Junge Publizistinnen und Publizisten gesucht | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Junge Publizistinnen und Publizisten gesucht

Die Julius-Rodenberg-Medaille - für besondere publizistische Leistungen zu den Themen Demokratie, Humanismus und Weltoffenheit. (Foto: Stadt Rodenberg)
Die Julius-Rodenberg-Medaille - für besondere publizistische Leistungen zu den Themen Demokratie, Humanismus und Weltoffenheit. (Foto: Stadt Rodenberg)
Die Julius-Rodenberg-Medaille - für besondere publizistische Leistungen zu den Themen Demokratie, Humanismus und Weltoffenheit. (Foto: Stadt Rodenberg)
Die Julius-Rodenberg-Medaille - für besondere publizistische Leistungen zu den Themen Demokratie, Humanismus und Weltoffenheit. (Foto: Stadt Rodenberg)
Die Julius-Rodenberg-Medaille - für besondere publizistische Leistungen zu den Themen Demokratie, Humanismus und Weltoffenheit. (Foto: Stadt Rodenberg)

Die Ausschreibung zur dritten Vergabe der Julius-Rodenberg-Medaille ist gestartet. Die Stadt Rodenberg verleiht den mit 3.000 Euro dotierten Preis erneut an junge Menschen, die sich für Demokratie, Humanismus und Weltoffenheit einsetzen.

„Wir suchen junge Menschen, die der Welt im Geiste von Julius Rodenberg etwas zu sagen haben, egal, ob die Botschaften in Form von Wort, Ton oder Video verbreitet werden,“ erklärt Stadtdirektor Dr. Thomas Wolf. „Wir wollen Werke ehren, die sich mit den Themen Demokratie, Humanismus und Weltoffenheit befassen, denn dies ist der Dreiklang der Julius-Rodenberg-Medaille.“

Möglich sind beispielsweise Kurzgeschichten, Artikel, Gedichte, Podcasts, Videos oder Poetry Slams. Bewerbungen und Empfehlungen werden bis zum 31. Dezember dieses Jahres angenommen.

Eine Jury begutachtet im Anschluss die Einreichungen. Die Medaille wird am 23. Mai 2027, am Tag des Grundgesetzes und der deutschen Staatsgründung, in einem feierlichen Rahmen in Rodenberg verliehen.

„Die Preisverleihung soll ein Zeichen setzen für die Werte der Demokratie, die das Fundament einer offenen und lebenswerten Gesellschaft sind und die zunehmend in Gefahr geraten“, so Dr. Heinrich Iglseder, der Ideengeber der Julius-Rodenberg Medaille.

Ein besonderes Qualitätsmerkmal der Verleihung der Julius-Rodenberg-Medaille ist die Besetzung der Jury sowie der Laudatorinnen und Laudatoren. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, Persönlichkeiten von herausgehobener fachlicher und gesellschaftlicher Bedeutung für diese Aufgabe zu gewinnen.

So zählten unter anderem Barbara Otte-Kienast als Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages zu den Laudatorinnen und Laudatoren. Zur Würdigung der Auszeichnung trug außerdem Staatssekretärin Anke Pörksen in ihrer damaligen Funktion als Sprecherin der Niedersächsischen Landesregierung bei.

„Diese kontinuierlich hochrangige Besetzung unterstreicht die Bedeutung der Julius-Rodenberg-Medaille weit über die Region hinaus und trägt maßgeblich zur besonderen Wertschätzung der Auszeichnung bei,“ sagt Stadtdirektor Dr. Thomas Wolf.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.julius-rodenberg-medaille.eu. Fragen zur Preisverleihung können an die E-Mail-Adresse info@rodenberg.de gerichtet werden.

Über Julius Rodenberg:

Julius Rodenberg (1831-1914, geborener Levy) ist der Namensgeber dieser Initiative. Er war der Gründer, der erste Herausgeber und Autor der Deutschen Rundschau – einer Monatszeitschrift, die jahrzehntelang als ein Taktgeber der öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Gesellschaft auftrat. Diesem Mann, der den Namen seiner Heimatstadt annahm, widmet eben jene diese Medaille. Julius Rodenberg war ein weltoffener Humanist. Sein Lebenswerk, die Deutsche Rundschau, war ein wichtiger Beitrag für die Kulturlandschaft. Seine weltoffenen, humanistischen Ansichten publizierte Julius Rodenberg – in diesem Sinne sollen junge Menschen, die Vergleichbares tun, geehrt werden.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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