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Hilfsaktionen gehen weiter

Unterstützung nach Hausbrand / DRK verkauft Erbsensuppe

REH­BURG (jan). Man­che sind mit lee­ren Töp­fen wie­der ab­ge­zo­gen – der­art groß ist der An­drang ge­we­sen beim Be­ne­fiz-Erb­sen­sup­pen­ver­kauf, den der Reh­bur­ger DRK-Orts­ver­ein in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Lan­des­ber­ger Küchen­team des DRK zu­guns­ten der Fa­mi­lie Krü­ger in­iti­iert hat­te.

Um 11 Uhr hat das Reh­bur­ger DRK-Team mit dem Ver­kauf auf dem Park­platz des Reh­bur­ger Rewe-Mark­tes be­gon­nen, we­nig mehr als eine Stunde später wa­ren 380 Por­tio­nen der Erb­sen­suppe ver­kauft. Wer dann noch in der Schlange vor dem Zelt an­stand, musste sich nach ei­nem an­de­ren Mit­tages­sen um­se­hen. Der Fa­mi­lie, de­ren Haus am Neu­jahrs­tag ab­brann­te, wollte das DRK mit der Ak­tion un­ter die Arme grei­fen und stieß auf größere Re­so­nanz, als es er­hofft hat­te. Letzt­lich blie­ben nach Ab­zug der Kos­ten für die Zuta­ten 842 Euro ü­b­rig, die zu den wei­te­ren Spen­den hin­zu­ge­tan und dem­nächst der Fa­mi­lie ü­ber­reicht wer­den. Zwölf Stun­den habe das Küchen­team ge­ar­bei­tet – vom Schnip­peln der Zuta­ten bis zum Ver­kauf des letz­ten Sup­pen­res­tes, sagt die Be­reit­schafts­lei­te­rin des Reh­bur­ger DRK, Co­rinna Pod­bi­els­ki. Ein tech­ni­scher De­fekt hatte am Neu­jahrs­tag dazu ge­führt, dass das Haus der Fa­mi­lie Krü­ger – zu der ne­ben dem Ehe­paar noch zwei En­kel gehören – am Neu­jahrs­tag ab­brann­te. Zahl­rei­che Hilfs­an­ge­bote und auch Spen­den sind seit­dem bei der Fa­mi­lie ein­ge­gan­gen. So wurde ih­nen von et­li­chen Reh­burg-Loc­cu­mern ein leer­ste­hen­des Haus in der Nach­bar­schaft wohn­lich ein­ge­rich­tet. Die­ses Haus muss­ten sie mitt­ler­weile wie­der ver­las­sen und noch ein­mal um­zie­hen, da die Ei­gentü­mer das Haus nun ver­kau­fen wol­len. Wie­derum ist ih­nen ein Haus in der Nach­bar­schaft an­ge­bo­ten wor­den, auch die­ser Um­zug ist mitt­ler­weile voll­zo­gen. Um et­li­che Din­ge, die den Flam­men zum Op­fer ge­fal­len sind, er­set­zen zu kön­nen, wird die Fa­mi­lie das Geld aus dem Erb­sen­sup­pen­ver­kauf ver­wen­den. Wer sie un­ter­stüt­zen möch­te, kann Spen­den auf fol­gen­des Konto ü­ber­wei­sen: Fa­mi­lie Krü­ger, Volks­bank Ni­en­burg, IBAN: DE46 2569 0009 0011 0965 01, BIC: GE­NO­DE­F1­NIN. Fo­to: jan

vom 18.01.2018 | Ausgabe-Nr. 3A

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