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Straßenbau für
Bad Rehburg geplant

BAD REH­BURG (jan). Ei­nige Straßen­bau­maß­nah­men sol­len in Bad Reh­burg mit fi­nan­zi­el­ler Un­ter­stüt­zung durch das För­der­pro­gramm "­So­ziale Stadt­" in die­sem Jahr ver­wirk­licht wer­den. Den Stand der Pla­nun­gen hat Reh­burg-Loc­cums Bür­ger­meis­ter Mar­tin Franke dem Bad Reh­bur­ger Orts­rat in des­sen jüngs­ter Sit­zung mit­ge­teilt.

Sa­niert wer­den soll die an die Bun­dess­traße 441 an­sch­ließende Ge­mein­de­straße "Am Wal­de", führte Franke aus. Das sei ebenso be­schlos­sen, wie der Rück­bau des ge­pflas­ter­ten Plat­zes an der Ecke "Am Py­ra­mi­den­ber­g/­Ma­ri­en­höhe". Dort werde auch die Schutz­hütte ab­ge­ris­sen – sie werde ein­fach nicht mehr benötigt. Di­rekt daran schließt die Straße "­Zur Tie­fen­rie­de" an. Dort kommt es seit län­ge­rem zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen durch meh­rere Um­stän­de. So stün­den etwa auf der nicht be­fes­tig­ten Park­fläche in der Tie­fen­rie­de, die dem Pfle­ge­heim "Haus Vik­to­ria Lui­se" ge­genü­ber­liegt, die Au­tos oft­mals "­kreuz und quer", wie Franke sag­te. Kreuz und quer in Schräg­stel­lung sei die eine Va­ri­an­te, oft­mals aber auch so, dass die Fahr­zeuge in den Straßen­be­reich hin­ein­rag­ten. In Kom­bi­na­tion mit Fahr­zeu­gen, die Be­woh­ner vor dem Haus "Vik­to­ria Lui­se" aus­stei­gen las­sen, komme es zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen – die spätes­tens dann dras­ti­sche Aus­wir­kun­gen ha­ben könn­ten, wenn die Feu­er­wehr zeit­gleich zu ei­nem Ein­satz aus­rü­cken müs­se. Das Feu­er­wehr­gerätehaus liegt in ei­ner Straße hin­ter der Tie­fen­rie­de; je­nen Weg muss die Feu­er­wehr im­mer neh­men. Die Ein­schrän­kun­gen im Ver­kehr re­sul­tier­ten in ers­ter Li­nie durch das "Haus Vik­to­ria Lui­se", sagte Franke – wor­auf­hin er an­ge­sichts der an­ste­hen­den Um­bau­maß­nah­men in der Straße das Ge­spräch mit der Ge­schäfts­führung ge­sucht ha­be. Das Er­geb­nis der sehr kon­struk­ti­ven Un­ter­re­dung sei, dass sich das Heim mit ei­nem nam­haf­ten Be­trag an den Straßen­bau­maß­nah­men be­tei­li­ge. Dem "Haus Vik­to­ria Lui­se" kom­men die städ­ti­schen Pläne ent­ge­gen – so wird etwa der Geh­weg bar­rie­re­frei um­ge­stal­tet. Die vierte Bau­maß­nah­me, ü­ber die im Orts­rat ge­spro­chen wur­de, ist die "­Neue Straße". Die Ge­mein­de­straße ist bis­lang un­be­fes­tigt. Der bis­lang ins Auge ge­fasste Plan, diese Straße le­dig­lich mit ei­ner Trag­deck­schicht zu ver­se­hen, gehe nicht auf, er­läu­terte Fran­ke. Das habe ein Bo­den­gut­ach­ten er­ge­ben. Zwei Mög­lich­kei­ten gebe es nun, die aber noch nicht ent­schie­den wer­den müss­ten: ent­we­der bleibe al­les so, wie es sei – also in un­aus­ge­bau­tem Zu­stand – oder es werde ein Vol­l­aus­bau durch­ge­führt. Ei­nige An­woh­ner der "­Neuen Straße" hat­ten sich als Zuhö­rer in die Sit­zung be­ge­ben. Sie plagte die Sorge um die Kos­ten, die bei ei­nem Vol­l­aus­bau auf sie zu­kom­men wür­den. Noch sei nichts ent­schie­den, be­ru­higte Franke sie. Die An­woh­ner ba­ten dar­auf­hin le­dig­lich um er­neute Un­ter­stüt­zung durch den Bau­hof. Von dort hät­ten sie bis­lang ge­le­gent­lich Schot­ter in die Straße ge­fah­ren be­kom­men, den sie an­sch­ließend selbst in die größten Schlaglöcher ge­kippt hät­ten. Das sei nun wie­der drin­gend nötig. Man­che der Schlaglöcher seien 15 Zen­ti­me­ter tief.

vom 24.02.2018 | Ausgabe-Nr. 8B

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