500.000 Menschen besuchten bereits die Landesgartenschau | Wunstorfer-Stadtanzeiger

500.000 Menschen besuchten bereits die Landesgartenschau

Fachmann Bernhard Loewa führt ehrenamtlich durch die Süntelbuchenallee. (Foto: gk)
Fachmann Bernhard Loewa führt ehrenamtlich durch die Süntelbuchenallee. (Foto: gk)
Fachmann Bernhard Loewa führt ehrenamtlich durch die Süntelbuchenallee. (Foto: gk)
Fachmann Bernhard Loewa führt ehrenamtlich durch die Süntelbuchenallee. (Foto: gk)
Fachmann Bernhard Loewa führt ehrenamtlich durch die Süntelbuchenallee. (Foto: gk)

Eine außergewöhnlich gute Besucherzahl verzeichnet die Landesgartenschaugesellschaft gGmbH Bad Nenndorf bei einer Zwischenbilanz im August. „Wir sind jetzt vor der Besucherzahl in Höhe von 500.000 Personen, die wir in den nächsten Tagen sicherlich überschreiten werden. Somit ist das angestrebte Ziel von 600.000 in greifbarer Nähe, denn wir sehen noch über 60 Tage Landesgartenschau vor uns“, erklärt Benjamin Lotz, Geschäftsführer der Landesgartenschau, gegenüber dieser Zeitung.

Auch die 500 angemeldeten Reisegruppen bestätigen die Besucherzahlen. Lotz: „Über die Hälfte der Busunternehmen haben die Landesgartenschau bereits besucht. Was auch einem extrem guten Wert entspricht.“

Hierbei macht sich die besonders gute Anbindung an das Ausstellungsgelände positiv bemerkbar. „Die Busunternehmen fahren von der Autobahn herunter, sind gleich auf dem Parkplatz, müssen nicht noch zuvor große Wege durch die Stadt fahren. Die Lenkzeiten werden gut eingehalten.“ Das seien entscheidende Kriterien für die Busunternehmen.

Selbstverständlich sei für den Besuch der Landesgartenschau auch das Wetter ein entscheidender Faktor. „Gibt es blauen Himmel, ist es nicht zu heiß, dann haben wir rund 8.000 Besucher auf der Landesgartenschau“, so die Erfahrung des Geschäftsführers. An Spitzentagen waren es 12.000, was sich auf dem weitläufigen Gelände nicht bemerkbar mache. Hinzu kämen die zahlreichen zusätzlichen Veranstaltungen im Rahmen der Landesgartenschau.

An den kommenden Wochenenden werden noch einmal weitere „tolle Veranstaltungen mit Silbermond oder auch Culcha Candela, dem Feuerwerk der Turnkunst, dem Sport- und Blaulicht- sowie Ehrenamtswochenende viele Anreize bieten, dieses große Event zu besuchen“, so Lotz.

„Alles Events und Veranstaltungen, die einfach durch die Möglichkeit, eine Veranstaltung im Rahmen der Landesgartenschau besuchen zu können – unabhängig vom Wunsch, möglichst viele Blumen und Pflanzen zu sehen – auf jeden Fall auch noch mal ganz, ganz viel Potenzial haben, dass sich die Leute auf den Weg nach Bad Nenndorf machen.“ Letztlich stünden auch noch die Öffnungstage in den goldenen Monaten September und Oktober bevor.

Zu den besonders beliebten Zielen beim Besuch der Gartenschau gehören „definitiv der Waldtempel, weil er sich als ein überraschendes und schönes Element in das Naturgebiet einbettet“. Darüber hinaus werde „der langgestreckte Panoramaweg mit seinem Ausblick von den Besuchern immer wieder genossen“. Nichts zuletzt müsse hierbei auch die sogenannte Liegehalle dazugerechnet werden.

Lotz: „Was wir viel hören ist, dass sie eine gewisse Strahlkraft hat, in unmittelbarer Nähe zur berühmten Süntelbuchen-Allee, die jetzt durch einen Steg sicher begehbar gemacht wurde und trotzdem ein Naturspektakel erleben lässt.“

Hinzu käme die Aufenthaltsqualität mit dem Teich und dem Kinderspielplatz, „was als ein besonderes Highlight bezeichnet werden kann“.

Möglich wurde die Landesgartenschau letztlich durch die 350 Ehrenamtlichen, an vielen Einsatzorten der Landesgartenschau, betont Lotz. „Einschließlich der Gästeführerinnen und Gästeführer. Das ist einfach das A und O für diese Landesgartenschau, weil es ohne sie niemals hätte so schön werden können, niemals diese Warmherzigkeit erfahrbar würde sowie die Unterstützung, die wir hier tagtäglich erleben dürfen. Das Ehrenamt ist hier tatsächlich eine der tragenden Säulen für diese Landesgartenschau, wenn nicht die wichtigste.“


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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