer und homogener an das Stauende heranführt wird.