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"Eine Fülle von Empfindungen"

Weltklassik mit Bach, Beethoven, Brahms / Ilya Rashkovskiy in der "Romantik"

BAD REH­BURG (jan). 2012 ge­wann er eine der be­gehr­tes­ten Aus­zeich­nun­gen für Kla­vier: Ilya Ras­h­kovs­kiy wurde für sein vir­tuo­ses und er­grei­fen­des Spiel mit dem ers­ten Preis beim Ha­ma­matsu-Wett­be­werb in Ja­pan aus­ge­zeich­net. Dank die­ser und an­de­rer Aus­zeich­nun­gen ge­lang Pia­nis­ten der in­ter­na­tio­nale Durch­bruch. Am Sonn­abend, 17. Fe­bruar, 17 Uhr, gas­tiert er in der Reihe "Welt­klas­sik am Kla­vier!" in der "Ro­man­tik Bad Reh­bur­g". Mit sei­nem Pro­gramm ver­eint er die drei großen "B" der Kla­vier­mu­sik: Bach, Beetho­ven und Brahms und krönt das Kon­zert mit den Co­relli-Va­ria­tio­nen von Rach­ma­ni­now.

Ras­h­kovs­kiy be­gann mit neun Jah­ren seine Aus­bil­dung im Kon­ser­va­to­rium in No­vo­si­bir­sk. Die wei­tere Aus­bil­dung führte ihn an die HMTM in Han­no­ver und 2009 nach Pa­ris an die l‘E­cole nor­male supérieure de mu­si­que. Heute ist er ein ge­frag­ter Pia­nist, der auf Auf­tritte in be­kann­ten Kon­zertsälen wie der Bols­hoy Hall in Mos­kau, der Phil­har­mo­nie Es­sen und der Phil­har­mo­nie Köln zurück­bli­cken kann. Die Franzö­si­schen Sui­ten sind ein Zy­klus von sechs Kom­po­si­tio­nen für das Cem­balo oder Cla­vi­chord. Bach kom­po­nierte sie zwi­schen 1722 und 1724 als Ka­pell­meis­ter in Köthen für Anna Mag­da­lena Bach. Lud­wig van Beetho­vens Kla­vier­so­nate Nr. 28 A-Dur op. 101 ent­stand in den Jah­ren 1813 bis 1816 und wurde 1817 in Wien ver­öf­fent­licht. Sie ver­wei­gert sich, wie alle späten So­na­ten Beetho­vens, den für diese Gat­tung üb­li­chen for­ma­len Kon­ven­tio­nen. Als die Früchte von Jo­han­nes Brahms Som­mer­auf­ent­halt 1893 in Ischl - die Kla­vier­stü­cke op. 118 - un­ter sei­nen Zeit­ge­nos­sen be­kannt wur­den, war man be­geis­tert. Clara Schu­mann durfte die neuen Werke als eine der ers­ten ken­nen­ler­nen und at­tes­tierte den Stü­cken "in kleins­tem Rah­men eine Fülle von Emp­fin­dung". Die Va­ria­tio­nen ü­ber ein Thema von Co­relli op. 42 sind ein 1931 kom­po­nier­tes und 1932 ver­öf­fent­lich­tes Kla­vier­werk von Ser­gei Rach­ma­ni­now. Der Ein­tritt zu dem Kon­zert kos­tet 20 Eu­ro, für Stu­den­ten 15 Euro und ist für Ju­gend­li­che bis 18 Jahre frei. Re­ser­vie­run­gen wer­den te­le­fo­nisch un­ter der Num­mer (02 11) 936 50 90 oder per Email an in­fo@welt­klas­si­k.de so­wie vor Ort in der "Ro­man­tik Bad Reh­bur­g" ent­ge­gen­ge­nom­men. Fo­to: pri­vat

vom 15.02.2018 | Ausgabe-Nr. 7A

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