Aggressiver Vorfall in Stadthagen: Mann greift Passanten und Polizisten an | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Aggressiver Vorfall in Stadthagen: Mann greift Passanten und Polizisten an

Aggressiver Vorfall in Stadthagen. (Foto: placeholder)
Aggressiver Vorfall in Stadthagen. (Foto: placeholder)
Aggressiver Vorfall in Stadthagen. (Foto: placeholder)
Aggressiver Vorfall in Stadthagen. (Foto: placeholder)
Aggressiver Vorfall in Stadthagen. (Foto: placeholder)

Bereits am Montag, dem 15. Juni, sorgte ein aggressiver Vorfall in der Innenstadt von Stadthagen für Aufsehen, wie die Polizei am heutigen Freitag berichtete. Ein 36-jähriger Mann griff mehrere Passanten an und leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizei. Gegen 19:26 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei, nachdem der Mann in der Fußgängerzone zwischen Marktplatz und Niedernstraße zwei Passanten attackiert hatte. Er schlug einem ins Gesicht und einem anderen gegen den Hinterkopf, bevor er lautstark pöbelnd in Richtung Krumme Straße weiterging.

Äußerst aggressiv

Die Polizei traf den Tatverdächtigen kurze Zeit später im Eingangsbereich eines Wohn- und Geschäftshauses an der Niedernstraße an. Der Mann zeigte sich äußerst aggressiv, bedrohte die Beamten und kam den Aufforderungen nicht nach, Abstand zu halten. Als er sich ins Gebäude zurückziehen wollte, hielten die Polizisten ihn fest. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, spannte seinen Körper an und widersetzte sich den Maßnahmen.
Während der Fixierung biss der Mann einen 31-jährigen Polizeibeamten in die Armbeuge und verletzte einen weiteren Beamten durch Kratzen am Hals. Beide Polizisten blieben jedoch dienstfähig. Der Beschuldigte wurde schließlich gefesselt und zur Dienststelle gebracht, wo er die Beamten weiterhin beleidigte. Zudem verunreinigte er die Einsatzkleidung von zwei Beamten mit Speichel und Nahrungsresten.

Ermittlungen

Aufgrund seines Verhaltens und seines psychisch auffälligen Erscheinungsbildes wurden weitere Maßnahmen ergriffen, darunter eine richterlich angeordnete Blutentnahme. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung sowie der Angriffe auf Passanten dauern an.


Von red
north