Ein Brand in einer Getreidetrocknungsanlage am Kolenfelder Hafen hat am Dienstag (11. August) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Um 15.11 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Kolenfeld und Wunstorf alarmiert. Mitarbeiter des Betriebes hatten die Brandentwicklung frühzeitig bemerkt und umgehend über den Notruf 112 die Feuerwehr verständigt. Gleichzeitig fuhren sie die Trocknungsanlage kontrolliert leer. Durch dieses schnelle und besonnene Handeln konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Die Einsatzkräfte mussten letztlich keine aktive Brandbekämpfung vornehmen. Nach Einschätzung der Feuerwehr war die frühzeitige Alarmierung dennoch die richtige Entscheidung. Gerade bei technischen Anlagen und großen Mengen an Getreide kann sich ein zunächst begrenztes Brandereignis innerhalb kurzer Zeit deutlich ausweiten.
Während des gesamten Leerfahrens stellten die Feuerwehren den Brandschutz sicher. Zudem kontrollierten sie die Anlage mehrfach mit einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester oder eine erneute Wärmeentwicklung frühzeitig zu erkennen. Nachdem die Getreidetrocknung vollständig entleert worden war und keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt wurden, beendeten die Einsatzkräfte den Einsatz. Die Feuerwehr zeigte sich erleichtert über den glimpflichen Verlauf. Nach ihren Angaben hätten das frühe Erkennen des Brandes, die sofortige Alarmierung über den Notruf 112 und das umsichtige Handeln der Mitarbeiter entscheidend dazu beigetragen, größeren Schaden zu verhindern. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Wunstorf und Kolenfeld, die Polizei sowie ein Rettungswagen.