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Phil Assmus wurde zum Jugendsportler des Jahres 2025 gewählt und ausgezeichnet. (Foto: ste)

Rollkunstlauf, Fußball, Boxen, Handball & mehr

Die Rintelner Sportparty im Saal der Speisekammer „Anno 1583“ war bis auf den letzten Platz ausverkauft und besonders deutlich zu spüren war dies bei der Ehrung von Helmut Wirausky, der für sein Lebenswerk eine Auszeichnung von Bürgermeisterin Andrea Lange erhielt. Da hielt es niemanden mehr auf seinem Platz und es gab Standing Ovations für Wirausky. Er engagierte sich jahrzehntelang für Fußball. 1935 wurde Wirausky geboren und war 54 Jahre seines Lebens Trainer. 2019 beendete er seine Tätigkeit nach einem Start beim TSV Steinbergen als Spieler und führte danach zahlreiche Mannschaften verschiedener Vereine zu Aufstiegen und Meisterschaften, zuletzt im SC Rinteln. Der 90-Jährige ist sich sicher: „Fußball hat mich jung gehalten!“ Unter der Moderation von Frank Rasche war die Sportparty auch in diesem Jahr eine Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Rinteln und der AG Rintelner Sportvereine. Andrea Lange dankte hier insbesondere den Mitarbeitenden des Amtes 40 für Bildung, Kultur und Sport unter der Leitung von Dr. Joachim v. Meien und dem Team der AG Sportvereine mit Sprecherin Christel Struckmann und ihrem Co-Sprecher Alexander Sieker. Für Sieker war das sportliche Highlight des vergangenen Jahres die Einweihung des neuen Sportparks an der Burgfeldsweide. Andrea Lange freute sich, dass bei ausverkauftem Haus Sportlerinnen und Sportler aus sechs Kategorien für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet werden konnte, darunter Deutsche- und auch Weltmeister. Für ihr Lebenswerk, ihr Ehrenamt, den Jugendsport, den Para-Sport, Mannschafts- und Einzelsport wurden die jeweiligen Preisträger geehrt. Zugang zum Sport, so Lange, sei heute kein Privileg mehr, sondern Sport ist für alle zugänglich. In den Vereinen, so Lange, zähle der einzelne Mensch, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Alter.
Die „Black Jack Cheerleader“ vom TSV Krankenhagen. (Foto: ste)

Das sind die „Sportler des Jahres 2024“

Die Ehrung der verdienten Rintelner „Sportler des Jahres“ fand jetzt im Rahmen der Sportparty in der „Speisekammer Anno 1583“ statt. Bürgermeisterin Andrea Lange zeichnete dabei in fünf Kategorien Sportler aus, die sich in besonderem Maß sportlich erfolgreich gezeigt hatten, oder, wie bei Karin Bader, sich als „Ehrenamtlerin des Jahres“ durch ein herausragendes ehrenamtliches Engagement auszeichneten. Zusammen mit der AG Sportvereine der Stadt Rinteln, für die Christel Struckmann und Alexander Sieker vertreten waren, konnte die Bürgermeisterin mit Piergiulio Ruhe einen Doppel-Europameister im Superweltergewicht ehren. Im Mai und November 2024 hatte Ruhe den Titel geholt und verteidigt. Er kündigte dem Publikum und Moderator Frank Rasche weitere Erfolge an: „Ich werde Rinteln auf die Weltkarte bringen!“ Ebenfalls ein echtes Aushängeschild für Rinteln ist Emely Schmal. Die Trampolinturnerin der VT Rinteln siegte bei den Deutschen Meisterschaften und holte auch schon Erfolge gegen internationale Konkurrenz. Nach 2021 ist es für Schmal bereits die zweite Auszeichnung als „Sportlerin des Jahres“. Als beste Mannschaft setzten sich die „Dreambouler“ vom TSV Krankenhagen an die Spitze. Sie spielen aktuell in der Regionalliga und liegen dort auf dem dritten Platz. Als Jugendmannschaft des Jahres wurden die A-Junioren der JSG Blau-Rot-Weiß ausgezeichnet, die sich als Spielern der Vereine SV Engern, SC Deckbergen-Schaumburg und TSV Steinbergen zusammensetzen. Mit ihrem Trainerteam Felix Seedorf, Holger Strohmeier und Bernd Walter stiegen sie ungeschlagen in die Bezirksliga auf. Die Auszeichnung „Ehrenamtlerin des Jahres“ ging an Karin Bader vom SC Rinteln. Seit 35 Jahren engagiert sich die 67-Jährige im Verein in unterschiedlichen Positionen und gilt als echtes Organisationstalent. Auf sich aufmerksam machten im Rahmenprogramm auch die „Black Jack Cheerleader“ des TSV Krankenhagen, die ihre spektakulären Flugaktionen präsentierten.
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