Eine Postzustellerin ist in der Barne bei ihrer Arbeit von einem Autofahrer bedrängt worden. Gegen den 44-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich am Freitag (24. Juli) gegen 15.45 Uhr in der Straße „In der krummen Bünte“. Nach Angaben der Polizei hatte die 31-jährige Zustellerin ihr Zustellfahrzeug während der Auslieferung dort abgestellt. Ein entgegenkommender Autofahrer fühlte sich durch den verbleibenden Platz auf der Straße behindert. Zeugen zufolge stieg der Mann aus seinem Fahrzeug aus und begann sofort, die Zustellerin lautstark anzuschreien, während diese noch in ihrem Wagen saß. Zudem soll er durch das geöffnete Fenster gegriffen, ihr einen Zettel aus der Hand gerissen und sie dabei recht unsanft am Handgelenk erfasst haben. Anschließend fuhr er auf einen nahegelegenen Hof.
Zunächst konnten die eingesetzten Polizeibeamten den Mann nicht antreffen. Später meldete er sich jedoch selbst bei der Polizei. Nach seinen Angaben hatte er die Zustellerin lautstark aufgefordert, die aus seiner Sicht blockierte Straße freizumachen. Aus Verärgerung habe er ihr anschließend einen Zettel aus der Hand gerissen, auf dem sie sein Kennzeichen notiert hatte. Die Polizei leitete gegen den 44-Jährigen ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Außerdem wird die Führerscheinbehörde über das aggressive Verhalten des Mannes informiert.
Ein langjähriger Streit um den Bolzplatz am Adlerhorst in Luthe beschäftigt erneut Anwohner, Veranstalter und Polizei. Anlass war ein Fußballturnier, das Eltern sowie der Ortsverband einer Partei am Freitag auf dem Bolzplatz veranstaltet hatten. Nach Angaben der Polizei fühlte sich ein Anwohner gestört und erschien vor Ort. Der Mann soll dabei sehr aufgebracht gewesen sein und Filmaufnahmen gemacht haben. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Die eingesetzte Streifenwagenbesatzung führte zunächst ein klärendes Gespräch mit den Beteiligten und konnte die Situation beruhigen.
Hintergrund ist ein seit Jahren andauernder Streit zwischen dem Anwohner und der Stadt als Betreiberin des Bolzplatzes. Nach Einschätzung der Polizei dürfte der Konflikt mit dem aktuellen Vorfall jedoch noch nicht beendet sein. Die weiteren Fragen werden nun voraussichtlich auf anderem Weg geklärt werden.