Ortsbrandmeister Frederik Wilde blickte auf ein recht ruhiges Jahr zurück mit zwei Einsätzen. Langeweile sei aber nicht aufgekommen, denn es wurde der 100. Geburtstag der Feuerwehr Idensen gefeiert. Im Mai gab es das erste von zwei Festwochenenden, es begann mit dem Leistungsmarsch. Am Tag danach ging es mit einer Roadshow weiter, die ersten Fahrzeuge rollten früh an. Das zweite Jubiläumswochenende folgte im September mit der Kartoffelernte, einer Feier in der Turnhalle und dem Katerfrühstück. Schließlich gab es einen Tag der offenen Tür der Ortswehr am Gerätehaus. Ein besonderes Ereignis in der Ortswehr war im Dezember die Gründung eines Fördervereins.
Christian Höper wurde zum ersten und Frederik Wilde zum zweiten Vorsitzenden gewählt, Janina Schmitz ist Schriftführerin und Tabea Bauch Kassenwartin. „Wir konnten im vergangenen Jahr sieben neue Kameraden und Kameradinnen für den aktiven Dienst dazu gewinnen“, sagte der Ortsbrandmeister. Zurzeit leisten 21 Kameraden und acht Kameradinnen ihren aktiven Dienst. Zusätzlich unterstützt wird die Ortswehr durch die Altersgruppe mit sechs Kameraden. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt bei 42,2 Jahren, es wurden 3121 Gesamtstunden geleistet. Befördert wurden Ronja Thake und Sandra Treber zur Oberfeuerwehrfrau und Kris Herde zum Oberfeuerwehrmann.
Feststehende Termine in diesem Jahr sind das Osterfeuer am Ostersamstag und am 30. Mai der Leistungsmarsch Rund um Idensen. „Ohne die Feuerwehr geht gar nichts“, sagte Jan Brauer vom Fachdienst Sicherheit und Ordnung bei der Stadt. Brauer ist nach zweieinhalb Jahren ab Mitte Januar wieder zurück bei der Verwaltung. Er betonte, dass die Feuerwehren von der Kameradschaft lebten, Aufgabe der Verwaltung sei eine optimale Ausstattung, um anderen zu helfen. Sollte es Probleme geben, so könne zu Brauer gerne Kontakt aufgenommen werden, um eine Lösung zu finden. „Alt-Ortsbürgermeister“ Rolf Herrmann vertrat den erkrankten Ortsbürgermeister Tom-Luis Hattendorf. Auf die Helfer der Ortswehr könnten sich auch bei Hochwasser die Bürger verlassen, merkte Herrmann an.
Zum ersten Mal geschafft habe es der stellvertretende Abschnittsleiter I Region Hannover, Martin Höflich, Gast einer Dienstversammlung in Idensen zu sein. Höflich berichtete unter anderem von der Prüfung von Einsätzen mit Robotik. Stadtbrandmeister Martin Ohlendorf machte Ausführungen über das Geschehen in der Stadtfeuerwehr. Mit 600 Aktiven und 500 Mitgliedern in den Kinder- und Jugendfeuerwehren sei man gut aufgestellt. Ausgezeichnet mit der Ehrennadel der Landesregierung wurden rund 20 Helferinnen und Helfer, die bei der Hochwasserkatastrophe 2023/2024 eingesetzt gewesen sind.