In der Feuerwehr geht es nicht nur um das Löschen von Bränden, sondern auch um den Schutz der seelischen Gesundheit der Einsatzkräfte. Anfang März schlossen elf Teilnehmende erfolgreich den Lehrgang „Helfer in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV-Helfer)“ auf Kreisebene ab. Diese frisch ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden übernehmen nun eine entscheidende Rolle innerhalb ihrer Feuerwehren. Sie integrieren das Thema PSNV in den Dienstbetrieb, erkennen frühzeitig den Bedarf an psychosozialer Unterstützung und leiten entsprechende Maßnahmen ein.
Die Feuerwehr versteht sich als „Feuerwehr-Familie“, die nicht nur in brenzligen Situationen zusammenhält, sondern auch als Kummerkasten fungiert. Die neuen PSNV-Helfer stehen ihren Kollegen als erste Anlaufstelle zur Verfügung und bieten „Erste Hilfe für die Seele“.
Der Lehrgang wurde bereits zum dritten Mal auf Kreisebene durchgeführt. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Teilnahme von zwei Kameraden aus dem Landkreis Holzminden. Dies stellt ein erstes Sondierungsprojekt dar, mit dem Ziel, den Lehrgang ab 2027 möglicherweise gemeinsam und im Wechsel durchzuführen.