Ortsfeuerwehr braucht räumliche Erweiterung | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Ortsfeuerwehr braucht räumliche Erweiterung

Das angrenzende Grundstück wäre für eine Erweiterung ideal. (Foto: gk)
Das angrenzende Grundstück wäre für eine Erweiterung ideal. (Foto: gk)
Das angrenzende Grundstück wäre für eine Erweiterung ideal. (Foto: gk)
Das angrenzende Grundstück wäre für eine Erweiterung ideal. (Foto: gk)
Das angrenzende Grundstück wäre für eine Erweiterung ideal. (Foto: gk)

Die Schwerpunktfeuerwehr Rodenberg hat bei der Samtgemeinde Rodenberg den Bedarf einer Erweiterung des Feuerwehrhauses am derzeitigen Standort über den Gemeindebrandmeister angemeldet. Eine Erweiterung statt eines Neubaus, betonte Ortsbrandmeister Thomas Böhm bei seiner Erläuterung des Bedarfs im Stadtrat von Rodenberg.

Woher kommt der Bedarf für das Feuerwehrhaus? Böhm erläuterte, dass die Feuerwehr Rodenberg nicht mehr über die notwendigen Flächen und Räume verfüge.

Böhm führte dazu aus: „Die Jugendfeuerwehr hat ihre Spinde in der Logistikhalle. Die Spinde der Einsatzabteilung sind zu einem großen Teil in den Fahrzeughallen untergebracht. Die Lagerfläche für feuerwehrtechnisches Gerät ist über das Maß ausgeschöpft. Für sieben Einsatzfahrzeuge stehen nur sechs Hallen zur Verfügung. Es gibt keinen Schulungsraum, sondern nur einen Gemeinschaftsraum. Es stehen zu wenig Parkplätze zur Verfügung. Eine Geschlechtertrennung ist nicht vorhanden. Frauen und Männer ziehen sich gemeinsam und offen sichtbar um. Es gibt nur einen Duschraum für Frauen und Männer. Eine hygienische Schwarz-/ Weißtrennung ist nicht vorhanden.“

Da die Stadt für die Gestellung des Grundstückes zur Erweiterung vorgesehen ist, so Böhm weiter, ging die Bitte um Erweiterung an die Mitglieder des Stadtrates Rodenberg.

Aus den genannten Gründen heraus „möchten wir die Verwaltung bitten, erneut an die Eigentümer heranzutreten, um über einen Verkauf des Grundstückes zu verhandeln“. Ebenso bat er im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg die Mitglieder des Stadtrates, einem möglichen Kauf zuzustimmen.

Für eine Erweiterung am Standort Hans-Sachs-Straße habe man sich entschieden, da eine Alternative nur auf der östlichen Seite der Umgehungstraße möglich wäre. Das würde einen erheblichen Zeitaufwand mit sich bringen, um beim Alarm zum Feuerwehrhaus zu gelangen, da die Bundesstraße 442 gequert werden muss, was unter anderem bei Umleitungsverkehr oder Stau unmöglich wäre.

Hinzu kämen zusätzliche Gefahren für Fahrradfahrende oder Jugend- und Kinderfeuerwehrmitglieder, die die Bundesstraße überqueren müssten.

Gegen einen Neubau habe man sich aus Kostergründen entschieden. Eine Erweiterung würde nur durch den Erwerb der kompletten Wiese hinter dem Feuerwehrhaus möglich. Auf dem derzeitigen Grundstück ist es nicht realisierbar.

Der Rat stimmte dem Wunsch zu, dass die Verwaltung in dieser Frage mit den Eigentümern Kontakt aufnimmt.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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