Übung statt Einsatz | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Übung statt Einsatz

Übungsszenario: In einem stark verrauchten Abrissgebäude gilt es, drei vermisste Personen zu retten. (Foto: Feuerwehr)
Übungsszenario: In einem stark verrauchten Abrissgebäude gilt es, drei vermisste Personen zu retten. (Foto: Feuerwehr)
Übungsszenario: In einem stark verrauchten Abrissgebäude gilt es, drei vermisste Personen zu retten. (Foto: Feuerwehr)
Übungsszenario: In einem stark verrauchten Abrissgebäude gilt es, drei vermisste Personen zu retten. (Foto: Feuerwehr)
Übungsszenario: In einem stark verrauchten Abrissgebäude gilt es, drei vermisste Personen zu retten. (Foto: Feuerwehr)

Die Feuerwehren aus Kolenfeld, Wunstorf und Luthe haben am Freitag, den 25. September eine umfangreiche Menschenrettungsübung in Kolenfeld absolviert. Gemeinsam mit der Hygieneeinheit aus Klein Heidorn und der Einsatzleitung Ort (ELO) wurden die Einsatzkräfte um 16.37 Uhr mit dem Stichwort „starke Rauchentwicklung in einem Gebäude an der Calenberger Straße“ alarmiert. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich um eine geplante Übung handelte. Die eingesetzten Kräfte arbeiteten das vorbereitete Szenario professionell ab.

In einem zum Abriss vorgesehenen Gebäudekomplex im Ortskern hatten die Verantwortlichen die Lage vorbereitet. Dem Szenario zufolge wurden drei Personen in dem stark verrauchten Gebäude vermisst. Mehrere Trupps suchten unter schwerem Atemschutz in zwei Einsatzabschnitten nach den Vermissten und brachten sie ins Freie. Anschließend belüfteten die Einsatzkräfte das Gebäude. Teil der Übung war zudem die Versorgung der Feuerwehrleute nach dem Atemschutzeinsatz. Die Hygieneeinheit aus Klein Heidorn übernahm die Grobreinigung der kontaminierten Einsatzkleidung und bereitete diese für die fachgerechte Reinigung vor.

Über einen angeforderten Gerätewagen Logistik wurden zudem Schläuche und Atemschutzmaterial ausgetauscht. So konnten alle Fahrzeuge nach Abschluss der Übung wieder vollständig ausgerüstet und einsatzbereit gemacht werden. Insgesamt waren mehr als 70 Feuerwehrleute an der Übung beteiligt. Ortsbrandmeister Robert Focke lobte bei der Einsatznachbesprechung im Kolenfelder Gerätehaus die reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Ortsfeuerwehren.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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