Ein Küchenbrand in einem Wohnhaus in der Langen Straße in Hagenburg hat sich am Montagnachmittag (25. August) zu einem großflächigen Einsatz für die Feuerwehren der Region entwickelt. Als die ersten Einsatzkräfte gegen 16.30 Uhr am Ort des Geschehens eintrafen, stand der Küchenbereich bereits in Vollbrand. Die Feuerwehrleute begannen sofort mit einem Innenangriff unter Atemschutz, mussten diesen jedoch aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der raschen Ausbreitung der Flammen abbrechen. Die Brandbekämpfung wurde daraufhin von außen fortgesetzt.
Zwei Drehleitern aus Wunstorf und Bad Nenndorf kamen zum Einsatz, um die Löscharbeiten zu unterstützen. Parallel dazu wurde eine Riegelstellung eingerichtet, um ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Die Kreisfeuerwehr Schaumburg brachte zusätzlich den Abrollbehälter Atemschutz zur Einsatzstelle, und auch der Abschnittsleiter Nord machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.
Zwei Personen erlitten Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in das Krankenhaus Neustadt gebracht. Erst gegen 21.30 Uhr konnte die Feuerwehr „Feuer aus“ melden. Im Anschluss begutachteten Baufachberater des Technischen Hilfswerks das stark beschädigte Gebäude. Auf deren Empfehlung hin wurden die Giebelwände sowie der Schornstein durch ein örtliches Abbruchunternehmen entfernt. Die Feuerwehr Hagenburg-Altenhagen stellte bis Mitternacht eine Brandwache, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Während des Einsatzes blieb die Ortsdurchfahrt vollständig gesperrt. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte vor Ort, darunter Feuerwehren aus Wunstorf, Bad Nenndorf und alle Ortswehren der Samtgemeinde Sachsenhagen sowie Rettungsdienst und Polizei. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar und wird von der Polizei ermittelt.
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