Die Polizei ist am Donnerstagmorgen (26. Februar) von zwei Schulen im Bereich Hannover-Südstadt und Wunstorf über Drohschreiben informiert worden. Diese sind nach einer Prüfung allerdings als nicht ernsthaft eingestuft worden. Im Bereich der Wunstorfer Gesamtschule ergab sich am Donnerstagvormittag dennoch die Notwendigkeit, mehrere herrenlose Taschen zu überprüfen. Die Polizei sperrte daraufhin vorsorglich den Nahbereich ab und leitete den Verkehr sowie den Busbetrieb zeitweise um. Gegen 12.50 Uhr war klar, dass von den Taschen keine Gefahr ausging. Eine konkrete Gefährdungslage lag zu keinem Zeitpunkt vor, wie die Polizei weiter mitteilt. Die Ermittlungen zum bislang unbekannten Verfasser der Briefe dauern an. In beiden Fällen leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten ein. Besonders ärgerlich: Gerüchte und Falschinformationen kursierten bereits im Umfeld der Schule. Aus diesem Grund habe sich die Polizei dazu entschlossen, den Vorgang öffentlich zu machen.