Die Sportgala hat am Wochenende erneut gezeigt, wie lebendig und erfolgreich die regionale Sportszene ist. 86 Athleten aus 12 Vereinen wurden für ihre Leistungen im Jahr 2025 ausgezeichnet, eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, der die positive Entwicklung des Sports in der Stadt eindrucksvoll unterstreicht. Allein 34 Auszeichnungen gingen an den ASV Wunstorf Südaue, 30 an den 1. FC Wunstorf und 7 an TuS Wunstorf. Die Veranstaltung war in vier Ehrungsblöcke gegliedert, die durch hochwertige Showeinlagen aufgelockert wurden. Dadurch entstand ein abwechslungsreicher Nachmittag, der Sport und Kultur miteinander verband und das Publikum immer wieder neu begeisterte.
Zu den sportlichen Highlights zählten die internationalen Erfolge von Mirja Dohle vom Segler-Verein Großenheidorn, die bei der Youth Sailing World Championship die Bronzemedaille gewann, sowie Lukas Piatczyc von Hannover 96 Triathlon, der bei der Deutschen Meisterschaft der AK 30 den dritten Platz erreichte und den Gesamtsieg im Swim and Run holte. Die Boxerin Elly Jellen vom TuS Wunstorf erhielt für ihren dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Mittelgewicht besondere Anerkennung. Ihr Ehrungsmoment wurde zum unterhaltsamen Höhepunkt: Moderator Tobias Rademacher und Bürgermeister Carsten Piellusch schlüpften kurzerhand in Boxhandschuhe und ließen ein paar lockere Schläge in die Pratzen von Boxtrainer Alex Moor krachen, sehr zur Freude des Publikums.
Der jüngste Geehrte war der achtjährige Sam John Sommerhage vom ASV Wunstorf Südaue, während Fritz Hüssin vom Schützenverein Kolenfeld mit 73 Jahren als ältester Ausgezeichneter eindrucksvoll unterstrich, dass Sport keine Altersgrenzen kennt. Er sagte kurz und knapp: „Man muss immer Ziele haben.” Der 1. FC Wunstorf stellte mit seinen Ü32-Fußballern eine der größten ausgezeichneten Gruppen, die bei der Deutschen Meisterschaft den dritten Platz belegte. Außerdem: Turn-, Schwimm- und Leichtathletikgruppen präsentierten im vergangenen Jahr eine stabile und erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die in zahlreichen Landes- und Norddeutschen Meistertiteln mündete. Einen neuen Rekord stellte Radfahrer Sascha Furche auf. Nachdem er 2024 schon rund 20.000 Wertungskilometer im Sattel absolvierte und den Titel des Bundessiegers im Radtourenfahren holte, legte er 2025 mit insgesamt 24.250 Kilometern noch eine Schippe drauf. Eine schöne Zahl, die die Jahre 2024 und 2025 beschreibt, wie Furche erklärte. Nun sei aber Schluss mit weiteren Rekorden, 2026 will er nur noch durch die Region fahren.
Durch den Nachmittag führte das bewährte Trio aus Moderator Tobias Rademacher, Bürgermeister Carsten Piellusch und Erster Stadträtin Wiebke Nickel. Mit Humor, Spontanität und viel Gespür für die sportlichen Geschichten schufen sie eine angenehme und lebendige Atmosphäre. Interviews, kurze Gespräche und die besondere Nähe zu den Athleten machten die Gala erneut zu einem gelungenen Fest des Sports. Für Abwechslung sorgte außerdem ein gelungenes Showprogramm. Mit Thomas Janke trat einer der schnellsten Jongleure der Welt auf. Das Duo Sara und Nikolas – bekannt als Duo SuN – verband dynamischen Tanz mit kraftvoller Partnerakrobatik und Herr Benedict präsentierte mit seinem Cyr Wheel eine elegante, dynamische und scheinbar schwerelose Inszenierung. Für zusätzliche Energie sorgten die Little Dancer vom MTV Großenheidorn unter der Leitung von Frieda Pohl.