Von alten Wurzeln und neuen Blüten | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Von alten Wurzeln und neuen Blüten

Waldtempel mit Veranstaltungskegel sorgt für Aha-Effekte. (Foto: gk)
Waldtempel mit Veranstaltungskegel sorgt für Aha-Effekte. (Foto: gk)
Waldtempel mit Veranstaltungskegel sorgt für Aha-Effekte. (Foto: gk)
Waldtempel mit Veranstaltungskegel sorgt für Aha-Effekte. (Foto: gk)
Waldtempel mit Veranstaltungskegel sorgt für Aha-Effekte. (Foto: gk)

Bad Nenndorf öffnet über einen Zeitraum von 173 Tagen, bis zum 18. Oktober, die Tore für ein Ereignis, das Geschichte, Gartenkunst und Stadtentwicklung auf besondere Weise zusammenfügt: Die achte niedersächsische Landesgartenschau.

Diese Landesgartenschau verbindet einen historischen Kurpark, neue Freiräume und zeitgemäße Erholungsangebote zu einem Ausstellungsgelände, das Bestehendes behutsam weiterdenkt und neue Qualitäten schafft. Die besondere Stärke Bad Nenndorfs liegt dabei in dem, was den Ort seit Jahrhunderten prägt: die Verknüpfung von Natur, Gesundheit und Aufenthaltsqualität.

Der Park wird weit über 2026 hinaus Wirkung entfalten. Die Stadt Bad Nenndorf investierte im Rahmen der Landesgartenschau dauerhaft in die Stadt. Die Durchführung übernimmt die eigens gegründete Landesgartenschau Bad Nenndorf gGmbH. Stadtdirektor Mike Schmidt gab den erfolgreichen Anstoß für die Bewerbung um die Landesgartenschau in diesem Jahr.

Jetzt freuen sich alle Verantwortlichen der Geschäftsführung der Landesgartenschau gGmbH, die Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf mbH sowie die Fachbereiche der Stadt Bad Nenndorf auf die vielen Gäste aus Nah und Fern.

Zu den besonderen Gestaltungselementen gehören zum Beispiel der 100 Meter lange Steg durch die weltweit einzigartige Süntelbuchenallee, ein neuer Teich vor einer neugestalteten Liegehalle, in einer Größe von 720 Quadratmetern sowie ein Waldtempel mit einem Veranstaltungskegel in seiner Mitte, der für Überraschungen sorgen wird.

Hinzu kommt ein Erlebnisweg zwischen Liegehalle und Waldtempel, bei dem mit Aktivangeboten nicht nur für Familien ein immer wieder neues Kurpark- und Walderlebnis zum Tragen kommt. Bei der Gestaltung nach historischem Vorbild wurde gleichfalls auf ein Höchstmaß an Barrierefreiheit der erweiterten Wegführung und Einrichtungen geachtet.

Zum historischen Baumbestand wurden weitere 500 Bäume und 1700 Sträucher, in einer Vielfalt von über 50 Arten beziehungsweise Sorten gepflanzt. Zahlreiche großflächige Blumenbeete bringen leuchtende Farben auf dem insgesamt 34 Hektar großen Areal ins Spiel, was einer Fläche von etwa 48 Fußballfeldern entspricht. Bis zum höchsten Punkt des Landesgartenschaugeländes legen die Besucher rund 60 Höhenmeter zurück.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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